Unsere Reisen

Pakistan

Trekking mit Expeditionscharakter
Rund um den Nanga Parbat, 8125 m

Mit Pakistan-Experten Michael Beek

  • 15-tägiges Expeditionstrekking mit spektakulärer Bergkulisse
  • Dem Mythos Nanga Parbat nachspüren
  • Auf den Spuren Hermann Buhls zum Schicksalsberg der Deutschen
  • Über den Mazeno-Pass, 5377 m, zur Diamir-Flanke
  • Der selten begangene Zargialo-Pass, 5060 m
  • Die legendäre Märchenwiese, Endpunkt der Umrundung
  • Zu den Basislagern auf der Süd-, West- und Nordseite
  • Das Land der Hunza und das Königsfort in Karimabad
  • Auf dem Karakorum Highway durch das Indus-Tal
  • Mit dem Pakistan-Kenner Michael Beek unterwegs

Den Nanga Parbat, 8126 m, umgibt ein Mythos. Dieser gewaltige Eisriese stellte für viele außergewöhnliche Alpinisten wie Willo Welzenbach, Hermann Buhl und Reinhold Messner bergsteigerische Herausforderungen an der Grenze des Möglichen dar. Viele Expeditionen in den Fünfziger- bis Achzigerjahren wurden von Prof. Dr. Karl Herrlighofer geleitet und verzeichneten auf verschiedenen Seiten des Berges großartige Erfolge, aber auch Tragödien. Folgen Sie den Spuren der großen Expeditionen und besuchen Sie die Basislager auf der Süd-, West- und Nordseite (Rupal, Diamir, Rakhiot). Michael Beek war 1981 bei einer Herrligkoffer-Expedition im Rupaltal dabei und lernte den Expeditionsleiter persönlich kennen und schätzen. Die Reise bietet erfahrenen Trekkern die Möglichkeit, den Nanga Parbat und seine großartige Berg- und Gletscherwelt intensiv und hautnah zu erleben. Nach Ankunft in Islamabad fahren Sie durch das Indus-Tal und über den Karakorum Highway in den hohen Norden Pakistans. Eine abenteuerliche und zugleich spektakuläre Fahrt mit Geländewagen durch das Astore-Tal bringt Sie hinauf nach Tarshing, dem Startpunkt Ihres Trekkings. Über die Lager Biji und Latobo steigen Sie Richtung Mazeno-Basislager auf. Über den 5377 m hohen Mazeno-Pass erreichen Sie die Diamirflanke und das Basislager auf der Ostseite des Berges. Weiter führt Ihre Route um den Achttausender herum bis zur wunderschön gelegenen Märchenwiese an der Nanga Parbat-Nordseite. Die Eindrücke der riesigen Gletscherflanken mit Eisbrüchen und Felspfeilern sind gewaltig. Den Abschluss der spektakulären Reise bildet ein Besuch des Hunzatales. Besuchen Sie den alten Hunza-Palast des letzten Mir (Fürst) von Hunza und tauchen Sie ein in die bewegte Vergangenheit dieses einzigartigen Bergvolkes im Karakorum.

Termine

von / bis Dauer, ab / bis Preis
Juli 2020
Fr
So
03.07.
26.07.
24 Tage 
München/Frankfurt
€ 5.320,–
Code: PK-SNP101

Teilnehmerzahl: 8 bis 10 Personen

Leistungen

  • Linienflug mit Turkish Airlines (oder anderer Airline) Frankfurt/München - Istanbul - Islamabad - Istanbul - Frankfurt/München (23 kg)
  • Vollpension während der gesamten Reise (Islamabad HP)
  • Reiseleitung durch Michael Beek
  • 2 Nächte in 4-Stern-Hotel im Doppelzimmer mit HP in Islamabad
  • 5 Nächte in lokalen Hotels im Doppelzimmer
  • 15 Nächte im Zweipersonenzelt
  • Transfers und Überlandfahrten in privaten Fahrzeugen (Bus und Geländefahrzeugen)
  • Begleitmannschaft mit Sirdar und Koch
  • Träger für Trekking (15 kg für persönliches Gepäck)
  • Gruppen-, Küchen- und Toilettenzelt
  • Notfall-Satellitentelefon
  • Trekkingpermit und Nationalparkgebühren
  • ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Einzelzimmer/Hotels: € 280,–

