Ost–Nepal
Großartiges Trekking zum Kanchenjunga, 8598 m
zu den "Schatzkammern des Schnees"

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Highlight 24-tägiges Zelttrekking im abgelegenen Osten Nepals
Highlight Kulturlandschaft der Limbu und Sherpa
Highlight Himalaya-Wälder und Yak-Weiden
Highlight Spektakuläre Blicke auf den Kanchenjunga, 8598 m
Highlight Besuch beider Basislager am "Kantsch"
Highlight Überquerung der Pässe Sinelapche La, 4640m, und Sele La, 4290 m
Highlight Gipfelmöglichkeiten: Sun Pati Peak, 5500 m, und Dromo-Sporngipfel, knapp 6000 m
Highlight Besichtigungen in Kathmandu
Highlight Farewell Dinner in sehr gutem Restaurant
Highlight Termin 07.10.2015: Leitung durch Prof. Dr. Rudi Hipp

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Majestätisch erhebt sich aus dem Tiefland das gewaltige Massiv des Kanchenjunga, 8598 m. Zum "Kantsch", dritthöchster Berg der Erde an der Grenze zu Sikkim/Indien, führt eine der großartigsten Trekkingrouten weltweit. Von Kathmandu fliegen Sie über Biratnagar nach Taplejung, 2350 m, im Osten Nepals. Der besseren Höhenanpassung wegen wählen wir zuerst die "Südroute" zum "Yalung Basecamp", wo Sie mit dem Sun Pati Peak, 5500 m, einen Aussichtsfünftausender in spektakulärer Himalaya-Szenerie besteigen können. Über mehrere gut 4000 m hohe Pässe gelangen Sie zum Kantsch-Basislager Pangpema, das auf 5150 m an einem einmalig schönen Platz direkt unter der riesigen Nordwand des Kantsch liegt. Bergsteigerisch ambitionierte Teilnehmer können den Dromo-Sporngipfel mit knapp 6000 m Höhe angehen. Auf dem Weg der großen Kantsch-Expeditionen kehren Sie von den "Fünf Schatzkammern des Schnees" zurück in das fruchtbare, subtropische Himalaya-Vorgebirge. Und in Kathmandu logieren Sie wieder im zentral gelegenen Komforthotel.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
NP5-KA101 31 Tage
17.04.15
17.05.15
€ 4.635,00 München / Frankfurt Etihad Airways liegt in der Vergangenheit
NP5-KA102 31 Tage
07.10.15
06.11.15
€ 4.635,00 München / Frankfurt Etihad Airways liegt in der Vergangenheit
NP6-KA101 31 Tage
15.04.16
15.05.16
€ 4.635,00 München / Frankfurt Etihad Airways liegt in der Vergangenheit

Teilnehmerzahl: 5 bis 12 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Etihad Airways München - Kathmandu - Frankfurt (23 kg Freigepäck)
- Inlandsflüge Kathmandu - Biratnagar - Taplejung und zurück mit Yeti Airlines (15 kg Freigepäck)
- 3 Hotelnächte in Kathmandu im Doppelzimmer mit Halbpension
- 3 Nächtigungen in Hotel/Guesthouse im DZ mit Vollpension (Biratnagar mit HP)
- 22 Nächte im Zelt mit Liegematte
- Vollverpflegung während des Trekkings
- Begleitmannschaft bei Trekking: Sirdar, Koch, 1 Sherpa
- Zweipersonenzelte, Gruppenzelt, Küchenzelt, Toilettenzelt
- Notfall-Satellitentelefon und Überdruckkammer ab 5 Teilnehmer
- Träger/Tragtiere für Trekking (18 kg für persönliches Gepäck)
- Leitung durch örtlichen englischsprachigen Trekking Guide
- ein Tag Besichtigungen in Kathmandu
- Farewell Dinner 
- Trekkingtasche oder Trekkingrucksack von Top Mountain Tours

Zusatzinformation

Einzelzimmer-/Zelt-Zuschlag: € 425,-

Individualgruppen
Zu Ihrem Wunschtermin gerne möglich, Aufpreis 2 Teilnehmer € 460,-/Person, 3-4 Personen € 150,-/Person. Ev. Aufpreis wegen höherer Flugkosten - bei frühzeitiger Buchung meist nicht der Fall. Beste Reisezeit: Mitte April bis Ende Mai und Mitte September bis Mitte November. Bitte kontaktieren Sie unser Büro.

