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Komfortables Trekking zum Nanga Parbat
Rupal-Wand - Märchenwiese - Diamir-Tal

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Top-montain-tours-highlight Trekking zur Süd-, Nord- und Westseite am Nanga Parbat
Top-montain-tours-highlight Legendäre Märchenwiese im Rakhiot-Tal
Top-montain-tours-highlight Blumenwiesen im wilden Diamir-Tal
Top-montain-tours-highlight Die über 4000 Meter hohe Südwand im Rupal-Tal
Top-montain-tours-highlight Unterwegs auf dem Karakorum Highway
Top-montain-tours-highlight Ausgrabungsstätte Taxila: Das ehemalige Gandhara-Reich
Top-montain-tours-highlight Stadtbesichtigungen in Rawalpindi/Islamabad

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Der Nanga Parbat steht im Zentrum dieser vielseitigen und komfortablen Trekkingtour. Wir nächtigen in Lodges oder Zelten und besuchen alle drei wichtigen Täler auf der Süd-, Nord- und Westseite mit den jeweiligen Basislagern. An den gewaltigen Wänden des 8125 Meter hohen Bergs kam es zu den größten Dramen der Himalaja-Geschichte. 1970 gelang den Brüdern Reinhold und Günther Messner die erste Durchsteigung der Rupalflanke, der höchsten Steilwand der Erde. Auf einem der schönsten Bergsteigerplätze der Welt, der Märchenwiese im Rakhiot-Tal, verbringen Sie drei Tage und unternehmen Ausflüge zum Basislager direkt unter der Rakhiotflanke. Von hier brach 1953 der unvergessene Herrmann Buhl zu seiner legendären Erstbesteigung des Nanga Parbat im Alleingang auf. Von der Nordseite wechseln Sie in den Westen des Nanga Parbat in das wilde Diamir-Tal und trekken durch Bergbauerngebiet zum Basislager auf 4250 Meter Höhe unter der Diamirflanke, an der ebenfalls berühmte Bergabenteuer stattfanden.

Auf dem Karakorum-Highway fahren Sie durch das Industal wieder zurück nach Islamabad. Nach Besichtigungen in den beiden Städten Rawalpindi und Islamabad und dem Besuch der Ausgrabungsstätten in Taxila mit Zeugnissen früher buddhistischer Kultur fliegen Sie von Islamabad wieder zurück nach Deutschland.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
PK0-NP201 22 Tage
08.08.10
29.08.10
2.990 € Frankfurt Kuwait Airways liegt in der Vergangenheit

Teilnehmerzahl: 8 - 14 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Kuwait Airways Frankfurt - Islamabad und zurück
- Vollpension während der gesamten Reise
- 6 Hotelnächte im Doppelzimmer
- 4 Nächte in Lodges
- 10 Nächte im Zweipersonenzelt
- Transfers und Überlandfahrten mit Bus und Geländefahrzeugen
- alle Eintritte laut Programm
- örtliche, englisch sprechende Top-Mountain-Tours-Reiseleitung
- Top-Mountain-Tours-Reisetasche
- Großes Versicherungspaket
- Insolvenzschutzversicherung

Zusatzinformation

Einzelzimmer-/Zelt-Zuschlag: € 450,- (nicht in Lodges)

Individualgruppen
2 - 5 Personen + ca. € 350,- pro Person
6 - 7 Personen + ca. € 250,- pro Person
Abreisetermine wie oben oder nach Wunsch je nach Verfügbarkeit der Flüge.

Die Aufpreise sind Richtwerte, da die Flugpreise sich wegen der Treibstoffzuschläge immer häufiger ändern und von der bei der Buchung verfügbaren Buchungsklasse abhängig sind. Deshalb prüfen wir für jede konkrete Buchung, wie hoch der für Sie aktuell günstigste Flugpreis ist.

Flugpreise: Stand 21.09.2009

Nicht in den Leistungen/Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Visum Pakistan (ca. € 40,-), Flughafengebühren für den Rückflug von Islamabad (soweit überhaupt anfallend), individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 50,-), evtl. Erhöhungen von Fluggebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 21.09.2009.

