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Peru

Peru: Hochwertiges Komfort-Lodge-Trekking in den Anden

Highlight 5 Tage Komfort-Lodge-Trekking
Highlight Gletscherberge, Seen und Alpakaherden in der Cordillera Vilcanota
Highlight Gehobene Unterkünfte während der gesamten Reise
Highlight Machu Picchu UNESCO-Weltkulturerbe
Highlight Cusco, die Hauptstadt des Inkareiches
Highlight "El Valle Sagrado" – das heilige Tal der Inka
Highlight schwimmende Schilfinseln auf dem Titicacasee
Highlight optional: 3 Tage für Besteigung Chachani, 6076 m, und Arequipa

Peru komfortabel. Für Freunde des "gehobenen" Trekkings, mit entsprechenden Komfort-Lodges, ausgewählt guten Hotels – meist Vier-Stern-Katagorie – und guter, landestypischer Küche. Von Lima am Pazifik fliegen Sie nach Cusco, dem kulturellen und touristischen Zentrum im Andenhochland. Sie besichtigen die einstige Inka-Hauptstadt und besuchen das weltbekannte Machu Picchu, das malerisch auf einem Bergrücken liegt. Anschließend begeben Sie sich auf ein komfortables Traum-Trekking in der Vilcanota-Gruppe. Fünf Tage sind Sie unterwegs zwischen Gletscherbergen, einsamen Seen und Alpakaherden. Den Abschluss der außergewöhnlichen Reise bildet der Ausflug an den Titicacasee, wo Sie die schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indios besuchen. Gut an die Höhe angepasst, können Sie optional noch den leichten Sechstausender Chachani, 6076 m, oberhalb von Arequipa besteigen.

Termine

von
bis
Dauer
ab / bis
Preis
Sa, 14.07.18
Fr, 27.07.18
14 Tage 
Lima
€ 3.985,–
Code: PE8-KL101
Sa, 04.08.18
Fr, 17.08.18
14 Tage 
Lima
€ 3.985,–
Code: PE8-KL102

Teilnehmerzahl: 5 bis 12 Personen

Leistungen

  • Organisation der gesamten Reise ab/an Lima
  • Inlandsflüge mit LAN Peru Lima - Cusco und Juliaca/Arequipa - Lima
  • 9 Hotelnächte (davon 8x 4-Stern-Hotels) im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 4 Nächte in Komfort-Lodges im Doppelzimmer mit eigenem Bad
  • Vollverpflegung während des Trekkings
  • Lamas und Pferde für Lasten- und Gepäcktransport (20 kg pro Person)
  • sämtliche im Programm aufgeführten Transfers und Überlandfahrten im privaten Bus
  • alle Eintritte laut Programm
  • örtliche, englischsprachige Reiseleiter
  • ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS Anschlussprogramm Chachani, 6076 m, und Arequipa, 3 Tage
  • Transfers mit Bus und Allradfahrzeug
  • örtlicher, englischsprachiger Bergführer
  • Koch, Träger
  • Vollverpflegung am Berg
  • Hochlagerausrüstung (Zelt, Schlafmatten, Steigeisen)
  • 1 Hotelnächte in Arequipa mit Halbpension
  • Flug Arequipa - Lima

Zusatzinformation

Frühbucherrabatt: € 100,– bis sieben Monate vor Abreise

Einzelzimmer: € 920,–

Individualgruppen: Abreisetermine jeden Freitag, je nach Verfügbarkeit einiger Unterkünfte. Beste Reisezeit ist von April bis Oktober (Trockenzeit). Aufpreise pro Person: 2 Teilnehmer € 1050,–/Person, 3 Teilnehmer € 540,–/Person, 4 Teilnehmer € 320,–/Person, 5 Teilnehmer € 150,–/Person

Verlängerung Chachani, 6076 m
ab 2 Personen € 960,– pro Person

Flug: Den Flug nach Lima (Economy/Business) buchen wir gerne für Sie ab Ihrem gewünschten Abflughafen (München, Frankfurt, Zürich, Wien...) dazu. Je früher Sie buchen, desto günstiger sind normalerweise die Preise. Bitte fragen Sie nach den tagesaktuellen Preisen.