Flugpreise: Stand 08.09.2014

Nicht im Reisepreis enthalten:
Visumgebühr für Nepal; bei der Einreise am Flughafen in Kathmandu erhältlich, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 120,-), Flughafengebühren soweit anfallend, evtl. Erhöhung der Flugpreise nach dem 08.09.2014.

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Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Kathmandu
Sie fliegen von Frankfurt oder München über Abu Dhabi nach Kathmandu.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m
Ankunft am frühen Abend in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, wo Sie die örtliche Reiseleitung begrüßt. Gemeinsam fahren Sie vom internationalen Flughafen zum Hotel im Stadtzentrum, anschließend können Sie vom Hotel weg zu Fuß einen ersten Stadtbummel unternehmen, zum Beispiel durch die belebten Straßen der Altstadt mit dem Tempelviertel oder in den Thamel mit zahlreichen Shops.
Fahrzeit ca. 1/2 Stunde, Fahrstrecke ca. 10 km, Hotel in Kathmandu, (A)

3. Tag: Flug nach Biratnagar
Mit einer Propellermaschine geht es am nächsten Tag weiter ins ostnepalesische Biratnagar, das die Drehscheibe für sechs kleine regionale Flughäfen darstellt. Je nach Flugroute und Wetter ergeben sich eindrucksvolle Blicke auf Gauri Shankar, Everest, Makalu, Jannu and Kanchenjunga. Hier, an der Grenze zu Indien verbringen wir eine Nacht. Hotel/Guesthouse (FA)

4. Tag: Flug nach Taplejung/Suketar, 2300 m – Lali Kharka, 2280 m
Von Biratnagar fliegen wir Richtung Norden nach Suketar, dem Flugplatz der Distrikthauptstadt Taplejung. Nach 30 Minuten Flug landen wir oberhalb der großen Marktstadt Taplejung spektakulär auf einem Bergrücken. Der inzwischen erweiterte Flughafen ist die Anlaufstelle für alle Bergsteiger, die zum Kanchenjunga wollen. Hier steht auch schon die Trekking-Mannschaft mit den Trägern bereit. Nach dem Mittagessen beginnt das Trekking mit einer dreistündigen Wanderung nach Lali Kharka. Sie führt leicht ansteigend bis zum Teehaus Deurali Bhanjang und durch Mischwald weiter bis zur Passhöhe auf 2.650 m. Steil geht es abwärts bis Lali Kharka zu einer Waldlichtung mit dem Lager für die kommende Nacht. Hier kann man schon den noch weit entfernten Kanchenjunga erkennen.
Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 650m; Zelt (FMA)

5. Tag: Lali Kharka – Tembewa – Simbu – Sinchewa Bhanjyang, 2150 m
Flankiert von Terrassenfeldern wandern wir nach Tembewa, einem schönen Dorf mit strohgedeckten Lehmhäusern auf 2000 m Höhe. Über Simbu auf 1800 m geht es nun steil abwärts und anschließend durch Hirse- und Reisfelder hindurch bis in den Talgrund. Über eine kleine Hängebrücke geht es auf die andere Talseite und durch besiedeltes Gebiet über einen guten Steig wieder aufwärts. Wir queren ein weites Tal und erreichen über eine kleine Brücke das Dorf Sinchewa Bhanjyang, 2.130 m.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 900m; Zelt (FMA)

6. Tag: Sinchewa Bhanjyang – Kesheba – Anpan – Phumphe Danda, 1850 m
Durch Terrassenfelder geht es über Kesheba 2000 m und weitere malerische Ortschaften bis zu einem dschungelartigen Wald mit Farnen und Orchideen. Erst geht es steil bergab bis auf etwa 1700 m und dann in stetigem Auf und Ab nach Anpan auf über 1800 m. Reisfelder begleiten uns auf dem gemütlichen Weg nach Yangpang. Nun geht es durch einen dschungelartigen Wald steil hinunter, vorbei an kleinen Wasserfällen und im ständigen Auf und Ab zum Phumphe-Danda-Teehaus.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 1100m; Zelt (FMA)

