Unsere Reisen

Tibet

Sonderreise
mit Bruno Baumann nach Tibet:
Heiliger Berg Kailash - Königreich Guge - Shangri-La
mit Trekking von Simikot

Highlight Fünftägiges Trekking auf einer der Routen der alten Salzstraße über den
Himalaya-Hauptkamm von Westnepal nach Westtibet
Highlight Kailash–Kora, Umwandlung des heiligen Berges auf dem traditionellen
Pilgerweg
Highlight Kurze Wanderung auf dem Pilgerweg um den Manasarovar-See
Highlight Besuch der großen Wunder tibetischer Kultur, die Klöster und Tempel des
alten Königreichs Guge
Highlight Exkursion zu selten besuchten Höhlentempel von Phyang und Dungkar
inmitten des Sutley-Canyon
Highlight Wanderung im Garuda-Tal und Aufstieg zum sagenhaften Khyunglung
Ngulkar Karpo, dem Silberschloß
Highlight Fahrt entlang der Talfurche des Brahmaputra (Yarlung Tsangpo) mit
großartigen Aus- und Einblicken in den Himalaya und Transhimalaya
Highlight Besuch des Milarepa-Tales Kyirong, das erst seit 2017 für Fremde offen ist
Highlight Auf teilweise neuer Überland-Route von Tibet nach Nepal
Highlight Leitung Bruno Baumann

Diese Sonderreise mit Bruno Baumann führt zu den Höhepunkten Westtibets, dem Weltenberg Kailash und den zu seinen Füßen liegenden See Manasarovar, sowie zu den großen Wundern tibetischer Kultur, den Tempeln und Höhlenheiligtümern im Sutley Canyon, eine Art „Grand Canyon“ des Himalaya. Nach Überquerung des Mayum La auf der Fahrt entlang der Talfurche des Brahmaputra erreichen wir die Kailash-Manasarovar-Region.

Der Berg ist nur ein Teil dieser einzigartigen Landschaft, der andere Teil ist der See. Erst Berg und See zusammen ergeben eine Einheit. Deshalb werden wir auch ein Stück auf dem Pilgerweg entlang der Ufer des Manasarovar-Sees laufen. Vom Südkloster am Fuße der mächtigen Berggestalt des Gurla Mandhata führt uns der Weg bis zum Kloster Gotshug, von dem der schwedische Asienforscher Sven Hedin als den „schönsten Platz auf Erden“ schwärmte.
Von dort geht zu einem der spektakulärsten Landschaften und Logenplätze. Vom Rande des Hochplateaus bietet sich ein Rundblick über eine labyrinthische Canyon-Landschaft mit Farben und Formen, die keine menschliche Phantasie ersinnen könnte. Und hoch darüber, den Canyons aufgesetzt, einer der schönsten Bereiche des Himalaya, der Garwhal, dessen höchste Gipfel – Nanda Devi und Kamet – fast 8000m hoch aufragen. Von keinem anderen Platz aus lässt sich ein größerer Ausschnitt des Himalaya-Bogens überblicken. An klaren Tagen reicht der Blick bis zum Karakorum, der im Westen an den Himalaya anschließt. Dann windet sich die Straße hinunter auf den Grund des Sutley-Canyons und wir erreichen Tholing und Tsaparang, das große Wunder tibetischer Kultur. Hier gibt es Klöster und Höhlen mit Wandbildern, die zum Schönsten gehören, was Tibets Kultur hervorgebracht hat. Ein besonderes Erlebnis ist die Exkursion zu den abgelegenen und selten besuchten Höhlenheiligtümern von Dungkar und Phyang.

Am nächsten Tag stehen unsere Zelte am Ufer des Sutley im legendären Garuda-Tal (Khyunglung) und in Sichtweite zum Silberschloss. Hier residierten einstmals die Könige von Shangshung, eines Reichs, das lange bevor die Lehre Buddhas aus Indien nach Tibet gelangte, hier blühte. Wir erkunden die Höhlen und Relikte dieser versunkenen Kultur durch kurze Wanderungen und genießen das Naturwunder der silberfarbenen Klippen und heißen Quellen.
Nach einer mehrstündigen Autofahrt erreichen wir Tarchen, traditioneller Ausgangspunkt für die Umwanderung (Kora) des Kailash. Die nächsten zweieinhalb Tage begeben wir uns auf den Rundweg, folgen den Spuren unzähliger Pilger, die seit urdenklichen Zeiten diesen Berg wie Satelliten umkreisen. Klöster, Stupas, Mani-Mauern und Fußfallstätten finden sich entlang der Route. Wir stellen unsere Zelte am Fuße der Nordwand, um von dort aus am nächsten Tag den höchsten Punkt der Pilgerroute zu überqueren, den 5400 m hohen Dölma La. Als Alternative gibt es den „Pfad der Himmelswandlerinnen“ für diejenigen, die die Dölma-La-Route bereits kennen.

