Unsere Reisen

Nepal

Expedition auf den Mount Everest, 8848 m
Normalroute von Süden/Nepal
Top-Service von erfahrenen Climbing Sherpas
– mit Sauerstoffunterstützung

Highlight Expedition auf den höchsten Berg der Welt
Highlight Normalweg von der nepalesischen Seite
Highlight Leitung und Betreuung durch sehr erfahrene Climbing Sherpas
Highlight pro 1 Teilnehmer 1 Climbing Sherpa
Highlight 6 Wochen für Besteigung
Highlight sehr gute Akklimatisation möglich
Highlight höhere Gipfelchancen durch Flaschen-Sauerstoff ab Südsattel/Lager 4
Highlight optional ab Lager 3, 7300 m, Sauerstoff möglich
Highlight An- und Abreise über Kathmandu

Das Traumziel vieler Höhenbergsteiger: Mount Everest, 8848 m hoch. Als höchster Berg der Erde ist “Der Everest” eindeutig die Nummer Eins unter den “Seven Summits”. In den letzten Jahren ist das begehrte Ziel für viele in erreichbare Nähe gerückt. Jede Saison wird eine ausgefeilte Infrastruktur aufgebaut, mit komfortablem Basislager, präparierter Route (Fixseile bis zum Gipfel) und gut ausgestatteten Hochlagern (Zelte, Kocher, Gas, Verpflegung, ab Lager 4 zusätzlich Sauerstoff). Unsere Everest-erfahrenen Climbing Sherpas kennen “ihren Berg” aus dem Effeff und sind mit Ihnen am Berg unterwegs. Ihr Bestreben ist, Ihnen den Gipfel zu ermöglichen. Die Normalroute von Süden durch den Khumbu-Eisfall und Südsattel ist eine der beiden Standardrouten auf den Mount Everest (nepalesisch Sagarmatha). Durch die Verwendung von künstlichem Sauerstoff steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass Sie den Gipfel auch tatsächlich erreichen. Ein weiterer, wesentlicher positiver Effekt des Flaschensauerstoffs ist, dass die Risiken von Erfrierungen und akuter Höhenkrankheit ganz erheblich sinken. Dank sorgfältiger Vorbereitung und professioneller Unterstützung durch die Everest-erfahrenen Climbing Sherpas steigen Ihre Aussichten auf Erfolg am höchsten Berg der Welt enorm. Ein Traum sollte wahr werden.

Termine

September 2018
von / bis
Dauer
ab / bis
Preis
Sa, 15.09.18
Di, 13.11.18
60 Tage 
Kathmandu
€ 34.500,–
Code: NP8-EE102
April 2019
von / bis
Dauer
ab / bis
Preis
Mo, 01.04.19
Do, 30.05.19
60 Tage 
Kathmandu
€ 34.500,–
Code: NP9-EE101

Teilnehmerzahl: 7 bis 15 Personen

Leistungen

Fullservice-Expedition ab/bis Kathmandu inkl.:

  • 6 Hotelnächte in Kathmandu im Doppelzimmer mit Halbpension
  • 9 Nächtigungen in Lodges mit Vollpension
  • Vollverpflegung am Berg
  • 44 Zeltnächte im BC und am Berg
  • erfahrene Climbing Sherpas inkl. Honorar, Versicherung, Ausrüstung
  • ab Basecamp pro 1 Teilnehmer 1 Climbing Sherpa
  • Summit-/Non Summit-Bonus für Climbing Sherpas
  • “Carrying Bonus” für Climbing Sherpas
  • Versicherung für einheimische Begleitmannschaft
  • alle Kosten für den nepalesischen Begleitoffizier
  • Küchenmannschaft im BC mit nepalesischem Koch
  • Komplette Basislager-Ausrüstung (beheizbares Esszelt, Duschzelt, Wasserfilter)
  • Einzelzelt im BC (North Face VE 25 o.ä., Isomatte)
  • Solar-Licht (mit Lademöglichkeit für Fotoakkus)
  • Expeditionspermit für die Besteigung Mount Everest über den Normalroute von Süden
  • Hochlagerverpflegung
  • Hochlagerzelte
  • für Hochlager Töpfe und Kocher
  • Fixseil für Versicherung
  • Funkgeräte, Satellitentelefon
  • 6 Sauerstoff-Flaschen (plus Maske und Regulator) für Gipfeletappe
  • 4 Sauerstoff-Flaschen (plus Maske und Regulator) für begleitenden Climbing Sherpa/Gipfeletappe
  • Transfers laut Programm in privaten Fahrzeugen
  • Farewell Dinner in Kathmandu
  • ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Veranstalter:
Veranstalter der Expedition ist unser Partner Sherpa Shepherds in Kathmandu. TOP MOUNTAIN TOURS führt die Vermittlung für diese Expedition (mit internationalen Teilnehmern) durch. Für alle Fragen zur Expedition (Ausrüstung, Logistik, Route am Berg etc.) sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner. Bei Buchung erfolgt die finanzielle Abwicklung über TOP MOUNTAIN TOURS.