7. Tag: Phumphe Danda – Yamphudin, 2080 m
Wir steigen in eine Senke ab, die sich weiter verengt und folgen dem Tal bis zu einer Brücke. Nach einem steilen Anstieg erreichen wir Mamangkha, ein ansehnliches Dorf mit schönen Häusern. Blumen leuchten uns aus Gärten und Fenstern entgegen. In ständigem Auf und Ab steigen wir über steile Grashänge zum Fluss hinab und erreichen schließlich das Dorf Yamphudin auf 2080 m.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt (FMA)

8. Tag: Yamphudin – Pass Lasiya Bhanjyang, 3310 m – Tortong, 3000 m
Ein ordentlicher Anstieg steht bevor. Es geht durch Rhododendron-Wälder, vorbei an moosbehangenen Bäumen und über Steinstufen, die vor Urzeiten Menschen hier verlegt haben. Welch eine Leistung! Wir erreichen Chittre, das gerade einmal aus einem Haus besteht und steigen weiter auf bis zum Pass Lasiya Bhanjyang auf über 3300 m. Auf der anderen Seite des Passes sind deutlich die Spuren eines großen Bergrutsches zu sehen. Bei Nässe ist der Abstieg etwas schlammig und glitschig. Schließlich erreichen wir den Fluss und folgen ihm, bis wir über eine Brücke die Siedlung Tortong auf der anderen Seite erreichen. Zelt (FMA)

9. Tag: Tortong – Tseram, 3870 m
Es folgt eine kurze Etappe am Fluss entlang, mit Wäldern von Riesenrhododendron und Himalayazedern. Nach einer Biegung sind erstmals hohe, schneebedeckte Berge zu sehen. Das Tal wird nun weiter und schöner. Als Finale gibt es einen kurzen steilen Anstieg zu dem auf einer kleinen Terrasse gelegenen Tseram. Weit hinten im Tal ist bereits ein Gipfel des “Kabru" zu sehen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 100m; Zelt (FMA)

10. Tag: Ruhetag
Der Akklimatisierungstag in Tseram bietet Gelegenheit, auf knapp 4000 m Höhe die umliegenden Hügel zu erkunden, etwa Richtung Sinelapche Bhanjyang.
Zelt (FMA)

11. Tag: Tseram – Lapsang – Ramche, 4580 m
Nach der Akklimatisierung folgt nun eine weitere sehr kurze Trekking-Etappe. Vorbei an Lapsang Bara, einer kleinen Yakalm, wandern wir taleinwärts. Über idyllische Almen erreichen wir Lapsang auf 4320 m. Yaks sind zu sehen, kleine aufgestaute Seen und schließlich liegt Ramche auf 4580 m vor uns. Das herrlich gelegene Camp ist umgeben von Rathong, 6682 m und den Kabru-Gipfeln, die alle über 7000 m hoch sind.
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 100m; Zelt (FMA)

12. Tag: Ramche – Oktan, 4730 m
Oktan ist ein besonderer Aussichtspunkt mit einem faszinierenden Blick auf den Kanchenjunga. Man kann den „Normalweg“ vom Camp 1 bis zum Gipfel verfolgen. Erst wandert man am Yalung-Gletscher entlang und erreicht nach etwa zwei gemütlichen Stunden auf einem sanft ansteigenden Pfad Oktan auf über 4800 m, wo ein kleiner Chörten mit Gebetsfahnen zur Rast einlädt. Gut zu erkennen ist der markante Einschnitt des Rathong La, über den in wenigen Tagen Sikkim zu erreichen ist.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Zelt (FMA)

