Antarktis für Bergsteiger
Mount Scott und Mount Shackleton
Tierparadies Antarktische Halbinsel

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Highlight Spektakuläre Landschaften auf der Antarktischen Halbinsel
Highlight Besteigungsmöglichkeiten von Mount Scott, 882 m und Mount Shackleton, 1465 m
Highlight Beobachtungen von Walen, Seeleoparden, Pinguinen, Albatrossen
Highlight Überfahrt mit Segelyacht über die Drake-Passage
Highlight Komfortable Segeljacht als mobiles Basislager an der Antarktischen Halbinsel
Highlight Lemaire-Kanal: die gewaltigste Schiffspassage der Antarktis
Highlight Feuerland und Kap Hoorn
Highlight Ushuaia: südlichste Stadt der Welt
Highlight Buenos Aires - Stadt des Tangos
Highlight Erfahrener Expeditionsleiter von TOP MOUNTAIN TOURS


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ANSPRUCHSVOLLE TOUREN mit gelegentlichen leichten Gletscherbegehungen und längeren steileren Passagen, die absolute Trittsicherheit verlangen. Die körperlichen Anstrengungen erfordern eine grundsolide Kondition und mentale Belastbarkeit.

Skitour: Skitourenerfahrung erforderlich, ebenso solide Abfahrtstechnik in allen Schneearten. Aufstiege bis 1200 Höhenmeter.

MTB: Für fortgeschrittene Biker mit Tourenerfahrung, auch auf leichten Singletrails. Die MTBFahrtechnik ist in den Grundzügen vertraut.

Auf dieser einzigartigen Tour erfüllen Sie sich einen der ganz großen Träume. Selbst Bergsteiger, die schlichtweg "alles" gesehen und die "Seven Summits" erstiegen haben, schildern die Intensität der Farben und Formen in der antarktischen Bergwelt als unvergleichlich. Sie fliegen über Buenos Aires nach Ushuaia auf Feuerland und befinden sich schon am "fin del mundo". Ab hier unternehmen Sie eine Reise im Expeditionsstil in die Antarktis, ins traumhaft schöne Gebiet von Argentine Islands und Cape Renard, wo mit dem Lemaire-Kanal die herrlichste Schiffspassage der Antarktis aufwartet.

Eines der Ziele ist die Besteigung der formschönen und vollständig vergletscherten Berge Mount Scott, 882 m und Mount Shackleton, 1465 m. Die Anstiege sind nicht schwerer als der Normalweg auf den Montblanc, erhalten aber in der Einsamkeit der Antarktis einen unvergleichlichen Reiz. Außerdem statten wir der Forschungsstation Vernadsky auf Argentine Islands einen Besuch ab. Ein erfahrener deutschsprachiger Skipper steuert das 15 Meter lange Schiff, das viel Raum für bis zu acht Mitsegler bietet und als komfortables "Basislager" dient.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
AN4-MS101 31 Tage
25.01.14
24.02.14
€ 15.250,– Frankfurt Lufthansa
Buchen_gruen

Teilnehmerzahl: 6 bis 8 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Lufthansa Frankfurt - Buenos Aires - Frankfurt
- Inlandsflüge mit Aerolinas Argentinas Buenos Aires - Ushuaia - Buenos Aires
- Vollverpflegung auf dem Segelboot
- Bergausrüstung (Zelte, Seile, Kocher)
- Satellitentelefon für Notfälle
- 3 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Frühstück
- Segelyacht mit spezieller Ausstattung für Antarktis-Unternehmungen
- Skipper mit umfassender Antarktiserfahrung
- Leitung durch Top-Mountain-Tours-Expeditionsleiter
- Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder Trekkingrucksack

Zusatzinformation

Einzelzimmerzuschlag (Hotel): € 240,-

Anmeldeschluss 31. Mai 2013

Flugpreise: Stand 12.09.2012

Nicht im Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Flughafengebühren (soweit anfallend), individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder, evtl. Erhöhungen von Fluggebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 12.09.2012.

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Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Buenos Aires
Sie fliegen am Abend mit Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires und kommen am nächsten Tag in der Früh am internationalen Flughafen Ezeiza an.