Frühbucherrabatt: € 700,– bis sieben Monate vor Abreise.

Einzelzimmer: € 530,– (Hotel)

Zusatz-Sauerstoff ab Lager 3, 7300 m: € 1.800,– für 3 Sauerstoff-Flaschen.

Flug: Gerne buchen wir Ihren Flug ab Ihrem gewünschten Abflughafen, bitte fragen Sie uns.

Basic Package für € 23.900,–:
An der Expedition zum Mount Everest können Sie auch mit “abgespecktem” Leistungsumfang teilnehmen: ohne Unterstützung durch Climbing Sherpa, ohne Sauerstoffset (für Gipfeletappe). Preis ab 7 Teilnehmern € 23.900,–/Person. Dieses Leistungspaket ist nur für sehr erfahrene und absolut selbständige Höhenbergsteiger geeignet.

Gute Jahreszeiten für Besteigung Mount Everest:
Anfang April bis Mitte Juni und Ende August bis Ende Oktober sind erfahrungsgemäß die besten Monate für eine Besteigung des Mount Everest.

Nicht im Reisepreis enthalten:
Visumgebühr für Nepal; bei der Einreise am Flughafen in Kathmandu erhältlich, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 300,–).

Verantwortungsbewusstes Reisen:
“Reisen und Helfen” ist wesentlicher Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem ONLINE-MAGAZIN, Ausgabe Oktober 2017.

Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Individuelle Ankunft in Kathmandu, 1300 m
Sie kommen in der pulsierenden Hauptstadt Nepals an. Kathmandu liegt in einem großen Talkessel mit Blick auf die Schneeberge des Himalaya. Sie werden am Flugplatz empfangen, Fahrt zum Hotel im Stadtzentrum/Thamel. Anschließend können Sie direkt vom Hotel aus zu Fuß einen ersten Stadtbummel unternehmen.
Fahrzeit ca. 1/2 Stunde, Fahrstrecke ca. 10 km, Hotel in Kathmandu (A)

2./3. Tag: Kathmandu, 1300 m
Zwei Tage, die für die letzten Vorbereitungen (u. a. Briefing im Ministerium) erforderlich. Daneben ist noch genügend Zeit, um in das quirlige Leben der Hauptstadt Nepals einzutauchen einige der kulturellen Highlights in und um Kathmandu auf eigene Faust zu besichtigen, z. B. das Hinduheiligtum Pashupatinath, die Königsstädte Patan oder Bhaktapur, buddhistischen Stupas in Bodnath und Swayambunath und schlendern Sie über den zentralen Durbar Square in Kathmandu. Ebenso können Sie Ihre Ausrüstung und Bekleidung für die Expedition einem letzten Check unterziehen. Hotel (FA)

4. Tag: Flug nach Lukla, 2800 m, und Trekking nach Phakding, 2650 m
Wir fahren zum Flughafen und erleben einen 40-minütigen Panoramaflug entlang des Himalaya von Kathmandu nach Lukla, dem wichtigsten Ausgangspunkt für alle Touren ins Everestgebiet und Startpunkt für Ihr Trekking. Für den Sichtflug sind entsprechende Bedingungen erforderlich, es kann auch mal Wartetage in Kathmandu geben, im äussersten Fall (hatten wir bislang noch nicht) wird ein anderes Trekking durchgeführt - Sicherheit hat Vorrang. Die Trägerlasten werden verteilt und wir wandern nur mit Tagesrucksäcken gemütlich leicht das fruchtbare, noch subtropisch anmutende Tal des Dudh Kosi (“Milchfluss”) bergab, bis wir bei der Siedlung Ghat auf rund 2600 Meter direkt den Himalayafluss erreichen, der mit seiner weiß schäumenden Gischt das gesamte Khumbu-Gebiet nach Süden entwässert. Das heutige Trekkingziel ist Phakding, wo eine große Hängebrücke den Dudh Kosi überspannt und wo wir in einer Lodge die erste Nacht im Khumbu-Gebiet verbringen und “Everestluft” schnuppern.
Gehzeit ca. 3 Stunden, Abstieg ca. 300 Höhenmeter Aufstieg ca. 150 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