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Tagesbeschreibung

1. Tag: Abflug nach Islamabad
Sie fliegen von Frankfurt mit Kuwait Airways nach Islamabad.

2. Tag: Ankunft in Islamabad, erste Besichtigungen in Islamabad/Rawalpindi
Nach Ihrer morgendlichen Ankunft in Islamabad lernen Sie Ihren Reiseleiter kennen und fahren gemeinsam zum komfortablen Vier-Sterne-Hotel Holiday Inn. Wenn Sie sich von der Anreise erholt haben, besichtigen Sie am Nachmittag die in den sechziger Jahren erbaute Hauptstadt Pakistans mit Besuch der Faisal-Moschee. In der zeltförmigen Gebetshalle der größten Moschee der Welt finden 20.000 Gläubige Platz. Anschließend bummeln wir gemeinsam über den Bazar in der Altstadt von Rawalpindi.
Holiday Inn in Islamabad, ca. 520 Meter Höhe, (F)

3. Tag: Fahrt nach Chilas im Industal, 1200 m
Am frühen Morgen brechen wir Richtung Nanga Parbat auf. Sie fahren nach Norden und erreichen bei Thakot das Industal, wo sich der reißende Fluss im Laufe der Jahrmillionen tief in das wüstenhafte Tal eingeschnitten hat. Jetzt sind Sie auf dem berühmten Karakorum-Highway (ein Ableger der historischen Seidenstraße) unterwegs, der zur kleinen Stadt Chilas führt. Ein gepflegtes Hotel erwartet Sie hier.
Fahrzeit 10 - 12 Stunden, Fahrstrecke ca. 480 km, Hotel Shangrila in Chilas, (FMA)

4. Tag: Fahrt nach Tarishing auf der Südseite am Nanga Parbat, 3200 m
Wir nähern uns dem Nanga Parbat und verlassen bei Juglot den Karakorum-Highway. Mit Jeeps geht es im Osten des Nanga Parbat den Astor-Fluss aufwärts, bis wir bei Parjot auf 2500 Meter Höhe in das Rupaltal abbiegen. Unsere Zelte stehen heute im grünen Tal in der Ortschaft Tarishing.
Fahrzeit ca. 6 Stunden, Fahrstrecke ca. 170 km, Zelt, (FMA)

5. Tag: Zum Basislager im Rupal-Tal unter der Südwand, 3600 m
Die gewaltige Südwand des Nanga Parbat begleitet Sie auf Ihrem Weg über die Siedlung Rupal auf die Hochweide Tap auf 3600 Meter, wo Sie auf dem ebenen Weideplatz wie die Südwand-Expeditionen Ihr Basislager für zwei Nächte beziehen.
Gehzeit ca. 4 - 5 Stunden, hoch ca. 400 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

6. Tag: Basislager, Erkundungen auf der Rupalseite
Heute lernen Sie die legendäre Rupalflanke aus allen Perspektiven kennen. Sie haben den ganzen Tag Zeit, die Umgebung zu erkunden und die schönsten Aussichtspunkte auf den höchsten Steilabsturz der Erde - über Meeresspiegel - aufzusuchen. Die Rupalflanke ist Schauplatz eines der größten Bergdramen der alpinen Geschichte. Am 27. Juni 1970 zwischen zwei und vier Uhr morgens brechen die Brüder Günther und Reinhold Messner zu unterschiedlichen Zeiten vom höchsten Wandlager auf 7200 Meter in der Rupalwand zum Gipfel auf und ahnen noch nichts von der sich anbahnenden Tragödie. Sie durchsteigen den obersten Teil der Wand seilfrei, vollenden die erste Begehung der über 4000 Meter hohen Südwand, erreichen am späten Nachmittag den Gipfel und führen somit die dritte Besteigung des Nanga Parbat durch. Der seilfreie Abstieg über den obersten Teil der Rupalwand erscheint ihnen zu gefährlich, sie suchen einen leichteren Abstieg und müssen kurz unter dem Gipfel biwakieren. Die Nacht ist hart, Proviant und Flüssigkeit sind längst aufgebraucht. Am nächsten Morgen entscheiden sie sich für den Abstieg über die ihnen zwar unbekannte, dafür aber wesentlich leichtere Diamir-Flanke auf der Westseite des Berges. Der Abstieg wird für die beiden Spitzenbergsteiger zum Martyrium. Reinhold Messner übernimmt während des Abstiegs die Führung. Schon fast am Wandfuß angelangt, stellt er fest, dass ihm sein Bruder auf dem letzten Teilstück nicht gefolgt ist. Er verfolgt die Spuren zurück bis in einen Gletscherbruch und kann nur den Schluss ziehen, dass Günther unter einer Lawine begraben liegt.
Gehzeit und Höhenmeter nach Lust und Laune, Zelt, ca. 3600 Meter Höhe, (FMA)

