Patagonien für Bergsteiger
Umrundung von Cerro Torre und Fitz Roy über das Südliche Inlandeis
mit Besteigung Cerro Mariano Moreno, 3471 m

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Highlight Auf den Spuren von Walter Bonatti auf dem "Hielo Continental"
Highlight Zum Cerro Mariano Moreno, 3471 m und um Cerro Torre, 3128 m, und Fitz Roy, 3445 m
Highlight "Hielo Continental", die grenzenlos erscheinende Eisfläche des Südlichen Inlandeises
Highlight "Circo de los Altares" - "Kreis der Altäre" des Cerro Torre
Highlight Sturmgebeugte Südbuchenwälder
Highlight Bergsteigerzentrum El Chaltén

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Auf dieser Tour erfüllen Sie sich den größten Traum erfahrener Bergsteiger, erleben aus unmittelbarer Nähe die weltberühmten Granitwände von Fitz Roy und Cerro Torre und haben die Möglichkeit, den Cerro Mariano Moreno, 3471 m, mit Ski zu besteigen. 1957 versuchte der große italienische Bergsteiger Walter Bonatti die Erstbesteigung des Cerro Torre, im Rahmen dieser spannenden Unternehmung gelang ihm die Erstbesteigung des technisch relativ leichten Cerro Mariano Moreno. Das Eis erreichen Sie über den Marconi-Pass, 1500 m, und streben als Erstes dem Mariano Moreno zu, der als lang gestreckter Höhenrücken aus dem Eis herausragt. Am "Circo de los Altares", direkt unter dem Cerro Torre, steigern sich die landschaftlichen Eindrücke zu einem großartigen Höhepunkt. Wie Orgelpfeifen schießen die Granitmonolithe in den Himmel, gekrönt von aberwitzigen Eispilzen. Über den Viedma-Gletscher und Paso del Viento (Windpass, 1428 m) verlassen Sie wieder das Eis und steigen über den Lago Toro ab, nach neun Tagen extremer Exponiertheit erreichen Sie das erste Südbuchen-Wäldchen. Auf dem Eis können strahlendblauer Himmel und Sonnenschein Ihre Begleiter sein, aber auch die berüchtigten, unbändigen patagonischen Stürme, gewürzt mit Schneetreiben. Als erfahrener und selbständiger Bergsteiger tragen Sie durch Teamgeist und beste Kondition zum Erfolg der Expedition bei.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
AR6-PM101 17 Tage
18.11.16
04.12.16
€ 6.150,00 München/Frankfurt Aerolinas
Buchen_gruen

Teilnehmerzahl: 6 bis 8 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Aerolinas (oder anderer Fluggesellschaft) München/Frankfurt - Buenos Aires - München/Frankfurt
- Inlandsflüge mit Aerolinas Argentinas Buenos Aires - Calafate - Buenos Aires
- Organisation der expeditionsartigen Unternehmung
- 4 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Frühstück
- 10 Nächte in Zweipersonenzelten mit Liegematte
- Transfers laut Programm
- Vollverpflegung während der Umrundung
- komplette Ausrüstung (Zelte, Schlitten, Seile, Kocher)
- Satellitentelefon für Notfälle
- 2 örtliche Bergführer von Top Mountain Tours
- für die erste Etappe Unterstützung durch einheimische Träger
- ein Geschenk Ihrer Wahl plus ein Expeditions-Seesack aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Frühbucherrabatt: € 180,- bis 31.12.2015

Einzelzimmer: € 280,-

Abflughafen: Gerne buchen wir Ihren Flug ab Ihrem gewünschten Abflughafen (ev. Aufpreis/Nachlass), z.B. ab Wien, Zürich, Bern..., bitte fragen Sie uns.

Individualgruppen
z. B. Torre-Runde mit örtlichem, englisch sprechenden Bergführer (ohne Cerro Mariano Moreno), 9 Tage ab El Chaltén
4 bis 7 Personen € 3.250,-/Person
8 bis 10 Personen € 2.830,-/Person
In den Monaten November, Dezember und Januar möglich. Bitte kontaktieren Sie unser Büro.

Flugpreise: Stand 18.08.2015

Nicht in den Leistungen/Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 120,-)

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Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Buenos Aires
Sie fliegen am Abend von München/Frankfurt nach Buenos Aires ab.