2. Tag: Weiterflug nach Ushuaia (10 m) auf Feuerland
Ein örtlicher Führer begrüßt Sie und bringt Sie zum nationalen Flughafen Aeroparque. Von hier fliegen Sie weiter nach Feuerland zur südlichsten Stadt Südamerikas, nach Ushuaia am Beaglekanal. Sie sind nachmittags am "fin del mundo" angekommen, am Ende der Welt, wo es für uns erst richtig losgeht.
Den Rest des Tages können Sie in der reizvollen Kleinstadt zum Bummeln und für letzte Einkäufe vor dem Törn nutzen.
Sie wohnen in einem Hotel, das wunderschön direkt am Beaglekanal liegt. Benannt ist die Wasserstraße nach dem Segelschiff Darwins, der "Beagle", mit der er von 1831 bis 1836 seine berühmte Weltreise durchführte.
Gehzeit nach Lust und Laune, Hotel (F)

3. Tag: Ushuaia (10 m) - erste Nacht an Bord
Der Skipper begrüßt Sie im Hafen von Ushaia. Anschließend beziehen wir Quartier an Bord der Segelyacht. Die Kojen werden verteilt. Wir richten uns ein und verstauen das Reisegepäck. Die gemütliche Enge an Bord wird für die kommenden Wochen unser Zuhause sein. Die Yacht vermittelt uns ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit inmitten der unberührten Wildnis. Die technischen Einrichtungen sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt. (FMA)

4. Tag: "Leinen los"
Jetzt heißt es, eine Lücke zwischen zwei durchziehenden Tiefdruckgebieten zu erwischen: Entweder es geht zuerst 40 Seemeilen nach Pto. Lennox, oder, bei günstigem Wetter, gleich auf Kurs. Mit etwas Glück begleiten Delfine unser Schiff und schnellen immer wieder aus dem Wasser. Kap Hoorn bleibt steuerbord liegen, und wir drehen hinaus in die "Drake-Passage". (FMA)

5. bis 9.Tag: Drake-Passage
Diese Tage müssen für die Überquerung der herausfordernden Wasserstraße angesetzt werden. Der englische Seefahrer Francis Drake durchquerte 1578 als erster mit der Golden Hint "in einem gnadenlosen Sturm" die Passage zwischen Feuerland und der Antarktis und bewies somit, dass es südlich von Feuerland noch einen Wasserweg zwischen Pazifik und Atlantik gibt. Wir sind unterwegs auf grenzenloser See und spüren den langen "Atem" der südlichen Meere. Kein Land im Westen oder Osten. Hier wälzen sich die Meere ohne Unterlass um die Antarktis. Sturmvögel sind hier zuhause, Albatrosse und wir - zumindest für eine kurze Zeit. Unsere Yacht überquert die antarktische Konvergenz. Ab jetzt müssen wir zusätzlich auf Eisbergwache gehen. Und dann endlich kommt der Moment, wo am Horizont kein Eisberg, sondern erstmals die Antarktis schemenhaft sichtbar wird. (FMA)

10. Tag: Antarktis - Argentine Islands
Staunen über Impressionen aus einer anderen Welt: ein Labyrinth aus Inseln, Eisbergen, ins Meer kalbenden Gletschern, darüber Berge aus schwarzem Basalt und weißen Gletschern...
Die "Argentine Islands" sind unser südliches Ziel. Hier befindet sich die wissenschaftliche Station "Vernadsky", bis 1996 britisch, die in ihrer "Pinguin-Bar" durstigen Kehlen immer ein gutes "stout" bot. Jetzt beherbergt sie ein ukrainisches Forschungsteam. Ein Besuch in der Station ist hochinteressant und ein Glas "Vodka" mit unseren Freunden willkommen. Sofern die Eisverhältnisse uns bis hierher kommen lassen, ist dies mit 65 Grad 25 Min. unser südlichster Punkt. Gegenüber der Insel auf dem Festland der Antarktischen Halbinsel ragen Mount Shackleton und Mount Scott, unsere bergsteigerischen Ziele, in den Himmel. (FMA)

11. bis 19.Tag: Bergsteigen und Tierbeobachtungen
Die folgenden Tage nutzen wir, um die beiden Gletscherberge Mount Shackleton (1465 m) und Mount Scott (882 m) anzugehen. Die Besteigungen beginnen auf Meereshöhe. Die Anlandung erfolgt mit Hilfe des mitgeführten Schlauchboots. Unser Schiff dient während dieser Zeit als unser komfortables "Basislager", von dem aus wir zu den Bergtouren aufbrechen. Lediglich an höheren Bergen, wie am Mount Shackleton, kann ein "Hochlager" auf dem Gletscher erforderlich sein.

Bei den Bergtouren sind wir weitab von jeglicher Zivilisation unterwegs. Das ist einerseits der besondere Reiz dieser Expedition, bedeutet aber auch, dass im Notfall keine fremde Hilfe möglich ist (wie in entlegenen Gebieten im Himalaja) und wir uns nur selbst helfen können. Darauf sind alle Aktivitäten abzustimmen.