5. Tag: Trekking von Phakding nach Namche Bazar, 3400 m
Wir wandern weiter durch das tief eingeschnittene Tal des Dudh Kosi. Bergwald und vereinzelte Nadelbäume lösen die bisherige Vegetation ab. Nach dem ersten Tagesabschnitt legen wir zum Mittagessen in einer Lodge eine Pause ein. Auf dem Weiterweg haben wir genügend Muße für Stopps zum Fotografieren, Betrachten und Staunen. Bei Monjo auf 2800 Metern betreten wir den Sagarmatha-Nationalpark (Sagarmatha = Sherpa-Name für den Mount Everest). Kurz danach führt die “Hillary-Bridge”, auf der bunte Gebetsfahnen im Wind flattern, über den Imja-Fluss, der sich wenig unterhalb mit dem Nangpo-Fluss zum Dudh Kosi vereinigt. Nun geht es steil hinauf nach Namche Bazar, der “Sherpa-Hauptstadt” im Khumbu-Gebiet. Lebhaftes Treiben herrscht im ganzen Ort, der von gewaltigen Bergen umrahmt in einem natürlichen Halbrund liegt: Tibetische Händler bieten auf dem Markt ihre Waren an. Es gibt zahlreiche Shops mit Souvenirs, Bergsteigerausrüstung und -bekleidung, Zimmer in Lodges, Auskunft bei der Nationalparkverwaltung und ein Internet-Cafe. Wir beziehen für zwei Nächte unsere Lodge.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 900 Höhenmeter, Abstieg ca. 150 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

6. Tag: Erkundungen/Höhenanpassung rund um Namche Bazar, 3400 m
Kreative Freizeitgestaltung in und um Namche Bazar ist heute das Motto: Eine kleinere Wanderung, z.B. Richtung Khumjung zum “Everest View-Hotel” auf 3800 Metern, bietet sich an. Hier genießt man spektakuläre Blicke auf die wilden Nordwände von Tramserku (6608 m), Kang Taiga (6685 m) und Kongde Ri (6187 m), - und mit etwas Glück ist der Everest-Gipfel (8850 m) oberhalb der Nuptse-Lhotse-Mauer zu sehen, meist mit einer markanten Schneefahne, die von gewaltigen Stürmen im Gipfelbereich zeugt. Aber auch Namche Bazar selbst bietet genügend Möglichkeiten, einen interessanten Tag zu gestalten. Der erwünschte Nebeneffekt dieses Ruhetags ist die wichtige Höhenanpassung. Dabei können Sie selbst aktiv mithelfen: Wandern Sie etwas, aber gehen Sie bewusst langsam, trinken Sie mehr als Sie Durst haben, vermeiden Sie Erkältungen (entsprechende Kleidung tragen).
Gehzeit nach Lust und Laune, Lodge, (FMA)