2. Tag: Weiterflug nach El Calafate
Ankunft am internationalen Flughafen Ezeiza in Buenos Aires und Transfer zum Inlandsflughafen. Nach weiteren rund drei Stunden Flugzeit erreichen Sie El Calafate, das am malerischen Lago Argentino liegt. Abholung am Flughafen und Fahrt zum Hotel.
Hosteria, (F)

3. Tag: Fahrt nach El Chaltén, 420 m, Vorbereitungen
Fahrt zum Bergsteigerort El Chaltén, mit etwas Wetterglück zeigen sich erstmals Fitz Roy und Cerro Torre - eine beeindruckende Kulisse. Am Abend speisen Sie zusammen mit Ihrem örtlichen Bergführer im besten Lokal am Ort. Zuvor überprüfen Sie noch gemeinsam mit Ihren Bergführern die Expeditionsausrüstung für die Tage auf dem Südlichen Inlandeis.
Fahrstrecke ca. 200 km, Fahrzeit 3-4 Stunden, Hosteria (F)

4. Tag: Zum Lager nach dem Lago Eléctrico, 600 m
Eine kurze Anfahrt von etwa zehn Kilometern bringt Sie zum Río Eléctrico, wo die Expedition beginnt. Zunächst wandern Sie durch einen wunderschönen Südbuchenwald bis Piedra del Fraile, dem Basislager für die Besteigung der Fitz-Roy-Nordwand. Anschließend verlassen wir dieses letzte schützende Grün und begeben uns in die wilde Fels- und Gletscherwelt Patagoniens. Nachdem wir den eiskalten Gletscherfluss Río Polone durchquert haben, führt unser Weg über Blockwerk weiter, am Ufer des Lago Eléctrico entlang, bis wir nach einer knappen Stunde unseren ersten Lagerplatz mit Blick auf die Marconi-Kette erreichen. Einheimische Träger unterstützen uns beim Transport der Gemeinschaftsausrüstung.
Gehzeit 4-5 Stunden, Aufstieg ca. 200 Höhenmeter, Zelt (FMA)

5. Tag: Auf das Eis, Lager nach dem Marconi-Pass, 1500 m
Nach etwa einer Stunde erreichen Sie weglos über loses Blockwerk und Moränen den Marconi-Gletscher, über den Sie bequem zum Marconi-Pass aufsteigen. Schon auf dem Weg zum Pass treten die majestätischen, vertikalen Granitwände des Cerro Fitz Roy, Pier Giorgio, Pollone und Rincón ins Blickfeld, umgeben von einer gewaltigen Gletscherwelt. Nun ist Ihre Erfahrung beim Gehen mit Steigeisen gefragt, denn mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken kann bei starkem Wind das sichere Gehen zur anspruchsvollen Aufgabe werden. Sobald der Gletscher flacher wird, verstauen Sie den schweren Rucksack auf dem Schlitten, den Sie mit relativ geringem Kraftaufwand hinter sich herziehen können. Nach einer weiteren Stunde bietet sich am Marconi-Pass (1500 m) ein Blick, der mit den eindrucksvollsten Worten nicht zu beschreiben ist. Das einsame, überwältigende Patagonische Inlandeis liegt in seiner endlosen Weite vor uns ausgebreitet. Ihr Blick schweift über die bizarre arktische Landschaft und lässt Sie alle Mühen sofort vergessen. Tief vergletscherte Bergketten rahmen am Horizont den eisstarrenden Panzer ein.
Gehzeit 6-8 Stunden, je nach Gelände- und Wetterbedingungen, Aufstieg ca. 800 Höhenmeter, Zelt (FMA)

