Skibesteigung Elbrus, 5642 m
Europas höchster Berg als Skitour
Einer der "Seven Summits"

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Highlight Großartiges Gebirge Kaukasus
Highlight optimierte Höhenanpassung direkt am Elbrus
Highlight Gipfelmöglichkeit: Elbrus, 5642 m
Highlight Reservetag für Elbrusgipfel
Highlight am Gipfeltag für je 3 Teilnehmer ein Bergführer
Highlight Bergsteigerzentrum Terskol im Kaukasus
Highlight Termin 30.04.-06.05.17 vorgesehener Bergführer Volker Krügel

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Der höchste Berg Europas ist ein Top-Ziel für erfahrene Skitourengeher. Als bedeutendes Plus weist der Elbrus wesentlich weniger alpine Risiken auf als zum Beispiel der Montblanc, er hat für eine Skibesteigung ideal geneigte Gletscherflanken und ist mit dem Flugzeug schnell und bequem erreichbar. Die erforderliche Höhenanpassung führen wir direkt am Elbrus durch. Zwei Akklimatisationsaufstiege bis 4100 m und 4600 m erhöhen die Gipfelchancen ganz erheblich. Mit dieser Taktik erreichten in den letzten Jahren alle unsere Gruppen den Gipfel. Sollte es einmal nicht gleich auf Anhieb klappen, können Sie beruhigt zuwarten, denn wir haben einen Reservetag für die Besteigung eingeplant. Profitieren Sie von unserer Erfahrung, seit vielen Jahren führen wir Elbrus-Touren mit großem Erfolg durch. Alleine Günther Härter erreichte mit Gruppen von TOP MOUNTAIN TOURS siebenmal den Hauptgipfel und einmal auf den Ostgipfel des Elbrus.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Verfügbarkeit
RU7-EB201 7 Tage
09.04.17
15.04.17
€ 890,00 Mineralny Vody
Buchen_gruen
RU7-EB202 7 Tage
30.04.17
06.05.17
€ 1.380,00 Mineralny Vody
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RU7-EB203 7 Tage
07.05.17
13.05.17
€ 890,00 Mineralny Vody
Buchen_gruen
RU7-EB204 7 Tage
21.05.17
27.05.17
€ 890,00 Mineralny Vody
Buchen_gruen

Teilnehmerzahl: 6 bis 14 Personen

Leistungen

- Vollpension während des gesamten Bergprogramms
- 3 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Halbpension
- Besteigungspermit, Nationalparkgebühren
- Einladungsschreiben (erforderlich für Ihren Visumantrag)
- 3 Nächte (Stockbetten) in Wohncontainer am Elbrus
- Bus-, Seilbahn- und Liftfahrten laut Programm
- Betreuung durch unseren Partner vor Ort
- 2. Termin: deutscher staatlich geprüfter Bergführer (ab 9 Teilnehmer)
- 1., 3. und 4. Termin: Leitung durch örtliche, englischsprachige Elbrus-Bergführer
- generell für Gipfeltag: pro drei Teilnehmer ein Bergführer
- ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Frühbucherrabatt: € 60,– bis 31.12.2016

Einzelzimmerzuschlag: € 145,– für Hotelnächte, begrenzt verfügbar

Individualgruppen
Organisieren wir gerne mit täglichem Beginn. Aufpreis mit Elbrus-Bergführer: 2 Teilnehmer € 450,–/Person, 3 Teilnehmer € 220,–/Person, 4-5 Teilnehmer € 75,–/Person. Ab 9 Teilnehmer Nachlass € 50,–/Person. Beste Zeit Mitte April bis Anfang Juni. Bitte wenden Sie sich an unser Büro.

Flug: Den Flug nach Mineralny Vody buchen wir gerne für Sie ab Ihrem gewünschten Abflughafen, Preis ca. € 500,– bis € 700,– je nach Verfügbarkeit. Bitte fragen Sie uns nach den aktuellen Preisen.

Nicht in den Leistungen/Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Visakosten (ca. € 50,–), Flüge, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 100,–), ev. Zusatznacht in Terskol, wenn früher von der Hütte abgestiegen wird.