7. Tag: Trekking von Namche Bazar zum Kloster Tengpoche, 3870 m
Wir verlassen Namche Bazar und wandern bei guter Aussicht immer hoch oberhalb des Imja-Flusses am Hang entlang. Nach rund einer halben Stunde erreichen wir den “Everest-View-Point”. Die formschöne Ama Dablam beherrscht mit ihren knapp 7000 Metern Höhe mehr und mehr das Bild. Bei Phunki wechseln wir auf 3250 Metern über eine Hängebrücke auf die andere Seite des Imja-Kosi. Ein steiler Anstieg leitet auf den Höhenrücken, auf dem in großartiger Lage das weltberühmte Kloster Tengpoche steht. Wir haben unser Tagesziel erreicht und bewundern die Klosteranlage, das religiöse Zentrum der (buddhistischen) Sherpas. Pinien, Azaleen und Bergrhododendron umgeben die Anlage, dahinter strebt die Ama Dablam, das Wahrzeichen des Khumbu-Gebiets, in den Himmel auf. Über den dem Kloster zugewandten Südwestgrat und durch die anschließende steile Gipfelflanke führt der “Normalweg”, über den der begehrte Expeditionsberg 1961 im Rahmen einer Forschungsexpedition von Amerikanern und Neuseeländern (Leitung Edmund Hillary) erstbestiegen wurde. Als sonst noch niemand auf der Route unterwegs war, leitete Günther Härter 1987 erfolgreich eine Expeditionsgruppe bis zum Gipfel. Im Hintergrund ragt wieder über der Nuptse-Lhotse-Mauer der Everest hervor. Wir nächtigen in einer Lodge an einem wahrhaftig besonderen Platz.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 700 Höhenmeter, Abstieg ca. 250 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

8. Tag: Trekking von Tengpoche nach Dingpoche, 4410 m
Am Morgen genießen wir noch die Stimmung bei Tengpoche, das nach einem Brand 1989 wieder vollständig aufgebaut wurde und wandern dann über Deboche (Frauenkloster) durch Bergrhododendron-Wald weiter ins Tal hinein. Eine Brücke über den Imja Kosi - hier sehen wir Manisteine und Chörten - führt auf die andere Talseite, wo wir die Zone des Bergrhododendron-Waldes verlassen und weiter in das sich weitende Tal wandern. Wir gelangen zum Dorf Pangpoche, das eine sehenswerte 350 Jahre alte Gompa, das älteste Kloster im Khumbu-Gebiet, aufweist und von uralten Bäumen geprägt wird. Am Nachmittag erreichen wir über grünes Yakweidegelände die höchstgelegene, ganzjährig bewohnte Sherpa-Siedlung Dingpoche. Es verschlägt einem schier den Atem, denn hier tut sich einer der schönsten Blicke im Khumbu-Gebiet auf. Wir sind wie gebannt von der gegenüber in den Himmel strebenden Ama Dablam. Immer näher rückt die Everest-Lhotse-Gruppe mit der gewaltigen Lhotse-Südwand.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 750 Höhenmeter, Abstieg ca. 200 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

9. Tag: Trekking von Dingpoche nach Lobuche, 4930 m
Immer näher rückt die legendäre hochalpine Welt der Himalayariesen: Wir spüren die kühle frische Luft des Khumbu-Gletschers, registrieren, wie das Hochtal immer alpiner, die Vegetation immer karger wird - und wandern über die Hochalm Dughla (4595 m), passieren an der Stirnmoräne des Khumbu-Gletschers Gedenksteine, die an die verunglückten Sherpas und Bergsteiger erinnern. Schließlich erreichen wir die seitlich des Khumbu-Gletschers gelegene ehemalige Alm Lobuche auf knapp 5000 Meter Höhe. Man sieht schon die riesigen Berge und Grate der Everest-Gruppe und ist von den Dimensionen überwältigt. Bald spüren wir ein typisches Merkmal der Höhe: Nach Sonnenuntergang (und den letzten Fotos im Freien) wird es innerhalb kürzester Zeit empfindlich frisch. Wir nächtigen in einer Lodge.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Aufstieg ca. 550 Höhenmeter, Abstieg ca. 50 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

10. Tag: Trekking Lobuche, 4930 m – Mount Everest Basislager, 5400 m
Inmitten der gewaltigsten Hochgebirgslandschaft, die der Himalaya zu bieten hat, starten wir am Morgen, wandern langsam über den schuttbedeckten Khumbu-Gletscher ins Tal hinein und erreichen nach etwa drei Stunden das Basislager des Mount Everest. Sie befinden sich an einem historischen Platz: Von hier starteten Edmund Hillary und der Sherpa Tensing Norgay zur Erstbesteigung des Mount Everest, dessen Gipfel sie über den Khumbu-Eisfall, das Western CWM, Lhotseflanke, Südsattel und Südostgrat am 29. Mai 1953 erreichten und damit Queen Elizabeth das versprochene Krönungsgeschenk machten. Das Basislager ist komfortabel eingerichtet, selbst richten sie sich gemütlich in Ihrem Basislagerzelt ein und genießen anschließend die Köstlichkeiten, die die nepalesische Küchenmannschaft zubereitet hat im beheizbaren Esszelt.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 500 Höhenmeter, Abstieg ca. 100 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

