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Aconcagua-Besteigung, 6962 m
über Polengletscher oder Polentraverse
Einer der „Seven Summits“
Leitung Günther Härter - Expeditionsarzt Dr. Thomas Hochholzer

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Top-montain-tours-highlight Grandiose Bergwelt der südamerikanischen Anden
Top-montain-tours-highlight gute Höhenanpassung auf dem Weg ins Basislager Plaza Argentina
Top-montain-tours-highlight Gipfelmöglichkeit: Aconcacua, 6962 m
Top-montain-tours-highlight zwei weniger begangene Routen zur Wahl:
Top-montain-tours-highlight Polenroute (anspruchsvoll) oder Polentraverse (leicht)
Top-montain-tours-highlight Abstieg über die Normalroute nach Plaza de Mulas
Top-montain-tours-highlight Andenmetropole Santiago de Chile
Top-montain-tours-highlight Expeditionsarzt Dr. Thomas Hochholzer
Top-montain-tours-highlight Expeditionsleitung durch Günther Härter

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Unser Expeditionsziel ist der Aconcagua, mit 6962 Meter Höhe, höchster Berg des amerikanischen Kontinents und höchster Berg außerhalb Asiens - eine echte Herausforderung für konditionsstarke, selbstständige Bergsteiger. Nach der Anreise über Santiago de Chile nach Mendoza in Argentinien fahren wir nach Puente del Inca (Inka-Brücke), 2750 m. Zur bestmöglichen Höhenanpassung lassen wir uns vier Tage Zeit, um durch das Valle Vacas das Basislager Plaza Argentina auf 4200 m auf der Ostseite des Berges zu erreichen. 13 Tage stehen nun für die Besteigung zur Verfügung. Bis Lager 2 auf 6000 Meter Höhe sind beide Routen identisch, dann können Sie wählen: Wer sich für die technisch leichte Variante entscheidet, steigt über die Polentraverse in einem großen Rechtsbogen - und ab rund 6300 m über den Normalweg - zum Gipfel, erfahrene Eisgeher können über die vergletscherte Polenroute direkt zum höchsten Punkt aufsteigen. Der Abstieg erfolgt dann über über den gesamten Normalweg bis zum Basislager Plaz de Mulas auf 4300 m Höhe auf der Westseite des Berges - die Überschreitung des Aconcagua ist gelungen. Vorgesehener Leiter der Expedition ist Günther Härter, der schon 1987 eine Gruppe am Aconcagua leitete und dabei zweimal den Gipfel erreichte.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
AR0SAC101 24 Tage
26.11.10
19.12.10
4.870 € München Iberia / LAN Airlines
Tmt_buchen_gruen

Teilnehmerzahl: 8 - 12 Personen

Leistungen

- Organisation der gesamten Expedition
- Linienflug ab/bis München/Frankfurt/Düsseldorf oder Berlin über Madrid nach Santiago de Chile und zurück mit Iberia/LAN Airlines
- Flug Santiago de Chile - Mendoza mit LAN Airlines
- bei allen Flügen 23 kg Fluggepäck und 8 Kg Handgepäck
- Flughafengebühren
- sämtliche Transfers gemäß Programm
- Vollpension während der gesamten Reise
- 4 x Hotel im Doppelzimmer, in Los Penitentes auch Dreibettzimmer
- Gipfelpermit für den Aconcagua (USD 500,-)
- 17 x Zelt, Anmarsch, Basislager und Berg
- Tragtiere ins Basislager und zurück
- Küchenmannschaft und Gruppenzelt im Basislager
- Hochlagerverpflegung, Kocher (Gas) und Kochgeschirr
- 1 lokaler Bergführer zur Unterstützung
- Funkgeräte und Satellitentelefon
- Überdruckkammer im Basislager Plaza Argentina
- Expeditionsarzt wenn möglich, vorgesehen Dr. Thomas Hochholzer
- Expeditionsleitung durch Günther Härter
- Top-Mountain-Tours-Reisetasche
- Großes Versicherungspaket
- Insolvenzschutzversicherung
- Infotreffen Samstag 16.10.2010 in Andechs

Zusatzinformation

Individualgruppen
Ab Mitte November bis Anfang März ist erfahrungsgemäß die beste Zeit für den Aconcagua. Rufen Sie uns bitte an.