6. bis 10. Tag: Besteigung Cerro Mariano Moreno, 3471 m
Fünf Tage sind für die Annäherung und Besteigung des Cerro Mariano Moreno und Rückkehr zum Circo de los Altares eingeplant. Die Gipfelkuppe des Cerro Morenao befindet sich ca. 25 km vom Marconi-Pass entfernt. Bei guten Bedingungen sollte der technisch nicht allzu schwierige Berg innerhalb von drei Tagen zu besteigen sein. Bei schlechtem Wetter mit den berüchtigten patagonischen Stürmen kann es sein, dass Sie sich tagelang auf dem Inlandeis eingraben müssen. Alle Entscheidungen können jedoch erst vor Ort in Abstimmung mit den begleitenden Bergführern getroffen werden. Am 3. Februar 1958 brach der große italienische Walter Bonatti mit seinen Gefährten Carlo Mauri, Folco Doro Altan und René Eggmann um 22 Uhr zu Fuß vom Circo de los Altares am Cerro Torre auf. Sie erreichten am nächsten Tag gegen Mittag als Erste den Gipfel des Cerro Mariano Moreno, in der darauf folgenden Nacht kehrten sie um 02.30 Uhr wieder zurück. Ein 30-stündiger ununterbrochener Gewaltmarsch lag hinter ihnen.
Zelt (FMA)

11. Tag: "Circo de los Altares"
Wenn die klimatischen Bedingungen hierzu einladen und wir gut im Zeitplan liegen, muss man diese Bergkulisse einfach genießen. Wir befinden uns unterhalb der gewaltigen Steilwände der Cerro-Torre-Westwand, umrahmt von nicht weniger imposanten Granitriesen, die sich im Circo de los Altares in unübertrefflicher Weise aneinanderreihen. Der Cerro Torre mit seinen 2000 Meter hohen Wandfluchten aus schierem Granit und die gesamte Umgebung bilden eine der faszinierendsten Landschaften, die man als Bergsteiger weltweit erleben kann. Hier wollte Walter Bonatti mit seinem Team dem sturmumtosten Granitmonolithen die Erstbesteigung abringen. Zur gleichen Zeit war sein Konkurrent Cesare Maestri auf der anderen Seite des Berges tätig. Die "Erstbesteigung" durch Maestri und Toni Egger von 1959 wird heute von den meisten Experten nicht anerkannt.

Zelt (FMA)

12. Tag: Letzter Tag auf dem Eis, Lager an der Laguna de los Esquíes, 1090 m
Nachdem die Schlitten mit den Rucksäcken beladen sind, geht es immer leicht bergab weiter in Richtung Süden. Langsam bleibt der Cerro Mariano Moreno und der Circo de los Altares zurück, während wir uns für die neue Kulisse begeistern. Riesige Gletscher, die von den tief verschneiten Gipfeln der Adela-Kette bis auf die Eisfläche herab hängen, werden uns auf dem nächsten Teil der Strecke begleiten. Nach und nach erscheinen auf der Marschroute immer mehr Gletscherspalten, die uns mit den Schlitten kleine Umwege bescheren. Schließlich müssen wir die Rucksäcke wieder auf den Rücken packen. Nach einer weiteren Stunde über Eis und Moränen haben wir wieder festen Boden unter den Füßen. Am Ufer der Laguna de los Esquíes, oberhalb des Viedma-Gletschers, wird das nächste Lager aufgebaut.
Gehzeit 4-5 Stunden, je nach Schneebedingungen und Gletscherspalten, Höhenunterschied: 200 m, leicht bergab, Zelt (FMA)

13. Tag: Über den Paso del Viento, 1428 m, zum Lager am Lago Toro, 670 m
Mit dem Rucksack auf dem Rücken erreichen wir nach etwa zwei Stunden Gehzeit und Aufstieg über Moränen schließlich den Paso del Viento (Windpass). Noch ein letzter Blick auf den gewaltigen Viedma-Gletscher und das Patagonische Inlandeis und es beginnt der Abstieg ins Tal des Rio Túnel. Mit neuerlich spektakulären Ausblicken auf die Eispilze des Cerro Grande, den Cerro Solo und die Nadeln des Túnel (Agujas del Túnel), wie auch den Quervain- und den Túnel-Gletscher unter uns, wandern wir auf schmalen Pfaden, über Moränen, Wiesen und über flache Gletscher hinunter zum Lago Toro. Ein letztes Hindernis zeigt uns, dass es bis um nächsten Lagerplatz nicht mehr weit ist: Der Río Túnel mit seinem eiskalten Gletscherwasser bereitet uns noch einmal nasse Füße. Die letzten Meter am Lago Toro entlang bringen uns nach Tagen Eislandschaft wieder in das erste grüne Wäldchen, wo wir die Zelte im Schutze der Südbuchen aufbauen.
Gehzeit: 6-7 Stunden, Aufstieg 350 Höhenmeter, Abstieg 800 Höhenmeter, Zelt (FMA)