11. Tag: Mount Everest Basislager, 5400 m
Das Basislager ist komfortabel ausgestattet. Selbst richten Sie sich gemütlich in Ihrem Basislagerzelt ein und genießen im beheizbaren Esszelt die Köstlichkeiten, die die nepalesische Küchenmannschaft zubereitet hat. Gehen Sie den Everest entspannt an.
Zelt (FMA)

12.-52. Tag: Akklimatisation und Besteigung Mount Everest, 8848 m
Rund sechs Wochen stehen nun zur Verfügung, um sich an die Höhe zu akklimatisieren und mit Hilfe der Climbing Sherpa den Mount Everest über die Normalroute von Nepal via Khumbu-Eisfall, Western Cum, Lhotse-Flanke und Südsattel zu besteigen. In den ersten beiden Wochen sollten Sie zwei- bis dreimal im Lager 2 auf 6400 m, und nach Möglichkeit einmal im Lager 3 auf rund 7300 m in der Lhotse-Flanke schlafen. Dazwischen steigen Sie immer wieder ab ins BC, wo Sie die Annehmlichkeiten des Basislagers genießen. Die gesamte Route wird von den Climbing Sherpas, die nicht mit Ihnen unterwegs sind, eingerichtet. Danach steht genügend Zeit zur Verfügung, um den Gipfel des Mount Everest zu besteigen und, falls erforderlich, auch noch einen zweiten Gipfelversuch zu unternehmen. Die Route ist klar gegliedert: Vom Basislager weg ist zuerst der versicherte Khumbu-Eisfall zu durchsteigen (wir möchten nicht verschweigen, dass hier ein erhöhtes Risiko durch den sich permanent bewegenden Gletscher besteht. Am oberen Rand des Eisfalls steht auf rund 6000 m das Lager 1, mit einem phantastischem Blick auf den Weiterweg durch das Western Cum und die anschließende Lhotse-Flanke. Vom Lager weg zieht der Weiterweg (reines Gehgelände über spaltendurchsetzten Gletscher) durch das Wester Cum (auch Tal des Schweigens) bis zum Lager 2 auf rund 6400 m hinauf. Die Szenerie ist einzigartig: Linkerhand die gewaltige Südwestwand des Mount Everest, gerade aus die Lhotse-Flanke mit dem 8501 m hohen Lhotse selbst, rechterhand die steile Nordwand des Nuptse, 7861 m. Die Zelte vom Lager 2 stehen auf einem schuttbedeckten Gletscherrücken, ähnlich wie im Basislager, nur 1000 m höher. Die nächsten beiden Etappen führen durch die versicherte Lhotse-Flanke (bis etwa 45 Grad steil, Lager 3 bei etwa 7300 m, am “Genfer Sporn” ein paar Felsstufen) bis zum Südsattel auf rund 8000 m hinauf, wo die Zelte von Lager 4 stehen. Gipfeletappe: Mit künstlichem Sauerstoff steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie den Gipfel erreichen enorm an. Ein weiterer positiver Effekt des Flaschensauerstoffs ist, dass das Risiko von Erfrierungen und einer akuten Höhenkrankheit ganz erheblich sinkt. Vom Südsattel weg ist die Gipfeletappe weitgehend einsehbar. Sie starten mit Ihrem Climbing Sherpa mitten in der Nacht, steigen in der Spur und entlang der Fixseile hoch zum Gipfelgrat, der am “Balkon” erreicht wird. Der ebenfalls versicherte Grat leitet zum Südgipfel, 8750 m, hinauf. Der berühmte “Hillary Step” ist die letzte Hürde, die Sie mit Ihrem Climbing Sherpa zu überwinden haben. Wenn alles passt, stehen Sie bald darauf auf dem höchsten Gipfel unserer Erde, dem Mount Everest mit 8848 m Höhe.
Zelt (FMA)

53. Tag: “Clean up” im BC, 5400 m
Alles wird für den Abstieg vom Basislager vorbereitet, Lasten packen, Camp-Bereich säubern…