Flugpreise: Stand 14.08.2019

Nicht in den Leistungen/Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Visum Pakistan (ca. € 40,–), Flughafengebühren für den Rückflug von Islamabad (soweit überhaupt anfallend), individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 100,–)

Individualgruppen
Ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin mit täglichem Beginn gerne möglich. Beste Reisezeit: Anfang Juli bis Ende August. Bitte wenden Sie sich an unser Büro.


Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Abflug nach Islamabad.

2. Tag: Islamabad, 500 m – Chilas, 1265 m
Frühmorgens Ankunft in Islamabad. Sie fahren gleich per Bus weiter Richtung Norden, dem Nanga Parbat entgegen. Die Route führt durch das landschaftlich sehr schöne Kaghan-Tal und über den Babusar-Pass, 4173 m, nach Chilas im Industal.
Fahrzeit 8 - 10 Stunden, Hotel (FMA)

3.Tag: Chilas, 1265 m – Gilgit, 1450 m
Der eindrucksvolle Karakorum Highway führt weiter durch das Industal flussaufwärts, der Nanga Parbat rückt ins Blickfeld. Sie passieren die legendäre Rhakiot Bridge und verlassen bald darauf das Industal. Gegen Mittag erreichen Sie Gilgit, die Hauptstadt der Region Gilgit-Baltistan. Den Rest des Tages können Sie die quirlige Kleinstadt am gleichnamigen Fluss erkunden.
Fahrzeit 3 - 4 Stunden, Hotel (FMA)

4. Tag: Fahrt von Gilgit, 1450 m – Tarshing, 2900 m, an der Ostseite des Nanga Parbat
Mit Geländewagen fahren Sie am Morgen durch das Astore-Tal hinauf bis zur Siedlung Tarshing auf rund 2900 m. Der Lagerplatz liegt malerisch unter den Ostabstürzen des Nanga Parbat.
Fahrzeit 6 - 8 Stunden, Zelt (FMA)

5. Tag: Trekking von Tarshing, 2900 m – Biji (Herrligkoffer-Basecamp), 3450 m
Am frühen Morgen wird das Gepäck auf Träger und Tragtiere verteilt. Immer den Nanga Parbat vor Augen, wandern Sie Richtung Rupaltal. Sie queren die Gletscherzunge des Chhungpar-Gletschers und gelangen nach einer herrlichen Wanderung entlang von Blumenwiesen und Kornfeldern zu einer kleinen, malerischen Hochalm auf 3450 m Höhe. Der Zeltplatz befindet sich direkt unterhalb der gigantischen Südostabstürze des Nanga Parbat.
Gehzeit 4 - 6 Stunden, Aufstieg 600 Hm, Zelt (FMA)
Übernachtung im Zelt; (FMA)

6.Tag: Trekking Biji, 3450 m – Latobo, 3550 m
Bald wird die Gletscherzunge des Bazhin-Gletschers gequert. Sie ziehen weiter zur herrlich gelegenen Tap-Alm, eventuell steht hier das Basislager einer Expedition, die sich die gewaltige Südwand des Nanga Parbat, die Rupalflanke, zum Ziel gesetzt hat. Die rund 4500 Meter hohe Rupalwand gilt als die höchste Steilwand der Erde. Wild, schwierig und gefährlich ist sie mit ihren Seracs, Eiscouloirs und Felswänden auf jeden Fall. Im Rahmen einer größeren Expedition gelang Reinhold und Günther Messner im Juni 1970 die erste Durchsteigung der Wand, im Abstieg über die Diamirflanke wurde Günther Messner im unteren Wandteil von einer Eislawine verschüttet. Der Bruder von Reinhold Messner blieb 35 Jahre lang verschollen, im Sommer 2005 wurde der Leichnam von Günther Messner unterhalb der Unfallstelle im aperen Teil des Gletscher gefunden. Das Camp steht heute auf einer Anhöhe in Latobo, 3550 m. Hier errichten Expeditionen ihr Basislager für die “Shell-Route”, den schwierigen Anstieg über den Südwestgrat auf den Nanga Parbat.
Gehzeit 2 - 3 Stunden, Aufstieg 250 Hm, Zelt (FMA)