Termine

September 2019
von / bis
Dauer
ab / bis
Preis
So, 15.09.19
Mo, 07.10.19
23 Tage 
München
€ 6.250,–
Code: TI9SKA101

Teilnehmerzahl: 10 bis 14 Personen

Leistungen

  • Linienflug mit Etihad Airways (oder anderer Fluggesellschaft) München/Frankfurt - Kathmandu - München/Frankfurt (23 kg Freigepäck)
  • Inlandsflüge Kathmandu - Neplagunj - Simikot mit Yeti Air (oder anderer Fluggesellschaft,15 kg Freigepäck)
  • Vollverpflegung während der Trekkings
  • Leitung durch Bruno Baumann
  • Sirdar, Sherpa-Guides, Koch für Trekking
  • 5 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Halbpension
  • 9 Nächtigungen in Guesthouses
  • 7 Nächte im Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppenzelt, Küchenzelt, Toilettenzelt
  • Gepäcktransport durch Träger oder Yaks, 15 kg Freigepäck
  • Trekkingpermit für Nepal und Tibet
  • Visumgebühr für Tibet
  • Transfers laut Programm in privaten Fahrzeugen
  • Eintritte und Besichtigungen laut Programm
  • ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Frühbucherrabatt: € 100,– bis sieben Monate vor Abreise

Einzelzimmer in Hotels/Einzelzelt: € 690,–

Abflughafen: Gerne buchen wir Ihren Flug ab Ihrem gewünschten Abflughafen (ev. Aufpreis/Nachlass), z.B. ab Wien, Zürich, Bern…, bitte fragen Sie uns.

Aufpreis für kleinere Gruppe:
Bei 8 bis 9 Teilnehmern € 730,–/Person

Individualgruppen
Kailash-Touren für private Gruppen gerne möglich, bitte wenden Sie sich an unser Büro.

Flugpreise: Stand 26.07.2018

Nicht im Reisepreis enthalten:
Visumgebühr für Nepal, bei der Einreise am Flughafen in Kathmandu erhältlich, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 150,–), Flughafengebühren soweit anfallend, evtl. Erhöhung der Flugpreise nach dem 26.07.2018.

Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Kathmandu in Nepal
Sie fliegen von Deutschland Richtung Kathmandu.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m
Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, Fahrt vom internationalen Flughafen zum Hotel im Thamel/Stadtzentrum. Nachmittag Besuch des Durbar Square und Thamel.
Fahrzeit ca. 1/2 Stunden, Fahrstrecke ca. 15 km, Hotel in Kathmandu, (A)

3. Tag: Besichtigung in Kathmandu, 1300 m
Sie unternehmen mit Bruno Baumann ein ganztägiges Besichtigungsprogramm in Kathmandu. Während der beiden Tage in Kathmandu erfolgt die Abholung des China/Tibet Visums durch unsere lokalen Partner. Da dazu die Originalpässe benötigt werden, haben wir den Reisetermin so gelegt, dass Sie an einem Montag (Arbeitstag bei der chinesischen Botschaft) in der Hauptstadt Nepals ankommen.
Hotel in Kathmandu, (FA)

4. Tag: Flug nach Nepalgunj, 265 m
Sie fliegen in den Südwesten Nepals nach Nepalgunj. Hier liegt ein großes Reisanbaugebiet an der Grenze zu Indien mit feucht-heißem Klima im Sommer.
Hotel, (FMA)

5. Tag: Flug nach Simikot, 2950 m, und Trekking nach Dharapuri, 2330 m
Mit dem Flug in den nepalesischen Distrikt Humla mit seinen etwa 70000 Einwohnern beginnt im letzten nordwestlichen Winkel des Landes unser eigentliches Trekking-Abenteuer. Wir landen in Simikot auf 2910 Meter und lernen neue Vegetationsgrenzen kennen: Auf den Bergflanken stehen hohe Nadelbäume. Unsere Begleitmannschaft organisiert nun Gepäck und Trekking-Ausrüstung und startet mit uns zu einem gemächlichen Marsch leicht bergauf. Diese Wanderung ist der ideale Einstieg für die Akklimatisierung, denn bald geht es nach einem kleinen Passübergang bergab durch Terrassenfelder mit vereinzelten Aprikosen- und Walnussbäumen bis zum Dorf Dharapuri auf rund 2600 Meter.
Gehzeit 3 - 4 Stunden, Zelt, (FMA)