Nicht im Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke in den Städten bzw. außerhalb des Trekkings (beim Trekking Vollverpflegung), Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder ca. € 120,–

Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Lima, 160 m
Sie fliegen individuell nach Lima, der Hauptstadt Perus. Am Flughafen werden Sie begrüßt, anschließend erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel. Hier haben Sie Zeit, sich zu entspannen von dem Langstreckenflug zu erholen.
Hotel in Lima (A)

2. Tag: Flug nach Cusco, 3400 m
Weiterflug von Lima über die Anden nach Cusco, 3400 m. Von Ihrem stilvollen Hotel aus unternehmen Sie einen ersten Spaziergang in das historische Zentrum der alten Inkahauptstadt.
Hotel in Cusco (F)

3. Tag: Kulturtag in Cusco, 3410 m
Zuerst besuchen Sie Sacsayhuaman und bestaunen die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader, die hier in drei übereinander angeordneten Reihen stehen. Noch heute streiten die Gelehrten, ob es sich um eine Festung oder um ein gigantisches andines Heiligtum handelt. Der historische Stadtkern der Altstadt prägt den Nachmittag. Zu Fuß besichtigen Sie die Plaza de Armas, die verwinkelten kleinen Gassen und Plätze, sowie den Sonnentempel Qoricancha und die Kathedrale. Hier erzählen die Kolonialgemälde auf ganz besondere Weise von dem Aufeinandertreffen zweier gänzlich unterschiedlicher Welten in den Anden. Das Abendessen nehmen Sie heute in einem speziell ausgewählten Restaurant ein.
Hotel in Cusco (F)

4. Tag: Heiliges Tal: Maras/Moray – Aguas Calientes, 2040 m
Auf der Fahrt nach Moray/Maras zeigen sich die Gletscher der Cordillera Urubamba von ihrer schönsten Seite. Plötzlich unterbrechen trichterförmige, kreisrunde landwirtschaftliche Terrassen die Hochebene. Vermutlich dienten diese Terrassen in Moray den Inka dazu, verschiedene Nutzpflanzen zu domestizieren, und durch gezielte Zucht zu verbessern. Noch heute werden in den Anden große Mengen verschiedener Mais- und Kartoffelsorten angebaut, die vermutlich auf die Inka und ihre Vorfahren zurückgehen. In Maras erleben Sie eine besondere Form der Salzgewinnung. Auch hier wurden schon vor der Zeit der Inka tausende von Verdunstungsbecken genutzt, um Salz aus dem Wasser einer salzhaltigen Quelle zu gewinnen. In der Trockenzeit glitzern weiße Salzkrusten im Sonnenlicht unter dem tiefblauen Andenhimmel. Von den Salinen treten Sie die Weiterfahrt nach Aguas Calientes an.
Hotel in Aguas Calientes (F)

5. Tag: Besichtigung Machu Picchu – UNESCO-Weltkulturerbe – Cusco, 3420 m
Sie statten dem berühmten UNESCO Weltkulturerbe Machu Picchu einen ausführlichen, geführten Besuch ab. Spektakulär ziehen morgendliche Nebelschwaden durch die archäologische Stätte, bevor die ersten Sonnenstrahlen das Mauerwerk der Tempel erwärmen. Nach der Führung verbleibt Ihnen viel Zeit für individuelle Spaziergänge durch diese einmalige Anlage. Der Bergurwald, der das auf 2000 m hoch gelegene Machu Picchu umgibt, erinnert an einen verwunschenen Märchenwald. Hier wachsen zahlreiche Orchideen und Bromelien, die Kolibris auf der Suche nach Nektar anlocken. Am Nachmittag erfolgt die Rückfahrt nach Cusco, wo Sie in der historischen Altstadt Ihr bereits vertrautes Hotel beziehen. Und am Abend dinieren Sie wieder in einem ausgewählten Lokal.
Hotel in Cusco (F)

6. Tag: Huanacaure – Marktbesuch in Cusco, 3420 m
Eine Fahrt von rund 20 Kilometer führt von Cusco nach Süden in Richtung der Punacancha-Schlucht. Eine kurze Wanderung führt zum heiligen Berg Huanacaure. Sie besichtigen die Überreste des ersten Heiligen Tempel der Inkas, der während der Regierungszeit des Inkaherrschers Manco Capac im 12. Jahrhundert gebaut wurde. Der Legende nach versenkte Manco Qhapac hier sein massives goldenes Zepter und es entstand die Hauptstadt Tahuantisuyu des Inkareichs. Wir kehren vor dem Mittagessen zurück nach Cusco und besuchen den Mercado Central. Der farbenprächtige, traditionelle Markt bietet an zahlreichen Markständen ein absolut vielfältiges Warenangebot: Coca-Blätter, frisches Gemüse, Sandalen, traditionelle Kleidung, Fleisch, lebende Tiere, exotische Früchte. Besonders interessant sind die Verkaufstände der Schamanen, mit ihren exotischen Heilmitteln. Zum Abschluss des Tages speisen Sie wieder in einem ausgewähltenRestaurant.
Hotel in Cusco (F)