14. Tag: Rückkehr nach El Chaltén, 420 m
Am Morgen packen wir die Rucksäcke ein letztes Mal. Die letzten sechs Stunden wandern wir “schwerelos” durch eine liebliche, hügelige Landschaft über Wiesen und durch Wälder hinunter bis nach El Caltén, wo sich der Kreis um Cerro Torre und Fitz Roy schließt. Sie beziehen wieder Ihr Hotel und genießen den Komfort und die Annehmlichkeiten, die El Chaltén am Rande der Zivilisation zu bieten hat. Anschließend gemeinsames Abendessen nach argentinischer Art und Verabschiedung vom argentinischen Bergführer, der in den letzten Tagen ein wertvoller Begleiter war.
Gehzeit 6-7 Stunden, Aufstieg 450 Höhenmeter, Abstieg 700 Höhenmeter, Hosteria (FMA)

15. Tag: Fahrt nach El Calafate und Flug nach Buenos Aires
Abschied von El Chaltén und den grandiosen Bergen. Sie fahren zum Flughafen nach El Calafate und fliegen von dort zurück nach Buenos Aires. Hier werden Sie wieder abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht.
Fahrzeit ca. 7 Stunden, Fahrstrecke ca. 430 km, Hotel, (F)

16. Tag: Abflug nach Deutschland
Morgens werden Sie zum internationalen Flughafen gebracht, von wo Sie zurück nach Deutschland abfliegen. (F)

17. Tag: Ankunft

Unterkunft

Hotels
El Calafate: 1x Hosteria Roble Sur

El Chaltén: 2x Hosteria El Puma
Buenos Aires: 1x Hotel Etoile***

Bergprogramm
10x Nächte in Zweipersonenzelten

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Für erfahrene, selbständige Alpinisten gehört die Umrundung von Cerro Torre und Fitz Roy mit Besteigung des Cerro Mariano Moreno auf dem Südlichen Inlandeis sicher zu den eindrucksvollsten Abenteuern, die man als (Normal-) Bergsteiger in Patagonien erleben kann. Sie erfordert Trittsicherheit im weglosen Gelände, wenn wir uns über Moränen, loses Gestein, wackeliges Blockwerk, Felsen und Schnee bewegen sowie sicheres Gehen mit Steigeisen und Pickel/Stöcken bis zu einer Neigung von ca. 40 Grad, passagenweise etwas steiler, - und das auch noch nach vielen Stunden Gehzeit. Selbst wenn das Risiko eines Spaltensturzes relativ gering ist, kann es nicht ausgeschlossen werden. Deshalb müssen Sie das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Spaltenbergung beherrschen. Die technisch relativ leichte Umrundung und Besteigung des Cerro Mariano Moreno sind bei gutem Wetter gut durchführbar, können aber bei schlechtem Wetter schnell zu einem knallharten Unternehmen werden. Die berühmt-berüchtigten patagonischen Stürme und ein hartes Klima können das Vorankommen langsam und schwierig, im Extremfall auch unmöglich machen. Sie haben Erfahrung mit dem Lagerleben im Zelt und sind in der Lage, auch bei widrigen Bedingungen ein Zelt aufzubauen.

Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt. Sie verfügen über eine sehr gute Kondition, die es erlaubt, mühelos acht Stunden mit einem ca. 20 kg schweren Rucksack (gepackt mit der persönlichen Ausrüstung, der Hälfte des Zeltes, Schlafsack, Liegematte, Essen, Kochgeschirr und einem Teil der Gruppenausrüstung) zu gehen. Auf dem Inlandeis ziehen Sie den Rucksack auf einem Plastikschlitten, der von uns gestellt wird. Bitte beachten Sie, dass diese Expedition weit entfernt von der Zivilisation verläuft und gegebenenfalls Rettungen selbst durchgeführt werden müssen.

Die Bergführer werden Sie bei der Umrundung begleiten und unterstützen soweit möglich. Eine Führung im Sinne einer klassischen Führung im Alpenraum (am Seil des Bergführers zum Gipfel und zurück) findet aber nicht statt.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen, Sie nehmen an dieser Tour auf Basis als selbständiger Bergsteiger teil.