6. Tag: Trekking von Dharapuri nach Seli Khola, 2950 m
Wir folgen den reißenden Fluten des Humla Karnali, der sich auch aus dem Schmelzwasser südlich des Kailash speist, sich mit anderen Flüssen vereint und schließlich in den Ganges mündet. Der Flußname beschreibt seine Herkunft: “Heilige Wasser vom heiligen Berg”. Über eine Brücke erreichen wir Dherapani, das letzte Thakuri-Dorf in diesem Tal, und das höchstgelegene Anbaugebiet für Reis. Weiter geht es im ständigen Auf und Ab am Nordufer des Karnali entlang über einen Bergkamm zu unserem Etappenziel Semi Khola auf 2950 Meter Höhe.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Zelt, (FMA)

7. Tag: Trekking von Seli Khola nach Dumkot Gompa, 2920 m
Abwechslungsreicher Marsch durch die Schluchten des Humla Karnali, unterwegs Besuch des Klosters Khyung Namkha Dzong.
Gehzeit 6 - 7 Stunden Zelt, (FMA)

8. Tag: Trekking von Dumkot Gompa nach Yari, 3610 m
Wir wandern durch steile Berglandschaften mit grandiosen Aussichten ins Tal. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg vorbei an Wacholderbäumen erreichen wir Palbang auf 3390 Meter Höhe. Die Route führt dann an gelben Senffeldern vorbei und einem Bewässerungskanal folgend in das weite Tal von Jyakthang Chu bis Yari auf 3610 Meter, einer von ausgedehnten Feldern umgebenen Siedlung und wichtigen Station der alten Salzstraße.
Gehzeit 6 - 8 Stunden Zelt, (FMA)

9. Tag: Trekking: Trekking von Yari über den Nara La, 4450 m nach Hilsa/Sher – Grenzübergang nach Tibet und Fahrt nach Purang, 3800 m
In dieser Region gewährt die Höhenlage nur eine Ernte pro Jahr, trotz künstlicher Bewässerung. Von Yari wandern wir durch Wiesen in Richtung Nara-Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Wir erreichen Sipsip, eine Hochweide auf 4320 Meter am Fuß des Passes. Von hier aus steigen wir auf einem steilen Weg zum 4450 Meter hohen Nara La (La = Pass), der mit vielen Gebetsfahnen geschmückt ist. Hinter dem Pass haben wir bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali. Auf einem neu erbauten Weg steigen wir nach Hilsa, 3720 m, ab, dem letzten nepalesischen Dorf vor der tibetischen Grenze am Humla Karnali. Wir überschreiten die Grenze von Nepal nach Tibet auf einer Hängebrücke über den Humla Karnali und wandern zum Grenzkontrollpunkt nach Sher, 3860 m, wo uns die Fahrzeuge erwarten. 2-3 Stunden Autofahrt nach Purang, unterwegs Besuch der Khojar Gompa. In Purang chinesische Einreiseformalitäten.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, Guesthouse, (FMA)

10. Tag: Fahrt zum Manasarovar-See, 4556 m
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Norden zum Pass Gurla La, 4675 m, mit Blick auf den heiligen Berg Kailash, 6714 m, die gewaltige Gurla Mandata, 7728 m, über das weite tibetische Hochland und zu den nahen Seen Langa Tso (Tso = See) und Manasarovar-See. Fahrt entlang entlang der Nordufer des Rakshastal zum Südufer des Manasarovar-Sees zu unserem Gästehaus beim Kloster Trugo. Die 103 Kilometer lange Umrundung des Manasarovar-Sees gehört für Hindus wie Buddhisten obligatorisch zur Kailash-Pilgerreise – ein kleines Stück davon wollen wir zu Fuß gehen. Die Namensbedeutung „unübertroffen“ bezieht sich auf die acht hier erfüllten Eigenschaften perfekten Wassers. Er liegt auf einer Höhe von etwa 4500 Meter und ist somit einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt. Eingebettet zwischen Himalaja und Transhimalaja gilt das Gebiet als eine der schönsten Landschaften Tibets. Jeder Mensch, der im See badet, geht in Brahmas Paradies ein. Wer sein Wasser trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst waren rund um den See gemäß den acht Speichen des Lebensrades acht buddhistische Klöstern gelegen, heute sind sechs der Klöster wieder aufgebaut.
Fahrstrecke ca. 80 km, Zelt, Guesthouse, (FMA)