Verlängerung Moskau und/oder Pjatigorsk: Gerne organisieren wir Ihnen einen individuellen Aufenthalt in Moskau, der beeindruckenden Hauptstadt Russlands. Fast ein Geheimtipp ist Pjatigorsk, eine lebensfrohe Kur-, Bäder- und Universitätsstadt im Nordkaukasus (nahe Mineralny Vody), mit Besuch des kaukasischen Marktes, Seilbahnfahrt auf den Aussichtsberg Maschuk – und abendlichem Flanieren in der Innenstadt. Bitte fragen Sie uns, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.

Profitieren Sie von unserer großen Erfahrung am Elbrus. Sofern das Wetter passt, erreichen seit vielen Jahren nahezu alle unserer Teilnehmer den begehrten Gipfel. Alleine Günther Härter stand bislang mit Gruppen von TOP MOUNTAIN TOURS siebenmal auf dem Hauptgipfel und einmal auf dem Ostgipfel des Elbrus.

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Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Mineralny Vody und Fahrt nach Terskol, 2200 m
Sie fliegen individuell nach Mineralny Vody, 550 m, wo Sie Ihr Bergführer begrüßt (den Flug buchen wir gerne für Sie). Gemeinsam fahren Sie durch das kaukasische Vorland in das bewaldete Baksantal, wo Sie in Terskol für zwei Nächte unser gemütliches Hotel zu Füßen des Elbrus beziehen.
Fahrzeit 3-4 Stunden, Fahrstrecke 190 km, Hotel in Terskol (A)

2. Tag: Akklimatisations-Skitour zur ehemaligen Prijut Odinnadzati am Elbrus, 4060 m - Terskol, 2200 m
Auffahrt mit der Elbrus-Seilbahn bis zur Bergstation Mir auf 3500 m. In der Spur des Bergführers steigen Sie ganz gemächlich auf bis zum "Gara-baschi-Rücken" hinauf. Hier auf 3750 m befinden sich auch die "Botschkis", die bekannten "Rundtonnen-Hütten, die jedoch schon etwas in die Jahre gekommen sind. Ganz in der Nähe befinden sich unsere neuen "Berghütten", stabile, metallverkleidete Wohncontainer, die innen mit Holz gearbeitet sind und jeweils Platz für 8 Personen bieten (4 Stockbetten). Das gemeinsame Essen, frisch von einer Köchin zubereitet, wird im großen Küchencontainer eingenommen. Über den sanft ansteigenden Gletscher Aufstieg zur ehemaligen Prijut Odinnadzati (Hütte der Elf) in 4060 Meter Höhe, dessen Haupthaus 1996 abbrannte. Abfahrt über weite Hänge zu den "Botschkis" und weiter bis Mir, bei genügend Schnee Abfahrt bis zur Mittelstation "Stary Krugosor" (Alter Rundblick) auf 3000 m und per Seilbahn ins Tal.
Aufstieg ca. 3 Stunden/ca. 600 Höhenmeter, Abfahrt ca. 1100 Hm, Hotel in Terskol (FMA)

3. Tag: Akklimatisations-Skitour zu den Pastuchow-Felsen am Elbrus, 4600 m - Hütte, 3750 m
Die Höhenanpassung wird weiter verbessert: Wir fahren zur Bergstation Mir auf 3500 m und steigen in rund einer Stunde zu unserer Hütte auf 3750 m auf und richten uns in den Containern gemütlich ein. Danach fahren wir mit einer Schneeraupe bis zur Prijut Odinnadzati (den Preis dafür bezahlen Sie bitte direkt) und steigen zu den "Pastuchow-Felsen" auf. Im Juli 1890 bestieg der russische Militär-Topograph A.W. Pastuchow mit drei Kosaken den Gipfel und musste beim Abstieg und unter widrigsten Bedingungen bei den Felsen biwakieren. Je nach Verhältnissen werden ab hier Steigeisen benützt, bei guten Bedingungen kann weiter mit Skiern aufgestiegen werden. Unser heutiges Ziel ist das obere Ende der Pastuchow-Felsen auf rund 4700 m Höhe. Ein ideales Training für den geplanten Gipfelaufstieg, der uns nun schon bis rund 4700 m bekannt ist. Sehr gut für die Höhenanpassung ist, dass wir nochmals deutlich die Schlafhöhe überschreiten. Wir essen und schlafen in unserer Hütte, mit extra Container als Küche/Speiseraum und "Wohncontainern" daneben.
Gehzeit ca. 4 Stunden, hoch ca. 900 Höhenmeter, Abfahrt ca. 950 Hm, Hütte (FMA)