13. Tag: Sun Pati Peak, 5500 m
Wir starten früh, auch wenn der Sun Pati Peak mit seinen 5500 m weder besonders hoch noch technisch anspruchsvoll ist. Aber der Aufstieg von 900 Höhenmetern ist in dieser Höhe per se anstrengend und die steilen, mit Felsblöcken und Geröll bedeckten Hänge erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Nach vier Stunden bietet sich oben ein unglaublicher Rundblick auf das ganze Kanchenjunga-Massiv mit West-, Haupt- und Südgipfel. Der Abstieg zum Yalung-Gletscher und ins Lager von Ramche auf 4600 m dauert knappe 3 Stunden.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Zelt (FMA)

14. Tag: Ramche – Upper-Tseram, 4100 m
Heute folgt eine leichte Wanderung bergab zur Regeneration. Auf dem schon bekannten Weg geht es zurück nach Tseram, wo wir oberhalb der Alm auf knapp über 4100 m Höhe unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 600m; Zelt (FMA)

15. Tag: Upper Tseram – drei Pässe – Camp auf 4200 m
In aller Frühe und Frische beginnen wir den Aufstieg auf die Pässe. Bald erreichen wir zwei kleine Seen, Chaklung Pokhari und erreichen den Sinelapche Bhanjyang auf 4685 m. Der Südgipfel des Kanchenjunga präsentiert sich eindrucksvoll und lädt zu Erinnerungsfotos ein. Wir queren nun zur Westseite hinüber und erreichen schließlich den Mirgin La auf 4620 m. Wir traversieren einen weiteren Schotterkessel und stehen auf dem nahezu gleich hohen Sinion La. Weit im Nordwesten zeigt sich die Gipfelpyramide des Makalu. Bei hervorragender Sicht kann man sogar den Gipfel des Mt. Everest erkennen. Nur ein kurzes Stück weiter gibt der Weg hinter einer Biegung den Blick auf den gewaltigen Jannu, 7710 m, mit seinen großen Eiswänden frei. Abwärts querend erreichen wir den Sele La, 4.300 m und steigen über die Almen hinunter zum Camp auf 4200 m an einem kleinen Bach.
Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 850m; Zelt (FMA)

16. Tag: Trekking Camp – Ghunsa 3600 m
Die Etappe beginnt sehr angenehm leicht bergab. Wir wandern durch sanfte Senken nordwärts und können weit ins Ghunsa Khola-Tal hinunter- und hineinsehen. Nun tauchen wir in einen dichten Rhododendronwald ein und steigen sehr steil ins Tal ab, wo bereits Ghunsa in 3600 m Höhe auftaucht. Bald wird der Weg flacher, und die Ortschaft mit ihren zweigeschossigen Häusern wird immer klarer erkennbar. Wie in früheren Zeiten im Alpenraum liegen die Stallungen ebenerdig, darüber lassen sich über eine Treppe die Wohnräume betreten. In Ghunsa werden von der Polizei die Trekking Permits kontrolliert. Das Camp wird zwischen einigen Bauernhäusern errichtet.
Gehzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1000m; Zelt (FMA)

17. Tag: Ghunsa – Kambachen 4100 m
Die abwechslungsreiche Etappe bewegt sich durch Blockwerk, Mischwald und dichtes Buschgelände mit Rhododendron, Lärchen, Berberitzen und Wacholder. Mal führt der Weg am Fluss entlang, mal die Hänge empor. Nach drei Stunden wartet hinter Rampuk Kharka ein steiler Aufstieg. Bei klarem Wetter sehen wir den majestätischen Jannu mit 7.710 m. Da der Berg den Einheimischen heilig ist, gibt es auch kein Permit für die Gipfelersteigung. Das Gelände wird immer übersichtlicher und nach dem Überqueren des Dakunapo-Zuflusses treffen wir bei der Alm Kambachen ein.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 200m; Zelt (FMA)