Flugpreise: Stand 22.02.2010

Nicht in den Leistungen/Reisepreis enthalten:
Getränke (Hotels), individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 100,-)
Bei weniger als 8 Teilnehmer wird ein Kleingruppenzuschlag erhoben.

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Tagesablauf

1. Tag: Abflug nach Santiago de Chile
Abflug am Abend von München/Frankfurt/Berlin/Düsseldorf nach Madrid, von wo es dann gemeinsam weitergeht nach Santiago de Chile.

2. Tag: Ankunft in Santiago de Chile - Weiterflug nach Mendoza, 700 m
Ankunft am Morgen in Santiago de Chile, nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Mendoza, wo wir am späten Vormittag ankommen. Nach dem langen Flug beziehen wir unser Hotel und stärken wir uns mit einem saftigen argentinischen Steak, Mendoza ist berühmt für die Weine aus der gleichnamigen Provinz - wir sind angekommen in Südamerika. Hotel (MA)

3. Tag: Fahrt Mendoza - Los Penitentes, 2700 m
Zuerst besorgen wir uns das vorbereitete Permit für den Aconcagua, dazu müssen alle Teilnehmer bei der zuständigen Behörde erscheinen. Anschließend fahren wir rund 185 km durch die steppenartige Landschaft des Cuyo in die nahegelegenen Anden und auf der nach Chile führenden Ruta National 7 bis nach Los Penitentes auf der Südseite des Aconcagua. Wir haben den Ausgangspunkt nahezu aller Aconcagua-Besteigungen erreicht, ganz in der Nähe befindet sich die sehenswerte Naturbrücke "Puente del Inca" mit alten Thermalbädern. Nachdem wir das einfache aber gemütliche Bergsteigerhotel bezogen haben, nutzen wir den Rest des Tages für Vorbereitungen auf den Aconcagua. Einfaches Hotel (FMA)

4.Tag: Los Penitentes - Pampa de Leñas, 2870 m
Mit leichtem Tagesrucksack wandern wir die nächsten Tage durch das Valle Río de las Vacas ("Tal des Kuhflusses") und Valle Relinchos, unterbrochen von einem Akklimatisationsstopp, die rund 60 Kilometer zum Basislager Plaza Argentina auf 4200 Meter hinauf. Das erste Tagesziel liegt bei Pampa de Leñas auf 2870 m. Am Lagerplatz werden wir erstmals von unserer Küchenmannschaft verwöhnt.
Gehzeit 5-6 Stunden, Zelt (FMA)

5. Tag: Pampa de Leñas - Casa de Piedra, 3245 m
Wir folgen dem begrünten Talboden bergwärts, überqueren mehrere Seitenbäche und gelangen schließlich zum wunderschönen Lagerplatz bei Casa de Piedra. Von hier können wir unser Ziel, den riesigen Aconcagua, erstmals einsehen - ein beeindruckender Anblick. Gehzeit 6-7 Stunden, Zelt (FMA)

6.Tag: Akklimatisationstag bei Casa de Piedra, 3245 m
Bevor wir die letzte Etappe mit knapp 1000 Höhenmeter ins Basislager angehen, verbringen wir eine weitere Nacht an dem landschaftlich reizvollen Platz. Zur besseren Höhenanpassung unternehmen wir heute eine gemütlich Wanderung auf einem Höhenrücken bis auf rund 4000 Meter Höhe, der uns bei guter Sicht einen Superblick auf den Aconcagua mit dem markanten Polengletscher ermöglicht. Gehzeit 5-6 Stunden, Zelt (FMA)

7. Tag: Casa de Piedra - Basislager Plaza Argentina, 4200 m
Nach Überquerung des Río de las Vacas folgen wir im Valle Relinchos dem steiler werdenden Weg. Bis hierher tragen die Maultiere unser großes Gepäck. Das während der Saison permanent eingerichtete Basislager mit Küche und Gruppenzelt wird unser erholsamer Stützpunkt für die nächsten Tage. Gehzeit 5-6 Stunden, Zelt (FMA)

8.-20. Tag: Besteigung Aconcagua, 6962 m
Knapp zwei Wochen stehen uns nun für das Einrichten der beiden Hochlager, für den Gipfelgang und anschließenden Abstieg zum Basislager Plaza de Mulas auf der gegenüberliegenden Seite des Berges zur Verfügung. Ab dem Basislager tragen wir alles was am Berg benötigt wird (persönliche Ausrüstung plus Gruppengepäck) selbst und bereiten die zur Verfügung gestellte Hochlagerverpflegung selbst zu. Das mehrfache Auf- und Absteigen bietet zwei wesentliche Vorteile: Es verbessert unsere Höhenanpassung und hält das Rucksackgewicht in gut erträglichen Grenzen.