4. Tag: Ruhe- und Vorbereitungstag für den Elbrus
Der heutige Tag dient nochmals der Verbesserung der Höhenanpassung und der Erholung vor dem Gipfeltag. Wir unternehmen kleine Fotoausflüge in die Umgebung, packen unsere Sachen für morgen, überprüfen die neuen Wetterprognosen und lassen uns von den Kochkünsten unserer Köchin verwöhnen. Sollte das Wetter für die nächsten Tage nicht "gipfeltauglich" angekündigt sein, starten wir gleich heute durch.
Hütte (FMA)

5. Tag: Gipfeltag Elbrus, 5642 m
Noch bei Dunkelheit brechen wir auf. Es kann windstill, aber auch bitter kalt und windig sein. Falls möglich, legen wir das erste Teilstück bis nahe an die Pastuchow-Felsen mit einer Schneeraupe zurück. Da dies nicht vorausgeplant werden kann, bezahlen Sie den evtl. Aufpreis direkt vor Ort (1 Ratrac für max. 10 Personen ca. € 500,-). In der Spur Ihres Bergführers steigen Sie nun im Schein der Stirnlampe die riesige Gletscherflanke empor. Ein einzigartiges Naturschauspiel ist der Sonnenaufgang über dem Kaukasus-Hauptkamm, wenn unzählige Gipfel in der ersten Morgensonne erstrahlen. Über bis zu 30 Grad geneigte vergletscherte Schneeflächen (ev. vereiste Passagen) erreichen Sie den Beginn des langgezogenen Elbrussattel auf 5300 m, wo eine Brotzeitpause eingelegt wird. Meist wird hier das Skidepot eingerichtet, bei ganz guten Bedingungen kann weiter mit Ski aufgestiegen werden. Von hier weg sind es "nur" noch gut 350 Höhenmeter bis zum Ziel. Der erste Hang "zieht sich", aber langsam und gleichmäßig aufsteigend gewinnen wir an Höhe, der zweite, kürzere Hang ist bald überwunden und am anderen Rand des Gipfelplateaus markiert bereits eine kleine weiße Pyramide den Hauptgipfel. Geschafft, aber glücklich stehen Sie auf dem höchsten Punkt Europas. Sichere Skifahrer können bei guten Bedingungen direkt vom Gipfel weg bis zur Hütte abfahren, wo wir nochmals übernachten. Falls weiter bis ins Tal abgefahren wird, sind die Zusatzkosten für eine Hotelnacht direkt vor Ort zu bezahlen.
Aufstieg von der Hütte weg 8-10 Stunden/1900 Höhenmeter (mit Schneeraupe Aufstieg ca. 5-7 Stunden/1000 Hm), Hütte (FMA)

6. Tag: Reservetag und Rückkehr ins Hotel
Dieser Tag dient als Reservetag, falls das Wetter am Vortag den Gipfelgang nicht zuließ und erhöht somit die Chancen, den Gipfel zu erreichen. Am Vormittag oder nach dem Gipfelgang geht es mit der Seilbahn wieder hinunter ins Baksantal und wir kehren ins Hotel in Terskol zurück. Wenn am Vortag am Berg alles auf Anhieb geklappt hat, können Sie diesen Tag nach Lust und Laune nutzen, für Souvenireinkäufe oder fakultativ für einen Ausflug mit dem Tscheget-Sessellift zur Bergstation auf 3000 Meter. Bei guter Sicht bietet sich ein hervorragender Blick auf den Hauptkamm des Kaukasus im Süden mit der gewaltigen Nordwand des Viertausenders Dongus Orun und direkt gegenüber auf den Elbrus mit dem Ostgipfel, 5621 Meter, und dem Westgipfel (Hauptgipfel) mit 5642 Meter Höhe. Am Abend "Farewell Dinner" vom Kaukasus und von unseren Begleitern am Berg.
Hotel in Terskol-Azau, (FA) Hütte (FMA)

7. Tag: Fahrt nach Mineralny Vody
Sie fahren in drei bis vier Stunden zurück zum Flughafen bei Mineralny Vody, Verabschiedung und individueller Rückflug nach Deutschland.
Fahrzeit 3-4 Stunden, Fahrstrecke ca. 190 km (F)

Verlängerung Moskau und/oder Pjatigorsk: Gerne organisieren wir Ihnen einen individuellen Aufenthalt in Moskau, der beeindruckenden Hauptstadt Russlands. Fast ein Geheimtipp ist Pjatigorsk, eine lebensfrohe Kur-, Bäder- und Universitätsstadt im Nordkaukasus (nahe Mineralny Vody), mit Besuch des kaukasischen Marktes, Seilbahnfahrt auf den Aussichtsberg Maschuk – und abendlichem Flanieren in der Innenstadt. Bitte fragen Sie uns, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.