18. Tag: Kambachen – Lhonak, 4785 m
Auf der rechten Seite des Ghunsa Khola folgen wir in diesem Hochtal dem Pfad oberhalb des Flusses, kommen durch felsiges Gebiet, steigen kurz zum Fluss ab und marschieren weiter ansteigend auf einen terrassierten Hügel. Das Tal weitet sich, und nach gut zwei Stunden treffen wir auf die kleinen Hütten der Alm Ramtang. Allmählich sind wir im Bereich des Kanchenjunga-Gletschers. Zunächst relativ eben, dann über eine kleine Moräne, die der Gletscher einst aufgeschoben hat, zieht sich der Weg in weiteren zwei Stunden bis zur Einmündung des Seitentals vom Lhonak-Gletscher. Hier liegt das Lhonak Camp auf 4780 m, nahe der Endmoräne des Kanchenjunga-Gletschers umgeben von einer faszinierenden Bergwelt .
Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 200m; Zelt (FMA)

19. Tag: Lhonak – Pang Pema, 5150 m
Auf der rechten Seite des Kanchenjunga-Gletschers wandern wir einen Pfad aufwärts. Immer eindrucksvoller wird die Kulisse, denn gleich mehrere Siebentausender reihen sich am Horizont auf. Über herrliche Almböden geht es weiter hinauf bis zum höchsten Punkt der Etappe, dem Lager von Pang Pema auf 5150 m, unterhalb des majestätischen Kanchenjunga. Der mit 8.598 m Höhe dritthöchste Berg der Welt verschlägt dem Betrachter den Atem: Zerklüftet, gefährlich, furchteinflößend – es ist ein überwältigender Anblick, der die Anstrengungen der vergangenen Wandertage schnell vergessen lässt! Der Zeltplatz am Fuße der fast 7000 m hohen Drohma Peaks gilt als nördliches Kanchenjunga-Basislager und als eines der schönsten Bergsteiger-Camps überhaupt.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 200m; Zelt (FMA)

20. Tag: Reservetag oder Drohma Peak, 5900 m
Sollte es zu Verzögerungen durch Erdrutsche oder andere Eventualitäten gekommen sein, ist dieser Tag als Reservetag vorgesehen. Wenn alle flott und fit unterwegs sind und frühzeitig eintreffen, lässt sich einiges wagen: vom Basislager aus erreicht man diverse Aussichtspunkte. Bergsteiger können sogar vom Lager aus in 4 - 5 Stunden den 5900 m hohen östlichen Vorgipfel der Drohma Peaks besteigen. Das typische Blockgelände setzt gute Trittsicherheit voraus.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 850m; Zelt (FMA)

21. Tag: Pang Pema – Kambachen, 4100 m
Es geht auf dem bekannten Weg vom Basislager über Lhonak zurück nach Kambachen auf 4130 m.
Gehzeit: 5,5-6h; Abstieg: 1000m; Zelt (FMA)

22. Tag Kambachen – Phere, 3140 m
Wir wandern weiter hinab nach Ghunsa mit dem kleinen Kloster und folgen dem Weg talauswärts bis Phere. Ghunsa heißt "Winterhaus". Alle Gebäude sind bemalt und tragen tibetische Gebetsfahnen. Phere ist ein Dorf, in dem sich nach 1959 tibetische Flüchtlinge niedergelassen haben. Hier befinden sich zwei Gompas, eine der Gelugpa (Gelbmützen-Schule), und eine der Nyingmapa (Rotmützen-Schule).
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1100m; Zelt (FMA)

23. Tag: Phere – Amjilosa, 2500 m
Talauswärts führt unser Weg zuerst durch Lärchen- später dann durch Rhododendronwald. Steil steigen wir zum Bachbett ab, um gleich darauf zum Ort Gyabla, 2750 m, aufzusteigen. Ab jetzt wird der Weg mühsamer. Noch einmal geht es hinunter zum Bach und auf seiner anderen Seite ebenso steil wieder 300 Höhenmeter hinauf. Durch dichten Bambusdschungel wandern wir weiter. Das Tal ist tief eingeschnitten und die Hänge auf beiden Seiten sind ungemein steil. Bald erreichen wir die ersten Häuser von Amjilosa, 2.450 m.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1400m; Zelt (FMA)