54.-56. Tag: Trekking/Rückmarsch vom Basislager nach Lukla, 2800 m
Die Yaks stehen bereit. In drei Tagen ziehen Sie das Khumbu hinaus, Pangpoche, Namche Bazar und Lukla sind die Stationen.
Lodge (FMA)

57. Tag: Flug nach Kathmandu, 1300 m
Im Sichtflug geht es aus dem tief eingeschnittenen Tal des Dudh Kosi im Himalaya zurück nach Kathmandu. Wenn das Wetter mitspielt, sind Sie bereits wieder mittags im vertrauten Hotel in Kathmandu.
Hotel in Kathmandu (F)

58./59. Tag: Kathmandu, 1300 m
Zwei freie Tage in Kathmandu, die auch als Puffertage dienen, falls es beim Rückflug von Lukhla eine Verzögerung gibt. Nutzen Sie die Tage in der Hauptstadt Nepals für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt mit den zahlreichen Fotomotiven, für den Erwerb letzter Souvenirs oder für einen Drink im Hotelgarten. Am letzten Abend Farewelldinner in einem typisch nepalesischem Lokal.
Hotel in Kathmandu, (FA)

60. Tag: Kathmandu – Rückflug
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug.
(F)

Unterkunft

Hotel
Kathmandu: 6x Hotel Vaishali***

Trekking (Anmarsch/Rückmarsch)
9 x Lodges

Berg
44 Zeltnächte

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Der Mount Everest wird über die für erfahrene Alpinisten technisch relativ einfache Route mit Khumbu-Eisfall, Western Cum, Lhotse-Flanke und Südsattel angegangen. Auch wenn ab Südsattel/Lager 4, 8000 m, Flaschensauerstoff zum Einsatz kommt (optional auch ab Lager 3, 7300 m), darf der Mount Everest aufgrund seiner enormen Höhe und eventueller Schlechtwettereinbrüche keinesfalls unterschätzt werden. Sie sind ein selbständiger Bergsteiger mit sehr guter Kondition und können mit Steigeisen Schnee-, Eis- und Firnflanken bis ca. 40 Grad Neigung ohne Seilsicherung sicher begehen. Steilere Aufschwünge sind mit Fixseilen gesichert. Die Gefahr eines Spaltensturzes ist auf der Normalroute von Süden durchaus gegeben, deswegen müssen Sie die Technik der Spaltenbergung beherrschen. Ebenso die Technik des Auf- und Absteigens an Fixseilen und das Überwinden von Steilstufen (im Khumbu-Eisfall und am Hillary Step). Mit etwas Glück ist es am Gipfeltag nahezu windstill. Höhensturm oder Neuschnee kann jedoch eine Gipfelbesteigung unmöglich machen, dessen sind Sie sich bewusst. Sie haben idealerweise bereits Expeditionserfahrung, Erfahrung mit dem Lagerleben im Zelt und sind in der Lage, auch bei widrigen Bedingungen ein Zelt aufzubauen.

Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt. Sie verfügen über eine sehr gute Kondition, die es erlaubt, bis zu acht Stunden mit einem bis ca. 15 kg schweren Rucksack zu gehen.

Die ausgebildeten Climbing Sherpas werden Sie am Berg begleiten und unterstützen soweit möglich. Ab dem Advanced Basecamp (ABC) ist pro Teilnehmer ein Climbing Sherpa vorgesehen. Bitte beachte Sie aber, dass auch ein Climbing Sherpa aus unvorhergesehen Gründen (Krankheit, Verletzung) ausfallen kann. In diesem Fall steigen die Gipfelaspiranten zusammen mit den restlichen Climbing Sherpas zum Gipfel auf. Eine Führung im Sinne einer klassischen Führung im Alpenraum (z. B. am Seil des Bergführers zum Gipfel und zurück) findet aber nicht statt. Im Basislager und im Advanced Basecamp werden Sie von einer nepalesischen Küchenmannschaft versorgt.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge und den besonderen Gefahren beim Höhenbergsteigen verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Maß an Risiko zu übernehmen (gilt besonders für die Durchsteigung des Khumbu-Eisfalls). Trotz der tatkräftigen Unterstützung durch die erfahrenen Climbing Sherpas nehmen Sie an dieser Tour auf Basis als selbständiger Bergsteiger teil.

Helikopterflüge/-rettungen sind in Nepal grundsätzlich möglich. Bei einem Unfall muss jedoch meist ein konventioneller Abtransport bis zum Basecamp erfolgen.