Unser Besteigungsplan basiert auf einer Expeditionserfahrung von mehr als 30 Jahren. Wir haben vier Ruhetage und zwei Reservetage für den Gipfelgang vorgesehen:

Besteigungsplan:
08. Tag: Ruhetag im Basislager (BC), 4200 m
09. Tag: Materialtransport zum Lager 1, 5000 m, Abstieg BC, 4200 m
10. Tag: Ruhetag im BC, 4200 m
11. Tag: Aufstieg zum Lager 1, 5000 m
12. Tag: Materialtransport bis Depot 5500 m, Abstieg BC, 4200 m
13. Tag: Ruhetag im BC, 4200 m
14. Tag: Aufstieg zum Lager 1, 5000 m
15. Tag: Aufstieg zum Lager 2, 6000 m, Abstieg Lager 1, 5000 m
16. Tag: Ruhetag Lager 1, 5000 m
17. Tag: Aufstieg Lager 2, 6000 m
18. Tag: Gipfelgang, Abstieg bis Lager 2, 6000 m
19. Tag: Reservetag für Gipfel
20. Tag: Reservetag für Gipfel, Abstieg zum BC Plaza de Mulas, 4300 m

Selbstverständlich überprüfen wir den Plan täglich und passen ihn den Verhältnissen am Berg und unserem persönlichen Befinden an. Die einzelnen Etappen stellen sich wie folgt dar:

Basislager, 4200 m - Lager 1, 5000 m
Auf Wegspuren, über Moränenhänge und Gletscherreste weiter Richtung Westen bis zum Platz von Lager 1 unterhalb des Collado Ameghino, 5364 m. Gehgelände, Aufstieg 5-6 Stunden.

Lager 1, 5000 m - Lager 2, 6000 m
Über einen Geröllhang mit Steigspuren zum weiten Sattel des Collado Ameghino, 5364 m, zwischen Cerro Ameghino, 5918 m, und Aconcagua, 6962 m. Anschließend folgt
eine ansteigende Traverse bis zu unserem Depot auf gut 5500 m, dieser Platz wird von einigen Gruppen auch als Lager genutzt. Wegspuren führen unterhalb des Polengletschers bis zum Platz von Lager 2 bei Chólera oder den Piedras Blancas ("Weiße Felsen). Hier stoßen wir auf den von Plaza de Mulaz heraufkommenden Normalweg. Anwärter auf die vergletscherte Polenroute zweigen vorher links ab und richten ihr Lager am Beginn des Gletschers ein. Gehgelände, Aufstieg 6-7 Stunden.

Lager 2, 6000 m - Gipfel, 6962 m
Polentraverse: Über deutliche Steigspuren wird zuerst die verfallene, aus Holz gebaute Biwakschachtel Independencia auf 6400 m erreicht. Kurz danach, am Paso del Viento ("Windpass"), kann der Wind tatsächlich unangenehm heftig und kalt von vorne (aus Südwesten) blasen. Auf einer leicht ansteigenden Traverse passieren wir die markante Felsnadel Peñon Martinez und erreichen den Beginn der Canaleta, die berühmte Steilrinne, die die rund 300 Höhenmeter bis zwischen die beiden Aconcagua-Gipfel hochzieht (in der Canaleta ist man wieder windgeschützter unterwegs). Meist sind auf diesem Abschnitt Steigeisen von Vorteil, denn auf den Schneestreifen steigt man weniger anstrengend auf als in dem groben, losen Blockwerk daneben. Langsam aufsteigend erreichen wir die Scharte zwischen Südgipfel, 6930 m, und dem rund 60 Meter höheren Hauptgipfel. Vom breiten Gipfelgrat fällt der Blick in den oberen Teil der jäh abfallenden Aconcagua-Südwand. Es ist nicht mehr weit, bis der höchste Punkt des amerikanischen Kontinents, ein kleines Felsplateau mit Gipfelkreuz, erreicht ist. Ein erhebendes Gefühl, den Gipfel des Aconcagua mit 6962 Meter Höhe erreicht zu haben. Bei guter Sicht bietet sich aus knapp 7000 m ein gewaltiges 360-Grad-Panorama auf zahlreiche Fünf- und Sechstausender in den argentinischen und chilenischen Anden. Gehgelände, z.T. mit Steigeisen, Aufstieg 5-7 Stunden
Polengletscher: Für erfahrene Eisgeher ist der Polengletscher eine lohnende Aufstiegsroute. Sie führt ziemlich direkt über Aufschwünge bis gut 50 Grad Neigung empor, bis man nach einer aufsteigenden Querung bei rund 6400 m zur Piedra Bandera gelangt. Der Weiterweg führt über den ausgesetzten Ostgrat, der nochmals volle Konzentration erfordert und bis zum Gipfel des Aconcagua verfolgt wird. Eistour, Aufstieg 6-9 Stunden.