7. Tag: Trekking zurück nach Tarishing
Nach dem Frühstück wandern wir gemütlich unter der gewaltigen Südflanke des Nanga Parbats nach Tarishing, wo wir nochmal eine Nacht am schon bekannten Zeltplatz verbringen.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Zelt, (FMA)

8. Tag: Wechsel zur Märchenwiese im Rakhiot-Tal am Nanga Parbat, 3200 m
Nach rund vier Stunden Fahrt erreichen Sie die Rakhiotbrücke auf 1200 Meter Höhe auf dem Karakorum-Highway. Eine abenteuerliche Piste bringt Sie zum kleinen Ort Tato auf rund 2600 Meter. Nach zwei bis drei Stunden gemütlicher Wanderung stehen Sie auf der Märchenwiese. Kiefern- und Tannenwälder säumen die Wiesen und breiten sich vor den gewaltigen Eisflanken des Nanga Parbat aus.
Fahrzeit ca. 5 Stunden, Fahrstrecke ca. 95 km, Gehzeit 2 - 3 Stunden, hoch 600 Höhenmeter, Lodge auf Märchenwiese, (FMA)

9. Tag: Märchenwiese und Camp Beyal am Nanga Parbat, 3500 m
1932 lagerte Willy Merkl als Leiter der deutsch-amerikanischen Expedition auf der Märchenwiese. Die dabei entstandenen Fotos machten sie berühmt. Die Expedition erreichte über die Rakhiotflanke eine Höhe von gut 7000 Meter und musste wegen großer Neuschneemassen den Besteigungsversuch abbrechen. Zwei Jahre später kam es zur ersten großen Tragödie am Nanga Parbat. Nachdem, ebenfalls über die Rakhiotflanke, bereits eine Höhe von 7830 Meter erreicht war, schlug das Wetter um. Beim dramatischen Rückzug starben Ulrich Wieland, Willo Welzenbach, Willy Merkl und sechs Sherpas. Fortan galt der Nanga Parbat als "Schicksalsberg der Deutschen". Sie wandern heute gemütlich von der Märchenwiese Richtung Basislager bis Beyal auf 3500 Meter, wo sie die nächsten zwei Nächte in einer Lodge verbringen.
Gehzeit ca. 2-3 Stunden, hoch ca. 300 Höhenmeter, Lodge in Beyal, (FMA)

10. Tag: Rakhiot-Basislager und Camp Beyal am Nanga Parbat, 3500 m
Heute können Sie kleine Spaziergänge bei Beyal unternehmen oder Sie wandern zum Basislager unter der Rakhiot-Flanke auf 3900 Meter Meereshöhe. Von hier brach Herrmann Buhl zur Erstbesteigung des Nanga Parbat auf. Seinen legendären Gipfelgang begann er vom letzten Hochlager auf 6900 Meter am 3. Juli 1953 gegen 02.30 Uhr in der Nacht und erreichte nach rund 16 1/2 Stunden Gehen und Klettern den Hauptgipfel. Nach einer unvorstellbar harten Nacht auf 8000 Meter Höhe, die er stehend auf einem Felsvorsprung verbrachte, kehrte er nach insgesamt 40 1/2 Stunden wieder zum Hochlager auf 6900 Meter zurück. Die Odyssee am Nanga Parbat und der endlose Silbersattel hatten Buhl gezeichnet, er schien um Jahre gealtert. Hans Ertl fotografierte Buhl bei seinem Eintreffen im Lager und das Bild ging in den sich überschlagenden Sensationsmeldungen um die Welt. Buhls Alleingang zählt bis heute zu den größten Leistungen beim Höhenbergsteigen. Vom Basislager wandern Sie zurück nach Beyal, 3500 m, wo Sie im Zelt nächtigen und die Mahlzeiten in einer Lodge einnehmen.
Basislager Gehzeit ca. 5 Stunden, hoch ca. 400 Höhenmeter, runter 400 Höhenmeter, Lodge in Beyal, (FMA)