Während der Umrundung erhalten Sie Expeditionsverpflegung, die Sie selbst zubereiten.

In Buenos Aires, El Chaltén und Calafate sind Sie in guten Hotels/Hosterias untergebracht.

Eine positive Einstellung, ein ausgeprägter Sinn für Bergkameradschaft und die Unterstützung der Bergführer tragen ganz wesentlich dazu bei, dass selbst schwierige Bedingungen mit Spaß und Freude überstanden werden und die Umrundung um Cerro Torre und Fitz Roy mit Besteigung des Cerro Mariano Moreno zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Tourenbericht
Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung einen Tourenbericht der letzten Jahre bei.

Klima und Ausrüstung

Das Gebiet um Cerro Torre und Fitz Roy liegt in etwa auf der gleichen geographischen Breite wie die Alpen (Patagonisches Inlandeis auf rund 49 Grad südliche Breite, der Alpenhauptkamm auf etwa 47 Grad nördlicher Breite). Bei gutem, windstillem Wetter können beide Regionen durchaus miteinander verglichen werden. Dies ändert sich jedoch grundlegend, wenn Sturm aufkommt, was in Patagonien eher normal ist. Der vorherrschende, starke Westwind treibt die über dem Pazifik mit Feuchtigkeit angereicherten Luftmassen auf die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Andenkette zu. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen hier bei 2000 bis 6000 mm/qm! Die über das Inlandeis dahinfegenden Luftmassen steigen zwangsläufig auf, kühlen ab und bilden Niederschlag, der in höheren Lagen als Schnee fällt. Am östlichen Ende überragen Cerro Torre und Fitz Roy das Eis um fast 2000 Höhenmeter. Die feuchten Luftmassen prallen an den freistehenden Bergen auf und ummanteln die Granitriesen mit einem dicken Eispanzer. Auf der Rückseite sinkt die abgetrocknete Luft ab, es entstehen die berühmten Fallwinde. Vom Tal aus bietet sich oft ein spektakuläres Wetterschauspiel: Die Berge sind ganz oder teilweise in schnell dahin ziehende Wolken gehüllt, in El Chaltén dagegen scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Dennoch zwingt der starke böige Wind zu gebeugtem Gehen.

Ihre Ausrüstung und Bekleidung muss auf dieses extreme Klima abgestimmt sein. Erforderlich sind ein guter, warmer Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 15 Grad, ferner ein 80-Liter Rucksack, steigeisenfeste Bergschuhe, Pickel, Leichtsteigeisen und Anseilkombination; Tourenstöcke benötigen Sie auf jeden Fall. Gehseile werden gestellt. Zusätzlich brauchen Sie einen großen, festen Plastiksack, um den gesamten Rucksackinhalt vor Wasser und Feuchtigkeit zu schützen sowie verschiedene kleine Plastikbeutel. Die Bergbekleidung muss auf die Extrembedingungen abgestimmt sein (wasserdichte, vereisungssichere Reißverschlüsse mit Abdeckung etc.) und einen wirksamen Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung, Kälte (bis minus 15 Grad), starken böigen Wind (!), Schnee und Regen bieten.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

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Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
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Einreise- und Impfbestimmungen

Deutsche Staatsangehörige können bis zu 90 Tage als Touristen ohne Visum nach Argentinien einreisen. Bei Einreise muss der deutsche Reisepass noch mindestens drei Monate lang gültig sein. Seit Mai 2012 gelten außerdem folgende Bestimmungen: Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen / Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Porträtfoto erstellt.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Impfungen sind für Reisende aus Europa für Argentinien nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatits A und B, Tetanus, Polio, Diphtherie. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums - Telefon 0900 1234-999 (Gebühren € 1,98 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn - ein Geschenk Ihrer Wahl plus ein Expeditions-Seesack aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS.

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Patagonien. Mitten auf dem Inlandeis, Lager am Cerro Mariano Moreno. Foto: Günther Härter.

Patagonien, Südliches Inlandeis. Traumberg Cerro Mariano Moreno, 3471 m. Foto: Günther Härter.

Patagonia. Continental Ice, Aufstieg zum Cerro Mariano Moreno. Foto: Günther Härter.

Patagonien, Südliches Inlandeis. "Circo de los Altares" am Cerro Torre. Foto: Sigi Hupfauer.

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