Wenn Wetter und Verhältnisse stimmen, werden die Berge über technisch relativ leichte Gletscherrouten (vergleichbar mit dem Normalweg auf den Montblanc) angegangen, bei Bedarf wird mit Zelten ein Hochlager eingerichtet.

Neben der Bergsteigerei in dieser bizarren Landschaft fasziniert die Tierwelt: überall Kolonien von Eselspinguinen, Seeleoparden, Weddel- und Krabbenfresser-Robben auf Eisschollen, neugierige Zwerg-, Mink- und Buckelwale. Bis zu 15 Meter lang und 35 Tonnen schwer sind letztere. Wenn sie mit steil gestellter Fluke (Schwanzflosse) abtauchen oder beim Auftauchen fast explosionsartig den Blas ausatmen, ist dies ein elektrisierendes Erlebnis, das Erinnerungen an die Lektüre von "Moby Dick" weckt: "Thar' it blows...", "Wal in Sicht". (FMA)

20. Tag: Durch den Lemaire-Kanal nach Port Lockroy
Wir verlassen die uns vertraut gewordene Landschaft und legen Kurs Nord an. Bei guten Bedingungen geht es durch die "Lemaire-Straße", benannt nach dem belgischen Kongoforscher Charles Lemaire. Bilder von beispielloser Wucht erwarten uns. Es gilt diese beeindruckende, schmale Meeresenge zwischen Festland und Booth Island, zwischen himmelstürmenden, vergletscherten Bergen zu durchsegeln. Oft erschweren treibende Eismassen die Durchfahrt und können sie im Extremfall sogar vereiteln. Unser Weg führt nach "Port Lockroy" auf "Wiencke-Island". Hier gibt es immerhin ein Museum, eine Poststation, einen Souvenirladen, eine Kolonie Eselspinguine und ein Walskelett - schön sortiert an Land aufgereiht. Nun können wir langersehnte "Lebenszeichen" senden und begehrenswerte Andenken erstehen.
"Dorian Bay" liegt gleich um die Ecke. Die englische unbewohnte Versorgungs- und Schutzhütte vermittelt uns einen Eindruck von der vergangenen "heroischen Zeit". Eine atemberaubende Kulisse bietet sich von ihrer Terrasse aus. (FMA)

21. Tag: Durch den Neumayer-Kanal zu den Melchior Islands
Durch den "Neumayer Kanal" zwischen den steilen Bergen von "Anvers Island" und "Wiencke Island" zieht unsere Yacht ruhig ihren Kurs durch die polaren Gewässer. In der stillen Wasserstraße beobachten wir mit etwas Glück Orcas auf ihren Raubzügen nach Pinguinen. Auch Seeleoparden patroullieren zwischen den Eisschollen oder räkeln sich faul auf ihren treibenden Ruhestätten, wenn sie bereits erfolgreich gejagt haben.

Wieder in der "Gerlache-Straße" biegen wir kurz darauf nach Backbord in die "Dallmann Bay". Häufig ertönt der Ruf: "Wal voraus!" In dieser trichterförmigen Meeresbucht liegen die "Melchior Islands" wie hingewürfelt. Es gibt einen wunderschönen, ruhigen Ankerplatz zwischen ihren flachen, schärenartigen Inseln. (FMA)

22. Tag: Vorbereitung für die Drake-Passage
An diesem schönen Platz werden wir uns auf die Rückreise über die Drake-Passage vorbereiten, nochmals die uns schon fast selbstverständlich gewordenen Tierbeobachtungen durchführen und allmählich Abschied von der Antarktis nehmen - Abschied von einer gewaltigen Welt voller Naturwunder. (FMA)

23. bis 26. Tag: Über die Drake-Passage zurück nach Feuerland
Wir befinden uns wieder auf hoher See und lassen unsere Gedanken in die unermessliche Weite des offenen Meers treiben. Nach den aufregenden, erlebnisreichen Fahrten der letzten zehn Tage bietet sich jetzt Zeit, die Eindrücke zu verinnerlichen. (FMA)

27. Tag: Ankunft auf Feuerland
Unsere Yacht ankert mit ihrer erfolgreichen Crew an einem sicheren Platz. Antarktis, Drake-Passage und Kap Hoorn liegen hinter uns. Die Anspannung der letzten Tage weicht der Freude über den gelungenen Törn. Wir verbringen die letzte Nacht auf den schwankenden Planken. (FMA)