7. Tag: Akklimatisationstag in Latobo, 3550 m
Der heutige Tag dient der Akklimatisation. Gehen Sie den Tag gelassen an, ruhen Sie sich aus, unternehmen Sie kleine Exkursionen in die Umgebung. Die Landschaft ist spektakulär, immer wieder folgt der Blick den himmelstrebenden Abstürzen des “Nanga”, wie die Bergsteiger den Nanga Parbat verkürzt nennen.
Gehzeit nach Lust und Laune, Zelt (FMA)

8. Tag: Trekking Latobo, 3550 m – Mazeno Basecamp, 4150 m
Entlang des Rupal Rivers führt der Weg weiter ins obere Rupaltal. Sie erreichen den Rupal-(Toshain-)Gletscher und folgen der Seitenmoräne bis hinauf nach Shaigiri zum Mazeno Basecamp. Unterwegs haben Sie eine wunderbare Aussicht auf einige 6000er, die Toshain- und Shaigiri-Peaks sowie auf den Rupal Peak, und natürlich auf den Nanga Parbat mit seiner Südwand und dem Südwestgrat.
Gehzeit 4 - 6 Stunden, Aufstieg 700 Hm, Zelt (FMA)

9. Tag: Trekking Mazeno Basecamp, 4150 m – Upper Mazeno Camp, 4750 m
Stetig ansteigend geht es hinauf zum 4750 m hoch gelegenen Upper Mazeno Camp. Der Aufstieg ist etwas anstrengend, aber vor allem eindrucksvoll: Die Vegetationszone bleibt zurück, Sie betreten die stille Welt der Gletscher und Moränen.
Gehzeit 4 - 6 Stunden, Aufstieg 700 Hm, Zelt (FMA)

10. Tag: Trekking Upper Mazeno Camp, 4750 m – Mazeno-Pass, 5377 m – Camp 4500 m
Königsetappe. Heute überschreiten Sie den Mazeno-Pass. Früher Aufbruch, ein langer, anstrengender Tag liegt vor Ihnen. Steil führt der Pfad in eine Scharte mit Schnee und Eis, der Mazeno Gah (Gah bedeutet Pass) ist erreicht. Die folgende Schlüsselpassage ist nur bei guten Verhälnissen möglich: Abstieg hinunter zum Loiba-Gletscher mit Pickel und Steigeisen, das Seil dient zur Sicherung beim Überqueren von Spalten. Das Lager wird am Rand des Loiba-Gletschers auf ca. 4500 m Höhe aufgeschlagen.
Gehzeit 7 - 9 Stunden, Aufstieg 700 Hm, Abstieg 900 Hm, Zelt (FMA)

11. Tag: Trekking Camp 4500 m – Zargalio-Pass, 5060 m – Zargalio Camp, 3780 m
Die Trekkingroute rund um den Nanga Parbat führt heute weiter über den steinigen, kargen, 5060 m hohen Zargalio-Pass, der gute Trittsicherheit und Umsicht erfordert Sie folgen einem von Michael Beek 1995 entdeckten Weg hinüber zum Diamir-Basislager.
Gehzeit 6 - 8 Stunden, Aufstieg 600 Hm; Abstieg 1300 Hm, Zelt (FMA)