11. Tag: Märchenwiese am Nanga Parbat, 3200 m
Sie verbringen den gesamten Tag mit Ausflügen und können Ihre Eindrücke verarbeiten. Die Märchenwiese trägt ihren Namen angeblich seit ihrer Entdeckung durch die Expedition von 1932, deren Teilnehmer von der üppig grünen Natur und märchenhaften Umgebung in dieser Höhe überwältigt waren. Es gibt allerdings auch eine Sage, die von der "Feenwiese" oder Märchenwiese handelt, weil Feen den heiligen Ort vor unerwünschten Eindringlingen schützen. Wie auch immer, Sie werden feststellen, dass die Wiese ihren Namen zu Recht trägt.
Gehzeit zur Märchenwiese ca. 2 Stunden, runter 300 Höhenmeter, Lodge auf Märchenwiese, (FMA)

12. Tag: Wechsel in das Diamir-Tal am Nanga Parbat, 1800 m
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom geschichtsträchtigen Rakhiot-Tal am Nanga Parbat und steigen hinunter nach Tato. Wir fahren mit Jeeps zur Rakhiot-Brücke und das Industal etwas abwärts. Auf der Westseite des Nanga Parbat gelangen wir im unteren Diamirtal bis Diamiroi auf rund 1800 Meter und schlagen dort unser Zeltlager auf.
Gehzeit ca. 2 Stunden, runter 600 Hm, Fahrzeit ca. 6 Stunden, Fahrstrecke ca. 150 km, Zelt, (FMA)

13. Tag: Trekking im Diamir-Tal nach Sair, 2500 m
Zuerst wandern Sie im Diamir-Tal gemütlich zum Bergdorf Zengot. Nach Überquerung der Brücke bei Zabgot Gah geht es hinauf nach Sair auf 2500 Meter. Anbauflächen mit Getreide, Kartoffeln und Bohnen kontrastieren mit der kargen Landschaft. Heute nächtigen Sie bei der von Reinhold Messner gesponsorten Schule in Shair.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, hoch 700 Hm, Zelt, (FMA)

14. Tag: Trekking im Diamir-Tal nach Kutgali, 3900 m
Nach dem Frühstück wandern Sie das Diamirtal weiter hinauf. Jede kleine Fläche wird von den Bewohnern zum Anbau von Getreide und Gemüse genutzt. Ab ca. 3200 Meter Höhe beginnen die Hochalmen, wo in den Sommermonaten die Diamiroi mit ihren Familien das Vieh hüten. Der Bergwald reicht bis auf gut 3600 Meter Meereshöhe hinauf.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, hoch 700 Hm, Zelt (FMA)

15. Tag: Trekking zum Nanga Parbat-Basislager im Diamir-Tal, 4250 m
Wir streifen durch Blumenwiesen, passieren das untere Basislager und erreichen auf rund 4250 Meter das obere Basislager, das von den meisten Expeditionen genutzt wird. Über dem wunderschönen Platz ragt die stark vergletscherte Westseite des Nanga Parbat vor uns in den Himmel. Felsrippen und gefährliche Hängegletscher mit ihren Seracs durchziehen die Diamir-Flanke, immer wieder donnern Lawinen zu Tal, eine sichere Aufstiegsroute ist nicht auszumachen. Trotzdem führt der "Normalweg", die anspruchsvolle Kinshofer-Route von 1962 durch den linken Wandteil. Zweimal nächtigen wir im Basislager.
Gehzeit 3 - 4 Stunden, hoch 400 Hm, Zelt (FMA)

16. Tag: Basislager, Erkundungen auf der Diamir-Seite
Ein ganzer Tag steht für Erkundungen und Ausflüge zur Verfügung. Die Diamir-Flanke beherrscht die Szene, und auch hier zeugt die Erschließungsgeschichte von großen Leistungen und Tragödien. Albert Mummery, der führende Bergsteiger seiner Zeit, unternahm bereits 1895 einen ernsthaften Versuch, diesen Achttausender zu besteigen. Nachdem die zuerst erkundete Rupal-Seite zu schwierig erschien, querte er über den Mazeno-Pass ins Diamir-Tal hinunter. Mummery und der einheimische Begleiter Ragobir erreichten in der gewaltigen Wand eine Höhe von 6100 Meter. Die dabei gewählte Aufstiegsroute wird noch heute "Mummery-Rippe" genannt. Seit dem anschließenden Versuch in das Rakhiot-Tal zu wechseln ist Mummery mit seinen Begleitern verschollen.1962 gelingt den Deutschen Toni Kinshofer, Anderl Mannhardt und Sigi Löw auf einer neuen Route durch den linken Wandteil, heute als „Kinshofer-Route“ bezeichnet, die zweite Besteigung des Nanga Parbat. Im Abstieg vom Gipfel stürzt Sigi Löw tödlich ab. Nach der Tragödie von 1970, bei der Günther Messner im unteren Teil der Diamir-Flanke verunglückte, kam Reinhold Messner mehrfach in das Diamir-Tal zurück. Im August 1978 gelang ihm die erste Alleinbegehung eines Achttausenders. Der Aufstieg erfolgte über eine neue Route in der Diamir-Flanke und beim Abstieg musste er wieder eine teilweise neue Route wählen, da ein Erdbeben die Aufstiegsroute unpassierbar gemacht hatte.
Gehzeit und Höhenmeter nach Lust und Laune, Zelt (FMA)