Unterkunft

Hotel
Terskol-Azau: 3x Hotel***

Berg
3 Nächtigungen in Berghütte

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Tour und persönliche Voraussetzungen

Jedes Wetter ist möglich am höchsten Berg Europas, ähnlich wie am Montblanc in den Alpen. Es kann windstill sein, aber auch stürmisch und bitter kalt mit Temperaturen bis minus 30 Grad. So hatten wir z.B. im Mai 2009 am Gipfeltag rund 25 Grad minus und heftige Sturmböen, im Mai 2014 strahlenden Sonnenschein und nahezu Windstille am Gipfel. Die Besteigung des Elbrus ist eine anspruchsvolle Hochtour, vor allem wegen seiner Höhe und der Länge der vergletscherten Gipfeletappe. Für erfahrene, selbständige Skibergsteiger ist die Elbrus-Besteigung technisch leicht, sie erfordert sicheres Gehen mit Steigeisen und Pickel/Stöcken bis zu einer Neigung von etwa 30 Grad, passagenweise etwas steiler, auch noch nach vielen Stunden Gehzeit. Auch wenn das Risiko eines Spaltensturzes sehr gering ist (am Normalweg auf den Elbrus wird üblicherweise unangeseilt gegangen), kann es nicht ausgeschlossen werden. Deshalb müssen Sie das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Spaltenbergung beherrschen. Von entscheidender Bedeutung ist eine grundsolide Kondition für den langen Gipfelanstieg über 1900 Höhenmeter bis auf 5642 m und den anschließenden Abstieg/Abfahrt (wer möchte, kann im Normalfall den Gipfelanstieg mittels Schneeraupe deutlich verkürzen). Die Bergführer (mit Elbruserfahrung) werden Sie am Berg begleiten und unterstützen soweit möglich. Eine Führung im Sinne einer klassischen Führung im Alpenraum (am Seil des Bergführers zum Gipfel und zurück) findet nicht statt.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen, Sie nehmen an dieser Tour auf der Basis als selbständiger Bergsteiger teil.

Während der Bergbesteigung kommen Sie am Gipfeltag bis auf gut 5600 Meter Höhe, was eine erhebliche Belastung des Organismus bedeutet. Die Tour ist so geplant, dass sie eine gute Höhenanpassung ermöglicht, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Wir empfehlen Ihnen kurz vor der Abreise einen Aufenthalt auf einer hochgelegenen Hütte in den Alpen (rund 3000 m) mit Touren. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Bei den Fahrten mit Fahrzeugen, Seilbahnen und Sesselliften werden landesübliche Transportmittel benutzt, die nicht mitteleuropäischen Maßstäben entsprechen. Durch Unwetter, Baustellen und allgemein schlechte Bedingungen oder behördliche Willkür kann es zu Verzögerungen, Umwegen oder gar zu Umstellungen des Programms kommen.

Die Mahlzeiten nehmen Sie im Hotel und landestypischen Restaurants ein. Während der Bergtouren erhalten Sie Lunchpakete und genügend Getränke für unterwegs.

Sie sind in einem guten Hotel untergebracht. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren mitteleuropäischen Maßstäben entspricht. Während der Bergtouren nächtigen Sie in "Berghütten", stabile, metallverkleidete Wohncontainer, die innen mit Holz gearbeitet sind und jeweils Platz für 8 Personen bieten (4 Stockbetten). Das gemeinsame Essen, frisch von einer Köchin zubereitet, wird im großen Küchencontainer eingenommen.

Insgesamt trägt Ihre Bereitschaft zum Komfortverzicht (besonders am Berg), Anpassung an wechselnde Gegebenheiten, Gemeinschaftsgeist, Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung des örtlichen Bergführers ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Kleine Elbrus-Chronik

1829 Vermutlich erste Besteigung Elbrus-Ostgipfel, 5621 m, am 22. Juli durch den Tscherkesen Killar Kashirow im Rahmen einer Expedition des russischen Generals Georgi Arsenjewitsch Emanuel. Der Anstieg erfolgte von Norden, wissenschaftlicher Teilnehmer war unter anderen der Physiker Emil Lenz ("Lenz-Felsen"), der eine Höhe von gut 5000 Metern erreichte.