24. Tag: Amjilosa – Sekathum, 1660 m
Die Luft wird dicker, die Vegetation üppiger – es geht deutlich bergab, trotz einiger Gegenanstiege. Ein neu angelegter Weg führt mit vielen Flußüberquerungen nach Japantar.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1100m; Zelt (FMA)

25. Tag: Sekathum – Chirwa, 1270 m
Gleich hinter dem kleinen Ort Sekathum vereinigen sich drei Flüsse: Aus dem Norden kommt der Tamur Khola, aus Nordosten der Ghunsa Khola (entspringt am Kanchenjunga-Gletscher) und aus Osten kommt der Simbua Khola, der am Yalung-Gletscher entspringt. Wir wandern aus dem Tamur Khola-Tal hinaus bis Chirwa.
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 600m; Zelt (FMA)

26. Tag: Chirwa – Lingkhim, 1600 m
Wir lassen das malerische Dorf Chirwa zurück und wandern in stetem Auf und Ab durch Rhododendron-Wald. Irgendwann teilt sich der Weg auf und wir erreichen Lingkhim.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 800m; Hotel/Guesthouse (FMA)

27. Tag: Lingkhim – Taplejung/Suketar, 2350 m
Die letzte Trekking-Etappe steht bevor. Wir verlassen unser Lager auf der Terrassen-Landschaft der kleinen Siedlung Lingkhim und haben schon den gesamten Weiterweg durch das Tal hinaus nach Suketar im Blick. Faszinierend sind sie schon, die vielen Hängebrücken, aber ein etwas mulmiges Gefühl lässt sich nicht leugnen.
Gehzeit: 7-8h; Hotel/Guesthouse (FMA)

28. Tag: Flug von Taplejung über Biratnagar nach Kathmandu
Von Taplejung fliegen Sie zuerst nach Biratnager, eine Kleinstadt im Südosten Nepals an der Grenze zu Indien. Der Weiterflug führt Sie entlang des Himalaya-Hauptkamms zurück nach Kathmandu und dort in das bereits bekannte Komforthotel.
Hotel (FA)

29. Tag: Kathmandu Besichtigungen, Farewell Dinner
Intensiv, dramatisch und emotional ist die Bergwelt des Himalaya. Und so werden die "fünf Schatzkammern des großen Schnees" (Kanchenjunga) immer in leuchtender Erinnerung bleiben. Die Besichtigung der historischen Altstadt von Kathmandu lässt allerdings auch nichts an Faszination zu wünschen übrig. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; wir begegnen dem größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln durch quirlige Bazarstraßen und laufen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel. Für den Nachmittag bietet sich ein Besuch der Königsstadt Bhaktapur an, die als schönste Stadt des ganzen Landes gilt. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Abends treffen alle Teilnehmer des Trekkings zusammen zu einem gemeinsamen opulenten Abschiedsessen.
Hotel (FA)

30. Tag: Kathmandu – Pashupatinath – Bodnath – Heimreise
Je nach Flugplan können die Teilnehmer den letzten Tag selbst gestalten. Ein Vorschlag von uns für unsere Teilnehmer:
Sie nutzen den Vormittag für einen Besuch der Gedenkstätte Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Es gibt wunderbare Aussichtspunkte, von denen aus man das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati überblicken kann. Bodnath, das religiöse Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter beherbergt die größte Stupa-Anlage des Landes. Der gesamte Bereich um den 40 Meter hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen hat eine starke Aura. Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
(F)

31. Tag: Ankunft
Ankunft in München/Frankfurt.

Unterkunft

Hotels
Kathmandu: 3x Hotel Yak & Yeti*****
Biratnagar/Lingkhim/Taplejung: 3x Hotel/Guesthouse

Trekking
22 Nächtigungen in Zelt

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Das Trekking zum Kanchenjunga ist für geübte Bergwanderer einfach, erfordert aber stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Mit guter Kondition sind die Tagesetappen von vier bis acht Stunden gut machbar. Während des Trekkings erreichen Sie als größte Höhe mehrmals gut 5000 Meter, was eine zusätzliche Belastung des Organismus bedeutet. Die Tour ist so geplant, dass Sie eine gute Höhenanpassung ermöglicht, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Sie wandern mit einem leichten Tagesrucksack, das restliche persönliche Gepäck wird getragen.
Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen, Sie nehmen an dieser Tour auf der Basis als selbständiger Bergsteiger teil - dies gilt ebenso für die beiden möglichen Gipfelbesteigungen auf den Sun Pati Peak, 5500 m, und Dhromo Peak, 5900 m, die beide sicheres Gehen und Steigen auf zum Teil ausgesetzten Felspassagen erfordern.