17. Tag: Trekking nach Sair, 2500 m
Über Sommerweiden, durch Bergwald und später wieder durch Anbaugebiet wandern Sie zurück zum Ort Sair.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, runter 1700 Hm, Zelt, (FMA)

18. Tag. Trekking nach Diamiroi und Fahrt nach Chilas, 900 m
Sie wandern durch das Diamir-Tal weiter talauswärts bis Diamiroi und fahren anschließend mit Jeeps hinunter ins Industal. Auf dem Karakorum-Highway geht es weiter nach Chilas, wo Sie im Hotel nächtigen.
Gehzeit ca. 3 - 4 Stunden, runter 700 Hm, Fahrzeit ca. 2 Stunden, Fahrstrecke ca. 60 km, Hotel in Chilas, (FMA)

19. Tag: Fahrt auf dem Karakorum-Highway nach Islamabad
Die Fahrt bis Islamabad ist lang, doch die herrliche Landschaft mildert die Geduldsprobe. Bis Thakot führt der Karakorum-Highway im Industal. Nun geht es in die Tiefebene des Punjab und zurück in die Hauptstadt Pakistans. Der Komfort im Holiday Inn ist nach dem langen Fahrtag äußerst willkommen.
Fahrzeit 10 - 12 Stunden, Fahrstrecke ca. 480 km, Holiday Inn in Islamabad, ca. 520 Meter Höhe, (FM)

20. Tag: Besichtigungen in Taxila und Rawalpindi
Ausgrabungen zufolge haben Rawalpindi und Taxila gleichalte Wurzeln und gehen auf 3000 Jahre alte Siedlungen zurück. Während Taxila als Ruinenstadt von Weltbedeutung seit 1980 Weltkulturerbe ist, pulsiert in der 45 Kilometer entfernten Millionenstadt Rawalpindi das Leben. Hier besuchen wir die pittoreske Altstadt mit dem Raja-Bazar und dem Siddar-Bazar, wo wir Hindu- und Sikh-Tempel sowie Muslim-Schreine finden. In Islamabad, das quasi mit Rawalpindi verwachsen ist, erleben wir im Folk Heritage Museum Zeugnisse von Kunst und Kultur aus vielen Jahrhunderten.
Fahrzeit ca. 1 Stunde, Fahrstrecke ca. 90 km, Holiday Inn in Islamabad, ca. 520 Meter Höhe, (F)

21. Tag zur freien Verfügung
Abends Farewelldinner in einem landestypischen Lokal.
Hotel (FA)

22. Tag: Flug zurück nach Deutschland
Nach Mitternacht werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen von Islamabad via Kuwait nach Frankfurt zurück.

Unterkunft

Hotels
Islamabad: 4x Holiday Inn****
Chilas: 2x Hotel Shangrila**

Trekking
4 Nächtigungen in Lodges
10 Nächtigungen im Zelt

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Tour und Anforderungen

Die Bergwanderungen zu den Basislagern am Nanga Parbat sind technisch einfach, erfordern aber trotzdem Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition und Ausdauer. Leichte Gletscherbegehungen erfordern Trittsicherheit, aber keine Eistechnik.