1868 Besteigung des Ostgipfels, 5621 m, am 31. Juli durch Douglas William Freshfield, Comyns Tucker, Adolphus Warburten Moore ("Moore-Sporn" Brenvaflanke Montblanc), dem französische Bergführer Francois Joseph Dévouassoud aus Chamonix und den einheimischen Trägern Djatschi Dshappujew und Achija Sottajew. Erstmals wurde dabei die heute gebräuchliche Route von Süden aus dem Terskol-Tal über den Gara-Baschi-Rücken, ca. 3650 m, (heute auf 3700 m mit Botschki-Tonnen “bestückt") gewählt. Der dritte britische Teilnehmer Adolphus Warburten Moore ("Moore-Sporn" Brenvaflanke Montblanc). Freshfield fand am Kraterrand auf dem Ostgipfel keine Beweise der Besteigung von 1829 und zweifelte diese an. Der Aufbruch vom Gara-Bachi-Rücken erfolgte kurz nach 2 Uhr, gegen 10:30 Uhr erreichten sie den Kraterrand des Ostgipfels. Für den Abstieg zum Gara-Bachi-Rücken benötigte die Gruppe rund 4 Stunden. Da die Bergsteiger wegen Wolken und Nebel den wenige Meter höheren Westgipfel nicht sahen, glaubten sie, den höchsten Punkt des Elbrus bestiegen zu haben.

1874 Erstbesteigung des Elbrus-Westgipfels, 5642 m. Die zweite britische Expedition wurde von Adolphus Warburten Moore, Teilnehmer der Expedition 1868, organisiert. Weitere Teilnehmer waren Horace Walker (Erstbesteiger Grandes Jorasses "Point Walker", 4208 m, am 30. Juni 1868), Frederic Gardina, Florence Craufurd Grove und der Zermatter Bergführer Peter Knubel. Ausgangspunkt war wieder der Gara-Bachi-Rücken auf der Südseite des Berges, das Lager befand sich wegen viel Schnee in der Höhe auf rund 3450 m. Am 28. Juli brachen um 1 Uhr Grove, Gardiner, Walker und Knubel Richtung Gipfel auf, Moore blieb im Lager zurück, da er mit zwei russischen Offizieren einen Tag später folgen wollte. Nach 9,5 Stunden Aufstieg stehen die Bergsteiger auf dem 5462 m hohen West- und somit Hauptgipfel des Elbrus. Wegen schlechten Wetters musste Moore am nächsten Tag auf eine weitere Besteigung des Elbrus verzichten. Grove und seine Begleiter überließen unter Hinweis auf den geringen Höhenunterschied beider Gipfel (nach heutiger Vermessung 21 Meter) den Anspruch der Erstbesteigung des Elbrus der Partie von 1868. Sozusagen britischer Sportsgeist.

1890 Mit Andrej Wasiljewitsch Pastuchow, einem Militär-Topografen steht am 31, Juli erstmals ein Russe auf dem höchsten Berg des Kaukasus.

1891 Der aus Bayern stammende Asienforscher und Bergsteiger Gottfried Merzbacher ("Merzbacher-See" Tien Shan) besteigt am 18. August zusammen mit Ludwig Purtscheller (Innsbruck, mit Dr. Hans Meyer Erstbesteiger des Kilimanjaro/Kilimandscharo) und die Bergführer J. Kehrer und J. Unterweger (Kals am Großglockner) den Westgipfel. Erste österreichische und deutsche Besteigung.

1929 Die erste Skibesteigung des Elbrus führen der Italiener Leopoldo Gasparotto und der Österreicher Hugo Tomaschek am 13. August durch. Somit ist der Elbrus auch in den Rang eines Skitourenbergs "aufgestiegen".

Elbrus-Chronik Top Mountain Tours

2009 Erkundung des Elbrus als Skitour (als Alternative zum Montblanc) mit einem Bergführerteam unseres Partner Alpinschule Oase aus Oberstdorf. Alle Teilnehmer steigen bei widrigen Bedingungen zum Gipfel und fahren mit Skiern ab. Günther Härter geht einen Tag später alleine zum Gipfel.