Vor Beginn der Reise empfehlen wir Ihnen regelmäßige längere Ausdauerbelastungen (Bergwandern, Radfahren) und nach Möglichkeit kurz vor der Abreise einen Aufenthalt auf einer hochgelegen Hütte (rund 3000 m) mit Wanderungen/Touren. Ihr Organismus muss gesund und belastbar, vor allem frei von Infektionskrankheiten sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Klima und Ausrüstung

Auf dem Trekking zum Kanchenjunga erwartet Sie ein weites Spektrum an klimatischen Bedingungen. Sie reichen vom subtropischen Klima (warm, hohe Luftfeuchtigkeit) beim Anmarsch bis zu Hochgebirgsbedingungen im Bereich der Basislager am "Kantsch". In den Nächten kann es in Höhen oberhalb von 3500 m bis unter null Grad abkühlen, Schneefall ist in diesen Höhen generell möglich. Für das Trekking genügt ein Tagesrucksack mit Regenschutz, warmer Bekleidung, Thermosflasche usw. Wichtige Ausrüstung sind stabile, knöchelhohe, wasserdichte Trekkingschuhe, Gamaschen, Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 15 Grad und Trekkingstöcke für das Gehen in größeren Höhen. Die Begleitmannschaft transportiert das Hauptgepäck samt Ausrüstung. Liegematten werden gestellt, eine eigene Liegematte (z.B. Thermarest) erhöht den Komfort. Die Bergbekleidung muss dauerhaft einen wirksamen Schutz gegen Sonne, Kälte, Wind, Schnee und Regen bieten. Für die Gipfelbesteigungen ist keine spezielle Alpinausrüstung erforderlich.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise

Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
Sportgeschäfte:
SPORT CONRAD Penzberg
Bahnhofstraße 20
Telefon 08856 8110
Telefax 08856 81115
SPORT CONRAD Garmisch-Partenkirchen
Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
SPORT CONRAD Wielenbach bei Weilheim
Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Nepal wird ein Visum benötigt, das sowohl vor Reisebeginn bei den zuständigen Behörden, als auch bei der Ankunft am Flughafen in Kathmandu beantragt bzw. ausgestellt werden kann. Ihr Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und eine freie Seite enthalten. Außerdem benötigen Sie ein Passfoto.

Die Gebühren für ein Touristenvisum am Flughafen in Kathmandu sind wie folgt (Stand: September 2014):
- mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: USD 25,-
- mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-

Visagebühren können auch in EUR oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.
Für die Gültigkeit des Einreisedokuments gibt es keine besonderen Vorschriften, das Visum wird auch bis zum letzten Tag der Gültigkeit erteilt. Die Einreise mit vorläufigen Dokumenten ist möglich. Dennoch empfehlen wir Ihnen zur Sicherheit, dass Ihr Reisepass noch eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus hat.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren finden Sie auf der Website des Department of Immigration unter www.immi.gov.np. Es wird geraten, die aktuellen Informationen vor Abreise zu prüfen.

Der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio sollte überprüft werden. Ein Impfschutz gegen die infektiöse Gelbsucht (Hepatitis A) wird auch Kurzreisenden empfohlen. Reisende, die sich länger in Nepal aufhalten, sollten sich auch gegen Typhus impfen lassen. Bei besonderer Exposition könnten auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningitis ACWY sowie gegen die Japanische Encephalitis angezeigt sein.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,98 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme


Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn einen hochwertigen Artikel, eine Trekkingtasche oder einen Trekkingrucksack von Top Mountain Tours.

Unterlagen

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
- Rechnung
- Reisepreis-Sicherungsschein

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