12. Tag: Trekking Zargalio Camp, 3780 m – Hochalm Godgali, 3750 m
Im Morgenlicht strahlen die umliegenden Schneeberge und Gletscher. Nach dem Abbau des Lagers geht es über den Diamir-Gletscher hinüber zur Hochalm Godgali. Von dort führt ein Weg hinauf zum Basislager an der Westflanke des Nanga Parbat, der Diamirflanke. Inzwischen gilt die Kinshofer-Route von 1962 durch den linken Teil der Diamirflanke als die objektiv sicherste und leichteste Anstiegsroute zum Gipfel des Berges. Gefährlich bleibt sie trotzdem, das veranschaulichen schon alleine die Lawinenabgänge auch in diesem Wandteil.
Gehzeit ca. 2 Stunden, Aufstieg 200 Hm Abstieg 250 Hm, im Zelt (FMA)

13. Tag: Trekking Hochalm Godgali, 3750 m – Godgali-Pass, 4850 m – Kado-Sagar, 4100 m
Von Godgali führt ein steiler Pfad hinauf zur Hochalm Kachal. Der Ausblick auf die Westflanke des Nanga Parbat und die Mazeano-Flanke ist fantastisch. Von der Kachal Alm erreichen Sie über Geröll und Schutt den Godgali-Pass, 4850 m. Vom Pass aus sind im Norden Gipfel des nahen Karakorum zu sehen. Der Nanga Parbat zeigt seine Nordwestseite mit dem Ganalo-Kamm. Ein steiles Geröllkar zieht sich hinunter ins Gunar-Tal bis zur Hochalm Kado-Sagar, wo heute das Lager steht.
Gehzeit 7 - 9 Stunden, Aufstieg 1100 Hm, Abstieg 750 Hm, Zelt (FMA)

14. Tag: Trekking Kado-Sagar, 4100 m – Saichi, 3600 m
Von Kado Sagar geht es hinunter ins Patro-Tal zum Dorf Patragal. Von dort führt ein Pfad hinauf zur Alm Saichi unterhalb des Ganalokamms.
Gehzeit 3 - 4 Stunden, Aufstieg 100 Hm, Abstieg 700 Hm, Zelt (FMA)

15. Tag: Trekking Saichi, 3600 m – Khostu, 4300 m
Ein malerischer Pfad führt von Saichi über Almwiesen hinauf nach Khostu. Dort richten Sie Ihren Lagerplatz ein.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Aufstieg 800 Hm, Zelt (FMA)

16. Tag: Trekking Khostu, 4300 m – Bejal, 3550 m
Heute geht es noch einmal steil, aber kurz hinauf auf den 4650 m hohen Khostu-Pass. Der Ausblick von der Passhöhe auf die Nordwand des Nanga Parbat gehört zu den Höhepunkten der Nanga-Parbat-Umrundung. Dann steigen Sie steil über Almwiesen hinunter zur Hochalm Bejal und werden dort ziemlich sicher wieder die ersten Touristen treffen.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Aufstieg 450 Hm, Abstieg 1200 Hm, Zelt (FMA)

17. Tag: Trekking Bejal, 3550 m – Märchenwiese, 3300 m
Von Bejal geht es hinunter zur legendären Märchenwiese, dem Endpunkt Ihrer Umrundung des Nanga Parbat. Im Camp Raikot-Sarai werden Sie den letzten Abend gemeinsam feiern.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg 420 Hm, Abstieg 650 Hm, Zelt (FMA)

18. Tag: Auf der legendären Märchenwiese, 3300 m
Der ganze Tag steht für Erkundungen in der Umgebung der Märchenwiese zur Verfügung. Die schönste Wanderung führt bis auf 4000 m zum historischen Platz des Basislagers der deutschen Expeditionen 1932-1953, direkt zu Füßen der Rakhiot-Flanke. Sie unternehmen eine Wanderung in Richtung Basislager oder bleiben einfach auf der Märchenwiese und genießen die herrliche Bergnatur zu Füßen des neunthöchsten Gipfels unserer Erde.
Gehzeit nach Lust und Laune, Zelt (FMA)