11. Tag: Fahrt nach Khyunglung im Garudatal, 4000 m
Auf dem tibetischen Hochland rund 200 Kilometer lange Fahrt nach Westen bis Thirtapuri, wichtiger Pilgerort und bekannt für seine heißen Quellen. Hier zweigen wir ab nach Khyunglung im Garuda-Tal, unterwegs Besichtigung des Bon-Klosters Gurugem. Das Zeltlager wird am Ufer des Sutley unterhalb des Dorfes Khyunglung aufgeschlagen. Zelt (FMA)

12. Tag: Wanderung zum “Silberschloss” – Sutley Canyon – Tsaparang, 3900 m
Erkundung von Khyunglung Ngulkar Karpo, dem legendären Silberschloss im Garuda-Tal, dem Zentrum des Königreichs Shangshung. Aufstieg zu den Überresten der alten Burg. Es folgt der Besuch der Sintertrassen und Thermalquellen, ein einzigartiges Naturwunder Tibets. Anschließend Fahrt in den Sutley-Canyon nach Tsaparang. Dabei entfaltet die ganze Schönheit dieses „Grand Canyon“ des Himalaya. Spektakuläre Aus- und Einblicke in den Canyonlandschaft und den Garwhal Himal aus dem die fast 8000 m hohe Nanda Devi in eindrucksvoller Größe herausragt. Homestay in Tsaparang.
Guesthouse (FMA)

13. Tag: Tempelanlage von Tsaparang – weiter nach Tholing, 3900 m
Besteigung und Besichtigung der spektakulären Tempelanlage von Tsaparang, dem alten Wunder tibetischer Kultur. Die noch erhaltenen Gebäude bergen Wandbilder, die in Tibet Ihresgleichen suchen. Tsaparang war das letzte Zentrum des Königreichs Guge, das hier vor 1000 Jahren blühte und von dem der entscheidende Impuls für die Verbreitung des Buddhismus Tibets ausging. Danach Fahrt nach Tholing und Besuch des 1000jährigen Mandala-Klosters aus der Glanzzeit des Guge-Reiches.
Guesthouse (FMA)

14. Tag: Exkursion in abgelegene Seitencanyons und Besuch der Höhlentempel von Dungkar und Phyang
Die beiden Höhlenheiligtümer bestechen durch bisher kaum bekannte Wandbilder von exzellenter Qualität. Außerdem ist die Fahrt in und durch die Seitencanyons von atembraubender Schönheit.
Guesthouse Tholing (FMA)

15. Tag: Fahrt nach Tarchen (Darchen), 4650
Nach morgendlicher Besichtigung des Klosters führt eine kurze Fahrt über Barga an der Hauptstrecke nach Darchen (4620 m), auf der Südseite des Kailash.
Wir sind am Ausgangspunkt der heiligen Runde angekommen.
Guesthouse (FMA)

16. Tag: Fahrt nach Tarboche – Beginn des Kora-Trek um den Kailash bis Kloster Dirapuk, 5000 m
Fahrt nach Tarboche und Start der Kailash-Kora. Die rituelle Kora wird im Uhrzeigersinn durchgeführt. Nur die Anhänger der vorbuddhisten Bön-Religion kommen den Gläubigen entgegen. 5-6 stündige Wanderung durch das Lham-Chu-Tal mit dem Kloster Chuku bis zum Fuße der Nordwand. Zeltlager beim Nordwandkloster Dirapuk (13. Jh.) auf knapp 5000 m Höhe an die Nordseite des Kang Ringpoche (tibetischer Name für Kailash). Bei gutem Wetter genießen wir von unserem Lagerplatz einen exzellenten Blick auf den Gipfel des Kailash.
Gehzeit ca. 5 - 6 StundenZelt (FMA)