2010 Skitour auf den Elbrus. Ende April standen nach Akklimatisations-Skitouren innerhalb von drei Tagen bei relativ milden Temperaturen alle 24 Teilnehmer einer Individalgruppe aus Berchtesgaden auf dem höchsten Punkt Europas.

2011 Kurzfristige Absage einer größeren Skitourengruppe (Leitung Günther Härter) Anfang Mai, da nach einem Anschlag das Baksantal (auf der Südseite des Elbrus) für Touristen gesperrt wurde. Sehr gutes Alternativziel war für einige Teilnehmer der Ararat, 5165 m. Die Skiabfahrt führte direkt vom Gipfel bis zu den Kurden mit ihren Pferden, die an der Schneegrenze die Gruppe erwarteten.

2012 Am 9. August erreichten wiederum alle Teilnehmer einer Gruppe von TOP MOUNTAIN TOURS den höchsten Gipfel Europas: Dr. Frank Hertrich, Simon Hörmann, Bernhard Kriner (Bergführer), Volker Reinsch, Udo Seebach und Frank Wallbrecht. Die Tour wurde in Kooperation mit unserem Partner OASE in Oberstdorf ausgeschrieben.

2013 Vier Mal erfolgreich am Elbrus. Alle Teilnehmer der Gruppe von TOP MOUNTAIN TOURS erreichen am 8. Mai bei strahlendem Sonnenschein und nahezu Windstille den höchsten Gipfel Europas: Carola Boneff-Li, Arno Bickel, Hermann Ferling, Bernd Lehmann, Johanna Leis, Reinhard Müller, Alban und Monika Resinger und Harald Rößner. Leiter Günther Härter wurde unterstützt von der russischen Bergführerkollegin Oksana. Am 13. Mai erreichen beide Teilnehmer einer Individualgruppe von TOP MOUNTAIN TOURS ebenfalls den Gipfel. Am 20. Mai stehen wiederum alle Teilnehmer einer Individualgruppe auf dem höchsten Berg Europas: Thorsten Auschill, Freiherr von Cramm, Dominik Emmerich, Matthias Heinke und Marc Meiré. Leiter Günther Härter wurde unterstützt vom russischen Bergführerkollegen Sergey. Im August erreichen beide Teilnehmer einer Individual-Gruppe den Gipfel.

2014 Am 15. Mai, erreichen nahezu alle Teilnehmer der Gruppe von TOP MOUNTAIN TOURS den höchsten Gipfel Europas. Bei strahlendem Sonnenschein und fast Windstille stehen auf dem höchsten Punkt: Dr. Andreas Gabelmann, Dr. Johannes Herrmann, Georg Kees, Norbert Ostler, Mathias Paschinger, Dr. Franziska und Dr. Wolfgang Pfäffl, Harald Popp, Rainer Schenk, Rolf Schneider, Toni Summer, Andreas Uffelmann und Markus Wolf. Der Start erfolgte auf 3700 m (Nähe Botschkis) bzw. auf
4550 m (Fuß der Pastuchow-Felsen). Leiter Günther Härter wurde unterstützt von den russischen Bergführerkollegen 2x Alex, Jima und Wladimir.

Juli 2014: Erfolgreiche Besteigung beider Elbrusgipfel:
Innerhalb von drei Tagen bestieg eine Individualgruppe von TOP MOUNTAIN TOURS gleich beide Gipfel des Elbrus. Am 09. Juli 2014 erreichten bei widrigen Bedingungen (Kälte/Sturm) nahezu alle Teilnehmer den Westgipfel/Hauptgipfel, 5642 m, nach einem Ruhetag stand am 11. Juli die gesamte Gruppe bei traumhaft schönem Wetter auf dem wenig bestiegenen Ostgipfel, 5621 m: Stefan Amann, Heidi Blümlhuber, Jens Bräuer, Gisela Clement, Hubert Gassner, Martin Peukert, Korbinian Pöschl, Olaf Postler und Alexander Uhl. Der Start erfolgte jeweils auf 4550 m (Fuß der Pastuchow-Felsen). Leiter Günther Härter wurde unterstützt von den russischen Bergführerkollegen Alex und Alex. Nach dem Berg besuchte die Gruppe noch die südrussische Kurstadt Pjatigorsk und den Roten Platz in Moskau.