Wichtiger Hinweis: Bei der Anreise von Kathmandu in das Basislager kann es wetterbedingt Verspätungen geben. Für daraus resultierende Folgen, weniger Tage am Berg und evtl. Helikoptercharter und die damit verbundenen Kosten kann der Veranstalter nicht haftbar gemacht werden.

Im Basislager werden Sie von einer Küchenmannschaft versorgt. Während der Tage am Berg erhalten Sie Expeditionsverpflegung, die selbst zubereitet wird, für die Getränke verwenden wir Schmelzwasser oder Schnee.

Während des Trekkings (An- und Rückmarsch) übernachten Sie in Lodges, die mit Berghütten in den Alpen vergleichbar sind. Die landesübliche Küche ist schmackhaft und abwechslungsreich, weicht jedoch manchmal von unseren Gepflogenheiten ab, was auch für die hygienischen Bedingungen gilt.

In Kathmandu sind Sie in einem guten Hotel untergebracht. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren europäischen Maßstäben entspricht.

Eine positive Einstellung, ein ausgeprägter Sinn für Teamarbeit und die Unterstützung der Climbing Sherpas tragen ganz wesentlich dazu bei, dass selbst schwierige Bedingungen gut überstanden werden und die Mount Everest-Expedition zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Tourenbericht
Bitte legen Sie Ihrer Anmeldung einen Tourenbericht der letzten Jahre bei, sofern Sie uns nicht persönlich bekannt sind.

Klima und Ausrüstung

Bei der Anreise zum Basislager können Sie in den tieferen Regionen mit sommerlichen Temperaturen rechnen. Im Basislager auf 5400 m kühlt es in den Nächten durchaus unter Null Grad C ab. Auch oberhalb des Basislagers herrschen bei sonnigem, windstillen Wetter untertags milde Temperaturen, in den Nächten dagegen und bei schlechtem Wetter wird es empfindlich kalt. Zusätzlich können Höhenstürme und Schlechtwettereinbrüche auftreten. Die Ausrüstung und Bekleidung muss darauf abgestimmt sein. Erforderlich ist ein Expeditionsschlafsack mit Komfortbereich bis minus 30 Grad Celsius, Expeditionsbergschuhe, Steigeisen, Pickel, Sicherungsmittel und Anseilkombination, die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, extreme Kälte (Chill bis minus 40 Grad und tiefer), starken Wind, Schnee und Regen bieten.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise

Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
Sportgeschäfte:
SPORT CONRAD Penzberg
Bahnhofstraße 20
Telefon 08856 8110
Telefax 08856 81115
SPORT CONRAD Garmisch-Partenkirchen
Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
SPORT CONRAD Wielenbach bei Weilheim
Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Nepal wird ein Visum benötigt, das sowohl vor Reisebeginn bei den zuständigen Behörden, als auch bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu beantragt werden kann. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei der Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein und eine freie Seite enthalten.

Die Gebühren für ein Touristenvisum am Flughafen von Kathmandu sind wie folgt (Stand: September 2017):

  • mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: USD 25,–
  • mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,–
  • mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen: USD 100,–

Die Gebühren für ein Touristenvisum bei vorab Beantragung im Honorarkonsulat bzw. der Botschaft in Berlin (Stand: September 2017):

  • mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: EUR 25,–
  • mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: EUR 40,–

Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren finden Sie auf der Website des Department of Immigration unter www.immi.gov.np.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe <a href=”http://www.who.int”_blank”>www.who.int</a>). Bei direkter Einreise aus Europa bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,98 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS.

Unterlagen

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:

  • Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
  • ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
  • Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
  • Rechnung
  • Expedition Mount Everest. Gipfel, 8848 m. Foto: Archiv Härter.
  • Expedition Mount Everest. Lager 1 auf 6000 m oberhalb des Khumbu-Eisfalls. Foto: Archiv Härter.
  • Besteigung Mount Everest von Süden/Nepal. Aufstieg durch die Lhotse-Flanke zum Südsattel, 8000 m. Foto: Archiv Härter.
  • Mount Everest Expedition. Südsattel, 8000 m, mit Blick auf Gipeletappe des Mount Everest Foto: Archiv Härter.

Anforderungssym 5

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