17. Tag: Kora-Trek um den Kailash über den Dölma La, 5636 m, zum Kloster Zutrulphuk, 4835 m
Bereit für die Königsetappe über den manchmal schneebedeckten Dölma La steigen Sie in etwa vier Stunden zum höchsten und wichtigsten Punkt der Parikrama auf. Auf dem Weg dorthin passieren Sie Shiva Tsal, den Leichenacker. Hier werfen sich die Pilger zu Boden und verharren reglos als Zeichen für die innere Einkehr, Besinnung auf die vergangenen Sünden und den symbolischen Tod. Mit ein paar Kleidungsfetzen oder Haarsträhnen lassen sie ihr früheres Leben zurück und beginnen am höchsten Punkt ein neues sündenfreies Leben. Hier oben erwartet Sie ein Meer von Gebetsfahnen, und vielleicht erleben Sie wie die Buddhisten hier einen Moment vollkommenen Glücks. Der Abstieg führt in das Tal des Lham Chu zum legendären Fußabdruck von Milarepa auf 5235 Meter Höhe, der der Legende nach auf dem ersten Strahl der Morgensonne zum Gipfel des Kailash ritt.

18. Tag: Kora-Trek um den Kailash von Kloster Zutrulphuk bis Straße bei Barkha-Hochebene – Fahrt nach Paryang, 4540 m
Auf der dritten und letzten Etappe der Kailash-Umrundung saugen Sie nochmals die herrlichen Landschaftseindrücke und besonderen Stimmungen um den Kailash auf. Der Weiterweg auf dem Parikrama, dem äußeren Pilgerweg um den Kailash, endet heute üblicherweise bei der Straße an der Barkha-Hochebene. Sie haben die rituelle Umrundung des Kailash durchgeführt und somit eine höhere spirituelle Stufe erreicht. Anschließend Fahrt entlang durch weite tibetische Hochfläche, über den Mayum La, 5280 m. Etwas südlich der Passhöhe entspringt der Brahmaputra (tibetischer Name: Tsangpo), der in den Golf von Bengalen mündet und dessen Oberlauf Sie nach Osten folgen. Das Tagesziel ist die Siedlung Paryang.
Gehzeit ca. 7 - 8 Stunden, Guesthouse (FMA)

19. Tag: Fahrt über Saga nach Kyirong, 2400 m
Die Reise führt entlang der Talfurche des Brahmaputra (Yarlung Tsangpo) nach Saga, danach durch unendlich weit erscheinendes Yak-Weideland. Darüber ragt im Süden der Himalaya-Hauptkamm mit den weitgehend unbekannten Bergketten des Kanti- und Mustang Himal empor. Bekannt dagegen sind die Achttausender Manaslu, 8163 m, und die markante Shisha Pangma (übersetzt: “Grat über den Weiden”) mit 8013 Meter. Bald danach verlassen Sie das tibetische Hochplateau und fahren hinunter zum tibetischen Kyirong, der nochmals bedeutende Kulturgüter bietet.
Guesthouse (FMA)

20. Tag: Besichtigungen bei Kyirong, 2400 m
Sie nehmen sich einen ganzen Tag Zeit, um die Milarepa-Höhlen und Heiligtümer in Kyirong, dem Geburtsort von Tibets großem Yogi, zu besuchen.
Guesthouse (FMA)

21. Tag: Grenzübertritt nach Nepal – Fahrt nach Kathmandu
Weiterfahrt durch das immer tiefer eingeschnittene Himalaya-Durchbruchstal zwischen Ganesh Himal und dem Langtang. Erledigung der Grenzformalitäten und Sie sind wieder in Nepal angelangt. Der Unterschied zwischen den unendlichen Weiten des tibetischen Hochland Tibets und der subtropisch geprägten Landschaft Nepals könnte nicht größer sein. Bald haben Sie Kathmandu erreicht.
Hotel (FMA)

22. Tag: Kathmandu – abends Rückflug
Nutzen Sie den letzten Tag in der Hauptstadt Nepals für eine gemütlichen Bummel durch die Altstadt mit den zahlreichen Fotomotiven, für den Erwerb letzter Souvenirs und für einen Abschiedsdrink im Hotelgarten. Am Abend Transfer zum Flughafen und Abflug Richtung Deutschland.
(F)

23. Tag: Ankunft in Deutschland

Unterkunft

Hotels
Kathmandu: 4x Hotel
Nepalgunj: 1x Hotel

Guesthouses
Tibet: 9x Guesthouse

Trekking
7 Nächtigungen im Zelt

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Die Kailash-Umrundung dauert drei Tage, ist technisch einfach, aber aufgrund der Höhe fordernd. Vorteilhaft für die Höhenanpassung ist natürlich das Trekking von Simikot bis zur tibetischen Grenze sowie die Besichtigungen im ehemaligen Königreich Guge, bevor es an den Kailash geht. Das gesamte Trekking spielt sich in Höhen zwischen 3000 und 5000 Metern ab, am 5636 Meter hohen Dölma La erreichen Sie den höchsten Punkt der Reise. Die Tour ist so geplant, dass Sie eine gute Höhenanpassung ermöglicht, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Hausarzt bezüglich der gesundheitlichen Voraussetzungen.