7. Tag: Checacupe – Trekkingbeginn – Komfort-Lodge Chillca, 4370 m
Heute beginnt das Trekking durch die wunderschöne Vilcanota-Gruppe. Zuerst führt die Fahrt von Cusco durch das fruchtbare Tal des Urubamba bis Checacupe, 3500 m. In dem kleinen Andenort besichtigen Sie die prachtvolle, aus der Kolonialzeit stammende Kirche "Immaculate" (unbefleckte Empfängnis), die sehenswerte Gemälde aufweist. Auf der Weiterfahrt durch das landwirtschaftlich genutzte Pitumarca Valley gewinnen Sie langsam an Höhe. Getreidefelder säumen den Weg, die vergletscherten Berge der Vilcanota rücken näher. Bei der kleinen Ortschaft Chillca beginnt das Trekking. Gemütlich wandern Sie zur ersten Komfort-Lodge, wo Sie von den Gastgebern empfangen werden.
Gehzeit ca. 1,5 Stunden, Komfort-Lodge (FMA)

8. Tag: Trekking von Chillca – Komfort-Lodge Machuracay, 4885 m
Nach einem reichlichen Frühstück wandern Sie in das weite Gletschertal Phinaya hinein. Lamas befördern Ihr großes Gepäck, Alpaka-Herden weiden auf den grünen Flächen. Ein Pfad führt hinauf zum von Gletschern gespeisten Pjachaj-Wasserfall und an einem aussichtsreichen Platz nehmen Sie Ihr Picknick-Lunch ein. Die Gletscherberge der Vilcanota - besonders der gewaltige Ausangate mit 6372 m -, Gletscherseen und eindrucksvolle Moränenlandschaften prägen das Bild, bis Sie in Machuracay Ihre nächste Komfort-Lodge erreichen.
Gehzeit ca. 6-7 Stunden, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 100 m, Komfort-Lodge (FMA)

9. Tag: Trekking von Machuracay – Komfort-Lodge Anantapata, 4800 m
Inmitten der prächtigen Anden-Bergwelt streben Sie dem 5100 Meter hohen Pass Palomani zu. Der Blick auf den Ausangate, höchster Berg der Vilcanota-Gruppe, kann als spektakulär bezeichnet werden. Ihr Lunch nehmen Sie heute an der Laguna "Ausangate Cocha" ein, bevor Sie sich den roten Sandstein-Formationen bei der Komfort-Lodge Anantapata nähern. Hier können Sie Vicuñas und mit etwas Glück einen kreisenden Andenkondor, erkennbar an der markanten weißen Halskrause, beobachten.
Gehzeit ca. 6-7 Stunden, Aufstieg ca. 500 m, Abstieg ca. 600 m, Komfort-Lodge (FMA)

10. Tag: Trekking von Anantapata – Komfort-Lodge Huampococha, 4800 m
Ein Tag voller Farbenpracht erwartet Sie. Rote, gelbe und blaue Sand- und Sedimentformationen zeigen in eindrucksvoller Weise die geologische Vielfalt der Anden auf. Sie durchqueren diese Landschaft von einzigartiger Schönheit, in der oft die scheuen Vicuñas anzutreffen sind. Die Wolle der wild lebenden Vorfahren der Alpakas wurde bereits von den Inkas verarbeitet. Von der Komfort-Lodge Huampococha können Sie noch einen Abstecher zur nahe gelegen Laguna unternehmen und Huallatas (Andengänse) beobachten, die in den Hochtälern der Anden beheimatet sind.
Gehzeit ca. 6-7 Stunden, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 600 m, Komfort-Lodge (FMA)