Danach Abstieg in die Ausgangslager. Je nach Bedingungen wird nochmals genächtigt oder, was vorzuziehen ist, weiter abgestiegen. Weitere Wegmarken im Abstieg sind das Refugio Berlin auf 5930 m und der langgezogene Sattel von Nido de Condores auf rund 5350 m. In Plaza de Mulas, 4300 m, erwarten uns dann wieder alle Annehmlichkeiten eines Basislagers. Zelt (FMA)

21. Tag: Plaza de Mulas - Los Penitentes, 2700 m
Mit leichtem Tagesrucksack wandern wir durch das weite Horconestal hinaus, passieren Confluencia, stoßen auf die Passstraße und erreichen kurz darauf das uns bereits bekannte Hotel, wo uns ein kühles Bier, eine heiße Dusche und ein warmes Bett erwartet. Einfaches Bergsteigerhotel (FMA)

22. Tag: Busfahrt nach Santiago de Chile
Nach dem Frühstück fahren wir am 3860 Meter hohen Paso los Libertadores über die argentinisch-chilenische Grenze und erreichen nach rund 180 km die chilenische Hauptstadt, wo wir im Zentrum unser Hotel beziehen. Danach bleibt uns noch Zeit für eine individuelle Stadtbesichtigung, am Abend speisen wir gepflegt in einem typisch chilenischem Lokal. Hotel (FMA)

23. Tag: Santiago de Chile und Rückflug
Noch letzte Gelegenheit für Einkäufe, gegen Mittag Abflug Richtung Europa. Abschied von Südamerika und dem Aconcagua.

24. Tag: Ankunft in Deutschland
Am frühen Morgen Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Abflugflughafen.

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Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Der Aconcagua ist ein idealer Berg, um auf einer technisch relativ einfachen Route eine Höhe von knapp 7000 m zu erreichen. Sowohl beim Aufstieg über die "Polentraverse" wie auch der Abstieg über den Normalweg sind keine Kletterkenntnisse erforderlich, beide Routen sind gletscherfrei begehbar. Trotzdem sind es ernstzunehmende Routen, der Aconcagua darf aufgrund seiner Höhe und wegen der berüchtigten Höhenstürme ("Viento Blanco") keinesfalls unterschätzt werden. Für erfahrene, selbständige Eisgeher gehört die Route über den Polengletscher zu den attraktivsten am Aconcagua. Für die Polentraverse sind Sie ein selbständiger Bergsteiger mit sehr guter Kondition und können mit Steigeisen Schnee- und Firnflanken bis ca. 30 Grad Neigung ohne Seilsicherung sicher begehen. Die Route über den Polengletscher (Durchschnittsneigung ca. 35 Grad) erfordert sicheres, seilfreies Gehen in Flanken bis ca. 40 Grad und das Überwinden von Steilaufschwüngen bis rund 55 Grad, die mit Fixseilen gesichert werden müssen. Selbst wenn das Risiko eines Spaltensturzes relativ gering ist, kann es nicht ausgeschlossen werden. Deshalb müssen Sie das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Spaltenbergung beherrschen. Der anschließende Ostgrat ist exponiert (somit auch den Höhenstürmen ausgesetzt) und verlangt ebenfalls sicheres Gehen mit den Steigeisen. Mit etwas Glück ist es am Gipfeltag nahezu windstill, der "Viento Blanco" kann jedoch eine Gipfelbesteigung unmöglich machen. Sie haben Erfahrung mit dem Lagerleben im Zelt und sind in der Lage, auch bei widrigen Bedingungen ein Zelt aufzubauen.

Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt. Sie verfügen über eine sehr gute Kondition, die es erlaubt,bis zu acht Stunden mit einem ca. 20 kg schweren Rucksack (gepackt mit der persönlichen Ausrüstung, der Hälfte des Zeltes, Schlafsack, Liegematte, Essen, Kochgeschirr und einem Teil der Gruppenausrüstung) zu gehen.

Die Bergführer werden Sie am Berg begleiten und unterstützen soweit möglich. Eine Führung im Sinne einer klassischen Führung im Alpenraum (am Seil des Bergführers zum Gipfel und zurück) findet aber nicht statt.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge und den besonderen Gefahren beim Höhenbergsteigen verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen, Sie nehmen an dieser Tour auf Basis als selbständiger Bergsteiger teil.

Während der Tage am Berg erhalten Sie Expeditionsverpflegung, die selbst zubereitet wird, für die Getränke verwenden wir Schmelzwasser oder Schnee.

In Santiago de Chile und Mendoza sind Sie in guten Hotels, in Los Penitentes in einem einfachen Hotel untergebracht.

Eine positive Einstellung, ein ausgeprägter Sinn für Teamarbeit und die Unterstützung der Bergführer tragen ganz wesentlich dazu bei, dass selbst schwierige Bedingungen gut überstanden werden und die Aconcagua-Expedition zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Tourenbericht
Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung einen Tourenbericht der letzten Jahre bei.

Klima und Ausrüstung

Der Aconcagua liegt auf rund 32 Grad südlicher Breite. Auf der südlichen Halbkugel entsprechen unsere Wintermonate November bis Februar den Sommermonaten und sind somit die beste Zeit, den höchsten Berg Amerikas zu besteigen. Während des Anmarschs ist bei gutem Wetter mit für uns ungewöhnlich intensiver Sonneneinstrahlung und höheren Temperaturen zu rechnen. Selbst im Basislager auf gut 4000 Meter Höhe kühlt es in den Nächten nur bis wenig unter Null Grad C ab. Oberhalb des Basislager herrschen bei sonnigem, windstillen Wetter untertags milde Temperaturen, so dass Schmelzwasser für die Zubereitung der Getränke verwendet werden kann. In den Nächten dagegen und bei schlechtem Wetter wird es empfindlich kalt, zusätzlich kann der berüchtigte Höhensturm "Viento Blanco" auftreten. Die Ausrüstung und Bekleidung muss darauf abgestimmt sein. Erforderlich ist ein Expeditionsschlafsack mit Komfortbereich bis minus 20 ° C, Expeditionsbergschuhe mit Leichtsteigeisen (plus Pickel, Sicherungsmittel und Anseilkombination für den Polengletscher, Gehseile werden gestellt), die Bergbekleidungmuss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, extreme Kälte (bis minus 30 Grad), starken Wind, Schnee und Regen bieten. Für den Anmarsch eignen sich knöchelhohe Leicht-Trekkingschuhe mit Profilgummisohle, Tourenstöcke sind in der Höhe generell sehr empfehlenswert.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

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Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner Sport Conrad gerne zur Verfügung.

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  • Wielenbach b. Weilheim
    Blumenstraße
    Telefon 0881 934115
    Telefax 0881 934199

Einreise- und Impfbestimmungen

Deutsche Staatsangehörige können bis zu 90 Tage als Touristen ohne Visum nach Argentinien einreisen. Bei Einreise muss der deutsche Reisepass noch mindestens drei Monate lang gültig sein.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Impfungen sind für Reisende aus Europa für Argentinien nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatits A und B, Tetanus, Polio, Diphtherie. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums - Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Aconcagua, 6962 m. Ganz oben. Foto: Günther Härter.

Aconcagua-Expedition. Abendstimmung im Hochlager 2 "Piedras Blancas" auf 6000 Meter Höhe. Foto: Günther Härter.

Aconcagua-Besteigung. Aufstieg durch den oberen Teil der Canaleta, auf ca. 6800 Meter Höhe. Foto: Günther Härter.

Aconcagua-Gipfeletappe. Querung auf rund 6500 Meter Höhe zum Beginn der Canaleta. Foto: Günther Härter.

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