28. Tag: Ushuaia
Durch den Beaglekanal geht es wieder zurück nach Ushuaia. Aus einer anderen Welt erreichen wir wieder die "Stadt am Ende der Welt". Drei Wochen vollgepackt mit eindrucksvollen Erlebnissen liegen hinter uns. Es wird eine Weile dauern, bis alles verarbeitet ist. Eine gebührende Feier beschließt unser Antarktis-Abenteuer. Hotel in Ushuaia (F)

29. Tag: Flug nach Buenos Aires
Am Vormittag erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Flug nach Buenos Aires. Sie beziehen das Hotel Etoile und tauchen ein in das pulsierende Leben der Metropole. Zum Abendessen können Sie eines der zahlreichen guten Speiselokale in Buenos Aires auswählen, etwa in der Avenida 9 de Julio, der breitesten Prachtstraße der Welt oder im ursprünglich erhaltenen Künstlerviertel San Telmo mit kleinen Gassen und engen Plätzen. Danach sollten Sie sich eine Tango-Show im Künstlerviertel La Boca, der angeblichen Wiege des Tango, nicht entgehen lassen.
Hotel in Buenos Aires (F)

30. Tag: Stadtbesichtigung Buenos Aires und Rückflug nach Frankfurt
Am Vormittag führen Sie eine Stadtbesichtigung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Buenos Aires durch und haben noch Gelegenheit für einen Stadtbummel mit Souvenir-Einkäufen. Abends fahren Sie zum Flughafen, verabschieden sich von Ihrer Reiseleitung und fliegen Richtung Deutschland. (F)

31. Tag: Ankunft in Frankfurt.

Unterkunft

Hotels
Buenos Aires: 1x Hotel Etoile****
Ushuaia: 2x Hotel Tolkeyen***

Segelyacht
25 Übernachtungen an Bord

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Expedition und persönliche Voraussetzungen

Für erfahrene, selbständige Alpinisten und Naturliebhaber gehört diese Reise im Expeditionsstil in die Antarktis sicher zu den eindrucksvollsten Abenteuern, die man erleben kann.

Die Bergbesteigungen erfordern sicheres Gehen mit Steigeisen und Pickel bzw. Stöcken bis zu einer Neigung von etwa 30 Grad, passagenweise auch steiler. Die Gletscher sind schneebedeckt und von Spalten durchzogen, angeseiltes Gehen ist meist notwendig. Das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Techniken der Spaltenbergung müssen beherrscht werden. Die technisch relativ leichten Berge sind bei gutem Wetter leicht machbar, bei schlechtem Wetter/Wettersturz kann eine Tour schnell zu einem knallharten Unternehmen werden. Bei den Bergtouren sind Sie weitab von jeglicher Zivilisation unterwegs, was gerade den besonderen Reiz dieser Expedition ausmacht. Das bedeutet aber auch, dass bei Notfällen die Rettung aus eigener Kraft und selbständig erfolgen muss. Darauf sind alle Aktivitäten abzustimmen, - bis hin zur rechtzeitigen Umkehr bei schlechtem Wetter.

Sie haben Erfahrung mit dem Lagerleben im Zelt und sind in der Lage, auch bei widrigen Bedingungen ein Zelt aufzubauen.

Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt. Sie verfügen über eine sehr gute Kondition, die es erlaubt, Gipfelanstiege mit acht bis zehn Stunden Gehzeit durchzuführen und zum Aufbau eines Hochlagers mehrere Stunden mit einem ca. 20 Kilo schweren Rucksack (gepackt mit der persönlichen Ausrüstung, der Hälfte des Zeltes, Schlafsack, Liegematte, Essen, Kochgeschirr und einem Teil der Gruppenausrüstung) zu gehen.

Der Expeditionsleiter wird Sie bei den Bergtouren begleiten und mit seiner Erfahrung beratend unterstützen. Eine Führung im Sinne einer klassischen Führung im Alpenraum (am Seil des Bergführers zum Gipfel und zurück) findet nicht statt.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge und den Gefahren der Seefahrt in abgelegenen Gebieten verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen, Sie nehmen an dieser Tour auf Basis als selbständiger Bergsteiger teil.

Während der Bergbesteigungen erhalten Sie Expeditionsverpflegung, die Sie selbst zubereiten.