11. Tag: Trekking von Huampococha nach Congomire – Cusco, 3420 m
Nur rund 100 Höhenmeter sind es bis zum Anta-Pass, 4900 m. Nochmals ein Blick zurück, bevor es in tiefere Lagen hinab geht. Das Landschaftsbild wechselt von den roten Sandsteinformationen der letzten Tage zu erodierten Kalkstein-Bergen, die sich gleich einem Meer aus Steinen erstrecken. Vorbei an kleinen Gehöften der Hochlandbauern und Getreidefeldern ziehen Sie hinaus zur Siedlung Osefina, wo sie traditionelle Webkunst besichtigen und deren Produkte erwerben können. Bei Congomire erfolgt der Abschied von Ihrer Trekkingmannschaft. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kehren Sie zurück nach Cusco. Beim Abendessen in einem speziell ausgewählten Restaurant lassen Sie die Trekkingtage in der Vilcanota-Gruppe nochmals Revue passieren.
Gehzeit ca. 4 Stunden, Aufstieg ca. 150 m, Abstieg ca. 900 m, Fahrzeit 3-4 Stunden, Hotel in Cusco, Abendessen in ausgewähltem Restaurant (FMA)

12. Tag: Fahrt über das Altiplano an die Ufer des Titicacasees nach Puno, 3825 m
Sie fahren auf meist geteerten Straßen über den Raya-Pass, 4300m, und das anschließende Altiplano bis an die Ufer des Titicacasees.
Hotel in Puno (F)

13. Tag: Titicacasee: die Capachica-Halbinsel, 3825 m
Per Boot geht es auf die Capachica-Halbinsel nach Llachon zu einem Besuch bei einer indigenen Familie. Traditionelle Webarbeiten stehen in Lllachon noch sehr hoch im Kurs, und die Bewohnerinnen der Region tragen mit viel Stolz und Selbstbewußtsein ihre farbenprächtigen Trachten. Unsere Gastgeber zeigen uns, Schritt für Schritt, wie ihre Textilien entstehen, und wie die traditionellen Webstühle funktionieren. Anschließend führt Sie eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, der Ihnen einen unvergesslichen Blick über die wahre Größe des Titicacasees vermittelt. Bei gutem Wetter sieht man bis in Königskordillere Boliviens. Per Boot geht es weiter zu einem Besuch bei den Uros-Indianern. Sie besuchen die Bewohner einer schwimmenden Insel, die abseits der großen Touristenroute liegt, und von den täglichen Touristenmassen aus Puno noch nicht entdeckt wurden.
Fahrzeit im Bus ca. 2,5 Std., Fahrzeit im Boot ca. 2 Std., Hotel in Puno, (F)
Hotel in Puno (F)

14. Tag: Flug nach Lima – Abflug Richtung Deutschland
Von Juliaca geht es im Flugzeug in ca. 1,5 Std nach Lima. In Lima können Sie sich auf die Spuren des Konquistador Francisco Pizarro begeben, der das koloniale Lima gründete, und auch den Hauptplatz, die "Plaza de Armas" noch persönlich absteckte. Besuchen Sie die Kathedrale, und unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Altstadt. Lima ist eine Stadt mit sehr unterschiedlichen Gesichtern, die krassen sozialen Gegensätze zwischen Arm und Reich werden Ihnen nicht lange verborgen bleiben. Anschließend folgt der individuelle Rückflug.

Anschlussprogramm Chachani, 6076 m und Arequipa (optional)

14. Tag: Puno – Hochlager, 5300 m
Ein rechtzeitiger Aufbruch in Puno ist angesagt. Die asphaltierte Straße von Puno nach Arequipa verläuft über Hochebenen, die an das Altiplano erinnern. Zu Beginn des Tages wird erst einmal das Sitzfleisch strapaziert. Nachdem der Navado Chachani näher rückt, lässt sich die Lage des Hochlagers schon aus großer Entfernung ausmachen. Die Strecke wird abenteuerlicher, und Sie wechseln in ein geländegängiges Fahrzeug, denn nun geht es auf holpriger Schotterpiste bis auf ca. 4900 m herauf. Ursprünglich soll diese Strasse einmal gebaut worden sein, um Schwefel aus großen Höhen vom Chachani abzubauen. Aber schon lange fahren hier nur noch Bergsteiger in Richtung des Chachanis. Sie erreichen extrem trockene andine Hochwüsten. Vereinzelt springen Viscachas, eine Chinchilla Art, über den Weg - Menschen leben in dieser Gegend nicht mehr. Nach der Querung einer großen Hochfläche und einigem Geschaukel durch sandige Spurrillen sowie der Fahrt über einige letzte steile Serpentinen werden die Lasten abgeladen. Tragetiere sind in dieser Gegend unbekannt. Der Koch sowie einige Helfer aus Arequipa übernehmen das große Gepäck für die letzten ca. 350-400 Höhenmeter bis ins Hochlager. Auch sämtliches Wasser muss ins Camp transportiert werden, da der Lagerplatz absolut trocken liegt. Sie folgen weiterhin der alten Fahrstrasse, die sich langsam in einen schmalen Fußpfad verwandelt und erreichen nach ca. zwei Stunden eine kleine Hochfläche zwischen Felsblöcken. Das Hochlager steht bereits, und Ihr Koch hält warmen Tee für Sie bereit, - auf 5300 m ist der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht. Wer noch bei Kräften ist, kann zur besseren Anpassung noch einige zusätzliche Höhenmeter zurücklegen, ansonsten ist Ruhe angesagt, bevor ein frühes, leichtes Abendessen serviert wird, und Sie sich endgültig zu "Bett" begeben.