2015 Am 06. Mai 2015 erreichten nahezu alle Teilnehmer der Gruppe von TOP MOUNTAIN TOURS den höchsten Gipfel Europas. Bei strahlendem Sonnenschein standen auf dem höchsten Punkt: Günter Albers, Michael Leifried, Kurt Müller, Steffen Mühlbauer (Bergführer), Peter Röhner, Dr. Gerhard Volkwein, Alexander Schleier, der russische Bergführer Alex sowie Günther Härter (Bergführer). Der Start erfolgte auf 4600 m und 4700 m (Fuß/Top der Pastuchow-Felsen). Auch die zweite Gruppe stand nahezu geschlossen auf dem höchsten Berg Europas.

Im Sommer 2015 erreichten alle Teilnehmer von allen drei Gruppen den Hauptgipfel.

2016
In einem unerwartet heftigen Schneesturm erreichten am 04. Mai 2016 Dr. Thomas Hochholzer und Bernhard und Lena Wiesler mit Bergführer das Gipfelplateau des Elbrus und kamen bis kurz vor die kleine Gipfelpyramide. Alle anderen Teilnehmer (mit Start auf 3750 m/4600 m, Hütte/Fuß Pastuchow-Felsen) stiegen bis auf 5000 m bzw. in den Elbrus-Sattel, 5350 m, auf und drehten im zunehmenden Schneesturm um. Am nächsten Tag erreichte bei nicht wesentlich besseren Bedingungen Richard Fahringer mit Bergführer den Gipfel des Elbrus. Großen Anteil am Erfolg hat der russische Bergführerkollege Alex, der an beiden Tagen mit den Gipfelgruppen aufstieg.

Skitourensaison 2016 im Kaukasus mit sehr schönem Erfolg beendet: Am 20. Mai erreichten alle Teilnehmer der 2. Skitourengruppe – Marc Anderson, Markus Eder, Christian Noichl, Dieter Porsche und David Reuther mit dem russischen Bergführer Alex – bei bestem Wetter den Gipfel des Elbrus, 5642 m.

Klima und Ausrüstung

Bei der Hütte auf 3750 Meter Meereshöhe kühlt es in den Nächten deutlich unter Null Grad ab. Wir empfehlen Ihnen einen Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad. Die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, extreme Kälte (bis minus 30 Grad), starken Wind, Schnee und Regen bieten. Für die Eingehtour reicht normale Skitourenausrüstung mit VS-Gerät, Schaufel und Sonde, für die Elbrusbesteigung sind zusätzlich, Pickel, Steigeisen und Anseilkombination notwendig. Gehseile werden gestellt.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

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Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
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SPORT CONRAD Penzberg
Bahnhofstraße 20
Telefon 08856 8110
Telefax 08856 81115
SPORT CONRAD Garmisch-Partenkirchen
Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
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Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
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82418 Murnau
Telefon 08841 9611

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Russland ist ein Visum erforderlich, das Sie bitte rechtzeitig vor der Abreise selbst besorgen. Das für das Visum erforderliche Einladungsschreiben erhalten Sie von uns. Bei deutschen Staatsbürgern muss der Reisepass bis mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein, bei Gästen mit anderen Staatsbürgerschaften zum Teil bis 6 Monate. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage der Russischen Botschaft (www.russische-botschaft.de). Bei der Einreise wird eine zuvor ausgefüllte Migrationskarte abgestempelt. Diese muss bei der Ausreise wieder abgegeben werden.

Bitte erkundigen Sie sich über die aktuellen Gebühren und sonstigen Modalitäten. Die Antragsdauer beträgt normalerweise rund 10 Tage, sicherheitshalber sollten Sie Ihr Visum aber rund drei Wochen vor Reisebeginn beantragen. Das Visum ist ab Ausstellungsdatum drei Monate gültig.

Sie können auch den Service der Visum Centrale GmbH nutzen (www.visum-centrale.de). Auf Wunsch können wir Ihnen gerne bei der Beschaffung des Visums behilflich sein.

Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, wir empfehlen Ihnen daher, sich vor Ihrer Abreise bei der zuständigen Auslandsvertretung Auskünfte über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen einzuholen.

Impfungen sind für Reisende aus Europa für Russland nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatitis A, Tetanus, Polio, Diphtherie, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, FSME. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn einen hochwertigen Artikel Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS.

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- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
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