Eine positive Einstellung, ein ausgeprägter Sinn für Bergkameradschaft und die Unterstützung des Skippers und des Expeditionsleiters tragen ganz wesentlich dazu bei, dass selbst schwierige Bedingungen mit Spaß und Freude ("cool") überstanden werden und die Expedition in die Antarktis zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Klima und Ausrüstung

Das von uns besuchte Gebiet auf der antarktischen Halbinsel liegt auf etwa 64 Grad südlicher Breite und weist für die Antarktis ein vergleichsweise mildes Klima auf. Bei gutem, windstillem Wetter können Sie mit Temperaturen deutlich über Null Grad rechnen (die Durchschnittstemperatur im antarktischen Sommer liegt bei etwa plus fünf Grad). In den Nächten kühlt es nur auf wenige Grad unter Null ab, da das offene Meerwasser für ein ausgeglichenes Klima sorgt. Wetteränderungen können schnell eintreten (heftige Graupelschauer oder nasse Schneeregen, verbunden mit Wind). Für das Segelschiff gibt es eine Reihe wind- und wettergeschützter Ankerplätze, die wir aufsuchen.

Die Drake-Passage ist berüchtigt wegen der starken Stürme (bis ca. 100 km/h) und den damit verbundenen meterhohen Wellen. Die Überfahrt kann ohne Sturm erfolgen, wie wir es im Februar 2008 erlebt haben. Es ist alles möglich, - und wir sind darauf vorbereitet.

Ihre Ausrüstung und Bekleidung muss auf dieses Klima abgestimmt sein. Erforderlich sind ein guter, warmer Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 15 Grad, ferner ein ca. 60-Liter Rucksack (falls ein Hochlager eingerichtet wird), steigeisenfeste Bergschuhe, Pickel, Leichtsteigeisen und Anseilkombination; Tourenstöcke benötigen Sie auf jeden Fall. Gehseile werden gestellt. Zusätzlich brauchen Sie einen großen, festen Plastiksack, um den gesamten Rucksackinhalt vor Wasser und Feuchtigkeit zu schützen sowie verschiedene kleine Plastikbeutel. Die Bergbekleidung muss auf die Extrembedingungen abgestimmt sein (wasserdichte, vereisungssichere Reißverschlüsse mit Abdeckung etc.) und einen wirksamen Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung (besonders starke UV-Strahlung aufgrund des Ozonloches über der südlichen Hemisphäre), Kälte (bis minus 10 Grad), starken böigen Wind, Schnee und Regen bieten.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise


Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.

Onlineshop www.sport-conrad.com

Bestelltelefon 08856 81133

Info-Telefon 08856 81140

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  • Penzberg
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  • Garmisch-Partenkirchen
    Chamonixstraße 3-9
    Telefon 08821 732270
    Telefax 08821 7322714

  • Wielenbach b. Weilheim
    Blumenstraße
    Telefon 0881 934115
    Telefax 0881 934199

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Einreise- und Impfbestimmungen

Argentinien


Deutsche Staatsangehörige können bis zu 90 Tage als Touristen ohne Visum nach Argentinien einreisen. Bei Einreise muss der deutsche Reisepass noch mindestens drei Monate lang gültig sein.

Impfungen sind für Reisende aus Europa nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatitis A und B, Tetanus, Polio, Diphtherie. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums - Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80/Minute) und unter www.travelmed.de oder www.gesundes-reisen.de.

Chile


Bei der Einreise nach Chile müssen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass vorzeigen, dieser muss noch mindestens sechs Monate lang gültig sein.
Für einen kurzfristigen Aufenthalt zu Tourismus- oder Besuchszwecken ist kein Visum erforderlich. Bei der Einreise wird an der Grenze kostenlos eine "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt. Die "Tarjeta de Turismo" muss beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden. Bei Verlust oder Diebstahl muss daher vor Ausreise von der "Policía Internacional" in Santiago (Gral. Borgoño 1052, Tel. 02-5657863) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

Impfschutz: Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (www.who.int) auf die Oster-Inseln gefordert. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuellen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme


Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie etwa zwei Wochen vor Reisebeginn eine hochwertige Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder unseren Trekkingrucksack.

Unterlagen


Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
-Rechnung
-Reisepreis-Sicherungsschein

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Expeditions-Trekking Antarktische Halbinsel. Pinguine vor dem Mount Scott, 882 m. Foto: Günther Härter.

Expeditions-Trekking Antarktische Halbinsel. Robbenpärchen in der Penolastraße. Foto: Günther Härter.

Expeditions-Trekking Antarktische Halbinsel. Cape Renard mit Lemaire-Kanal. Foto: Günther Härter.

Expeditions-Trekking Antarktische Halbinsel. Pinguine mit Prachtberg Mount Shackleton, 1465 m. Foto: Günther Härter.

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