Während des Trekkings kommen Sie in Höhen bis 4250 Meter (Basislager im Diamir-Tal), was eine zusätzliche Belastung des Organismus bedeutet. Die Tour ist bewusst auf eine optimale Höhenanpassung ausgelegt, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Vor Beginn der Reise empfehlen wir Ihnen regelmäßige längere Ausdauerbelastungen (Bergwandern, Radfahren) und nach Möglichkeit kurz vor der Abreise einen Aufenthalt auf einer hochgelegen Hütte (rund 3000 m) mit Wanderungen/Touren. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Die Fahrstrecken legen Sie im Bus oder Geländefahrzeug zurück. Die teils langen Überlandfahrten bei hohen Temperaturen erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen. Bei den Fahrten werden Modelle mit landesüblicher Ausstattung benutzt, die Fahrzeuge können in schlechtem Zustand sein. Auf den Fahrtrouten kann es durch Erdrutsche, Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder Umwegen oder gar zu Umstellungen des Programms kommen.

Die pakistanische Küche ist der indischen ähnlich. Die Mahlzeiten nehmen Sie in Hotels und landestypischen Restaurants ein. Während des Trekkings erhalten Sie Lunchpakete und genügend Getränke für unterwegs.

In Islamabad sind Sie in einem sehr guten Vier-Sterne-Hotels (Landeskategorie) untergebracht, unterwegs in guten örtlichen Hotels. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren europäischen Maßstäben entspricht. Während des Trekkings nächtigen Sie in einfachen Lodges und in Zelten, Liegematten werden gestellt.

Insgesamt trägt Ihre Bereitschaft zum Komfortverzicht (besonders beim Trekking), Anpassung an wechselnde Gegebenheiten, Gemeinschaftsgeist, Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung der Reiseleitung ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Klima und Ausrüstung

Wie bei allen Trekkingreisen nach Pakistan ist auch bei dieser Tour ein weites Spektrum an klimatischen Bedingungen zu erwarten. Sie reichen vom subtropischen Klima des Tieflands bis zum trocken-heißen Klima in den Bergen Pakistans. In den Nächten kann es am Nanga Parbat bis unter null Grad abkühlen. Deshalb empfehlen wir Ihnen einen Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad mitzunehmen. Die Kleidung sollte einen wirksamen Schutz gegen Sonne (auch bei hohen Temperaturen), Kälte und Regen bieten. Für die Wanderungen eignen sich knöchelhohe Leicht-Trekkingschuhe mit Profilgummisohle, Steigeisen sind nicht nötig, Tourenstöcke dagegen sehr empfehlenswert.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise


Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner Sport Conrad gerne zur Verfügung.

Onlineshop www.sport-conrad.com

Bestelltelefon 08856 81133

Info-Telefon 08856 81140

Sportgeschäfte
  • Penzberg
    Bahnhofstraße 20
    Telefon 08856 8110
    Telefax 08856 81115

  • Garmisch-Partenkirchen
    Chamonixstraße 3-9
    Telefon 08821 732270
    Telefax 08821 7322714

  • Wielenbach b. Weilheim
    Blumenstraße
    Telefon 0881 934115
    Telefax 0881 934199

Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Pakistan ist ein Visum erforderlich, das Sie rechtzeitig vor der Abreise selbst besorgen müssen. Ihr Reisepass muss mindestens sieben Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
Schnaperstraße 29
10719 Berlin
Telefon 030 21244-0

oder für einige Bundesländer werden die Visa erteilt vom pakistanischen Generalkonsulat in Frankfurt:

Eschenbach Straße 28/ Ecke Kennedyallee
60598 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 69867850
Fax: (069) 698678517
E-Mail:parepfrankfurt@pakmissionfrankfurt.de

Bitte erkundigen Sie sich über die aktuellen Gebühren und sonstigen Modalitäten. Die Antragsdauer beträgt normalerweise rund drei Wochen, sicherheitshalber sollten Sie ihr Visum aber fünf bis sechs Wochen vor Reisebeginn beantragen. Das Visum ist ab Ausstellungsdatum drei Monate gültig. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.

Sie können auch den Service der Visum Centrale GmbH in Berlin nutzen (www.visum-centrale.de).

Impfungen sind für Reisende aus Europa für Pakistan nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatitis A und B, Tetanus, Polio, Diphterie u. U. auch eine Masernimpfung. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme


Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn eine hochwertige Top-Mountain-Tours-Reisetasche.

Unterlagen


Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
- Unterlagen zu den eingeschlossenen Versicherungsleistungen:
     - Reiserücktritts-Versicherung
     - Reiseabbruch-Versicherung
     - Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfallhilfe
     - RundumSorglos-Service
     - Reisegepäck-Versicherung
     - Verspätungsschutz
- Rechnung
- Reisepreis-Sicherungsschein

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