15. Tag: Besteigung Nevado Chachani, 6076 m – Arequipa
Nach einer kurzen Nacht, brechen Sie lange vor Sonnenaufgang im Schein Ihrer Stirnlampen wieder auf (ca. 2 Uhr morgens). Ihr erstes Ziel ist ein Sattel, oberhalb des Lagers. Tief unter Ihnen zeigen sich nun die Lichter der Stadt Arequipa. Je nach Jahreszeit können die Bedingungen am Chachani sehr unterschiedlich ausfallen. Mal geht es fast bis zum Gipfel auf Schotter und nur durch vereinzelte kleine Büssereisfelder, ein anderes Mal brauchen Sie schon kurz oberhalb des Lagers Steigeisen. Das alles ändert aber nichts daran, dass die Besteigung des Chachanis keine nennenswerten technischen Schwierigkeiten beinhaltet. Der Chachani erfordert vor allen Dingen Kondition. Von dem Sattel aus verlieren Sie erst einmal wieder Höhe, und queren einen langen, teils ausgesetzten Seitenhang, bevor der eigentliche Gipfelanstieg beginnt. Auch hier erwarten Sie einige ausgesetzte Passagen, aber über lange Strecken kämpft man sich hauptsächlich durch losen Schotter bergauf. Auf Grund der Höhe, werden Sie nur sehr langsam vorankommen, aber gerade in dieser "Langsamkeit" liegt der Schlüssel zum Erfolg. Der Blick vom 6076 m hohen Gipfel ist überwältigend. Sie schauen über endlose Hochebenen, die nur von den umliegenden Vulkanen überragt werden. Der Coropuna (6425m), Perus höchster Vulkan, steht im Nordwesten, der Misti erscheint zum Greifen nahe. Tief unter Ihnen erstreckt sich die Stadt Arequipa. Der Abstieg erfolgt auf gleicher Route. Zu Beginn geht es durch den Schotter schnell bergab, aber der Gegenanstieg zum Sattel, den Sie morgens noch bei Dunkelheit überquerten, zehrt dann noch mal ordentlich an Ihren Kräften. Während Sie zum Gipfel stiegen, hat die Mannschaft das Lager schon abgebaut, und die Lasten zum Fahrzeug transportiert. Nach kurzer Pause und einer kleinen Stärkung fahren Sie in knapp drei Stunden nach Arequipa ins Hotel. Dabei queren Sie die Pampas Cañahuas, wo Lamas, Alpakas, aber auch vereinzelt Vicuñas weiden. Die Vicuñas gelten zusammen mit den Guanakos als direkte Vorfahren der Lamas und Alpakas. Nach der wohlverdienten heißen Dusche im Hotel, bleibt sicherlich noch ausreichend Kondition für einen Gipfeltrunk (Aufstieg ca. 850m. Abstieg ca. 1150m. Gehzeit 8-10 Std., Hotel in Arequipa).

16. Tag: Besichtigung Arequipa – Flug nach Lima
Am nächsten Morgen verbleibt Ihnen Zeit, sich die Kolonialstadt Arequipa, die "Weiße Stadt" Perus genauer anzusehen. Arequipa zählt zu den größten Städten Perus und bietet dem Besucher ein buntes Treiben. Die Altstadt und das berühmte Santa Catalina Klosters lohnen einen Besuch. Am frühen Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen in Arequipa mit anschließendem Flug nach Lima. In Lima treten Sie den individuellen Rückflug an.