Lange Strecken mit Allradfahrzeugen sind ebenfalls mühsam und fordern geduldiges “Sitzfleisch”. Fahrzeugreparaturen (der Zustand der Fahrzeuge entspricht nicht europäischen Standards) oder unpassierbare Straßen können Routen- und Programmänderungen nach sich ziehen.

Sie übernachten, in Zweipersonenzelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese Unterkünfte bieten teilweise wenig Komfort und nur einfache sanitäre Anlagen, die gelegentlich außerhalb des Zimmers liegen. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, die Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die landesübliche Küche weicht oft von unseren Gepflogenheiten ab, was auch für die hygienischen Bedingungen gilt.

Die touristische Infrastruktur in Tibet ist (noch) nicht mit der Nepals vergleichbar. Deshalb sind bei dieser Reise verstärkt Abenteuergeist, Flexibilität bei Programmänderungen und die Bereitschaft, sich einfachsten Bedingungen anzupassen wichtige Voraussetzungen.

Auch in Tibet ist unser eingespieltes Begleitteam aus Nepal an unserer Seite und versorgt uns mit Lunchpaketen und genügend Getränken. Wir verstehen uns darüber hinaus bei dieser Tour als tolerante Gemeinschaft, die bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) mithilft.

Klima und Ausrüstung

Beim Anmarsch in Nepal herrscht überwiegend mildes Klima mit vor, im tibetischen Hochland ist es untertags normalerweise angenehm warm, in den Nächten kann es unter null Grad abkühlen, auch im Sommer ist Schneefall möglich. Für das Trekking genügt ein Tagesrucksack mit Regenschutz, Wärmekleidung, Thermosflasche usw. Wichtige Ausrüstung sind stabile, knöchelhohe, wasserdichte Trekkingschuhe, Gamaschen, Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad C und Trekkingstöcke für das Gehen in größeren Höhen. Die Begleitmannschaft transportiert das Hauptgepäck samt Ausrüstung. Liegematten werden gestellt, eine eigene Liegematte erhöht den Liegekomfort. Die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, Kälte (bis minus 10 Grad), Wind, Schnee und Regen bieten.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise

Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
Sportgeschäfte:
SPORT CONRAD Penzberg
Bahnhofstraße 20
Telefon 08856 8110
Telefax 08856 81115
SPORT CONRAD Garmisch-Partenkirchen
Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
SPORT CONRAD Wielenbach bei Weilheim
Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Nepal wird ein Visum benötigt, das sowohl vor Reisebeginn bei den zuständigen Behörden, als auch bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu beantragt werden kann. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei der Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein und eine freie Seite enthalten.

Die Gebühren für ein Touristenvisum am Flughafen von Kathmandu oder jedem anderen Grenzpunkt sind wie folgt (Stand: Juli 2018):

  • mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: USD 25,–
  • mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,–

Die Gebühren für ein Touristenvisum bei vorab Beantragung im Honorarkonsulat bzw. der Botschaft in Berlin (Stand: Juli 2018):

  • mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: EUR 25,–
  • mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: EUR 40,–

Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren finden Sie auf der Website des Department of Immigration unter www.immi.gov.np.

Das Visum für Tibet besorgen wir.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe <a href=”http://www.who.int”_blank”>www.who.int</a>). Bei direkter Einreise aus Europa bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,98 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn eine hochwertige Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder unseren neuen Trekking-Rucksack..

Unterlagen

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:

  • Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
  • ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
  • Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
  • Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein
  • Bruno Baumann, Leiter der Sonderreise zum heiligen Berg Kailash in Tibet in seiner Heimat Südsteiermark. Foto: Christian Kaufmann.
  • Tibet-Trekking. Heiliger Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.
  • Trekking-Reise Tibet. Umrundung Heiliger Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.
  • Tibetische Nomadenfrauen am Heiligen Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.

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