Unterkunft

Hotels
Lima: 1x Casa Andina Private Collection Miraflores ****
Cusco: 5x Casa Andina Private Collection Cusco ****
Aguas Calientes: 1x Casa Andina Classic ***
Puno: 2x Casa Andina Private Collection Puno ****
Arequipa: 1 x Casa Andina Private Collection ****

Trekking
4 Nächte in Komfort-Lodges in der Cordillera Vilcanota

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Nach einigen Tagen Aufenthalt und Besichtigungen in Cusco und im Urubambatal, die gleichzeitig der Höhenanpassung dienen, starten Sie zum Komfort-Trekking in der Vilcanota-Gruppe. Die Tour ist so geplant, dass Sie eine gute Höhenanpassung ermöglicht, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Die täglichen Gehzeiten liegen im Schnitt bei 4 bis 6 Stunden, die Route ist überwiegend technisch leicht. Gute Kondition und Trittsicherheit sind erforderlich. Sie wandern mit leichtem Tagesrucksack, das persönliche Gepäck (max. 15 kg pro Person) wird von Pferden transportiert. Vor Beginn der Reise empfehlen wir Ihnen regelmäßige längere Ausdauerbelastungen (Bergwandern, Radfahren) und nach Möglichkeit kurz vor der Abreise einen Aufenthalt auf einer hochgelegen Hütte (rund 3000 m) mit Wanderungen/Touren. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt. Für den Chachani, 6076 m, (Anschlussprogramm) sind für die Gipfeletappe je nach Verhältnissen ev. Leichtsteigeisen erforderlich. Für die Trekkingtour sind Teleskopstöcke praktisch, ansonsten Bekleidung wie für Wanderungen im Hochgebirge.

Die Küche in den Komfort-Lodges ist abwechslungsreich und ausgezeichnet, und bietet eine gute Mischung aus landestypischen und internationalen Gerichten. Unterwegs wird an wunderschönen Plätzen ein Lunch eingenommen.

In den Städten sind Sie in sehr guten, stilvollen Hotels untergebracht. Das Abendessen ist in den vielen Spezialitäten-Restaurants frei wählbar und nicht im Preis inklusive.

Insgesamt tragen Ihre Bereitschaft zur Anpassung an wechselnde Gegebenheiten, Gemeinschaftsgeist, Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung der Reiseleitung ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Klima und Ausrüstung

In den Anden herrschen extreme klimatische Bedingungen: tagsüber beim Trekking ca. 10°bis 20°C, nachts kann es in großen Höhen bis ca. -15°C abkühlen. Untertags kann die Sonne gnadenlos brennen, daher ist ein guter Sonnenschutz wichtig (Hut mit etwas breiterer Krempe, hoher Lichtschutzfaktor bei Creme und Lippenschutz). Die Temperaturschwankungen zwischen Sonne und Schatten, bzw. nach Sonnenuntergang sind extrem. Es kann in den Anden schnell zu Wetterwechseln kommen, auch Hagel oder Schnee ist nicht auszuschließen. Generell ist von April bis Oktober Trockenzeit, die Regenzeit ist von November bis März. Aber auch außerhalb der Regenzeit fallen immer mal Niederschläge, in größeren Höhen kann es dann schneien. In Machu Picchu im Bergurwald sind Temperaturen bis 25°C. möglich, es ist auch mal feucht schwül. Ansonsten herrscht in Cusco und am Titicacasee angenehmes Hochland-Klima, im Valle Sagrado/Urubambatal sind die Temperaturen milder als in Cusco.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise

Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
Sportgeschäfte:
SPORT CONRAD Penzberg
Bahnhofstraße 20
Telefon 08856 8110
Telefax 08856 81115
SPORT CONRAD Garmisch-Partenkirchen
Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
SPORT CONRAD Wielenbach bei Weilheim
Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

Einreise- und Impfbestimmungen

Touristen können sich bis zu 183 Tage in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise in Form einer Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) erteilt. Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht. Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der ab Einreise noch 6 Monate Gültigkeit haben muss.

Reisende sollten darauf achten, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass und auf der (stets auszufüllenden) Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z. B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Eine nachträgliche Verlängerung der vorgegebenen Aufenthaltsdauer ist nicht möglich. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der „Tarjeta Andina de Migración“ wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig.

Auch bei Einreise auf dem Landweg sollte unbedingt das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass (und auf der Einreisekarte) dokumentiert und sichergestellt werden, dass die Einreise auch in elektronischer Form im System erfasst wird. Andernfalls wird von einem illegalen Aufenthalt ausgegangen, der zu erheblichen Problemen bei der Ausreise und im ungünstigsten Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (siehe www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d. h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen. Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden. Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de).

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn ein hochwertiges Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS.

Unterlagen

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
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