19. Tag: Fahrt nach Gilgit, 1450 m
Am frühen Morgen verlassen Sie die Märchenwiese und steigen in gut zwei Stunden hinunter nach Tato. Von dort fahren Sie per Jeep über eine abenteuerliche Straße in ca. 1,5 Stunden bis hinab zum Karakorum Highway an der Rakhiot-Brücke und von dort mit einem Bus nach Gilgit. Am Nachmittag können Sie den Basar erkunden und in den vielen Andenkenläden stöbern.
Gehzeit ca. 2 Stunden, Fahrzeit 3 - 4 Stunden, Hotel (FM)

20. Tag: Karimabad, 2450 m – im Land der Hunza
Am Morgen fahren Sie auf dem Karakorum Highway weiter nach Norden bis Karimabad in Hunza. Bei einem Besuch des alten Forts von Baltit lernen Sie das legendäre Volk der Hunzukutz (auch Hunzukuc) und ihre Geschichte kennen. Bis in die 70er Jahre regierte noch der Mir von Hunza sein kleines Fürstentum. Ebenso interessant: Aufgrund der ursprünglichen Ernährungsweise soll die Bewohner des Hunzatals eine außerordentliche Langlebigkeit und Gesundheit auszeichnen. Am Nachmittag können Sie noch den Basar und das Fort Altit erkunden.
Fahrzeit 3 - 4 Stunden, Hotel (FMA)

21. Tag: Chilas, 1265 m
Nach dem Frühstück beginnt Ihre Rückfahrt nach Süden. Nochmals fahren Sie auf die gewaltige Bastion des “Nanga” zu. Ihr heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal.
Fahrzeit 5- 6 Stunden, Hotel (FMA)

22. Tag: Fahrt Chilas, 1265 m – Islamabad, 500 m
Aus dem Indus-Tal gelangen Sie über den Babusar-Pass zurück in den Punjab. Am späten Nachmittag treffen Sie in Islamabad ein und können sich im Hotel ausruhen oder erste Erkundungen unternehmen.
Fahrzeit 7 - 9 Stunden, Hotel (FM)

23. Tag: Islamabad, 500 m
Der Tag steht zur freien Verfügung (dient auch als Puffertag) für Besichtigungen in Islamabad, wie zum Beispiel die modern gestaltete Shah Faisal Moschee, heute Wahrzeichen der Stadt. Interessant ist auch ein Besuch des Raja-Basars in Rawalpindi.
Hotel (F)

24. Tag: Rückflug
Frühmorgens Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Deutschland.


Unterkunft

Hotels
Islamabad: 2x Hotel****
Chilas: 2x Hotel
Gilgit: 2x Hotel
Karimabad 1x Hotel

Trekking
15 Nächtigungen im Zelt

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Das außergewöhnliche Trekking rund um den Nanga Parbat weist aufgrund der langen Zeit in großen Höhen und der technischen Schwierigkeiten Expeditionscharakter auf und ist nur für erfahrene Trekker und selbständige Alpinisten geeignet. Es erfodert sicheres Gehen mit Steigeisen und Pickel bis zu einer Neigung von etwa 40 Grad, passagenweise etwas steiler, auch noch nach vielen Stunden Gehzeit. Das Risiko eines Spaltensturzes ist gering, doch es kann nicht ausgeschlossen werden. Deshalb müssen Sie das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Spaltenbergung beherrschen. Lange An- und Abstiege von über 1000 Höhenmeter erfordern eine grundsolide Kondition.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Risiko zu übernehmen und nehmen an dieser Tour als selbständiger erfahrener Bergsteiger teil.

Während des Trekkings sind Sie mehrere Tage oberhalb von 4000 Meter Höhe und kommen in Höhen bis 5377 Meter (Mazeno-Pass), was eine zusätzliche Belastung des Organismus bedeutet. Die Tour ist bewusst auf eine optimale Höhenanpassung ausgelegt, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Vor Beginn der Reise empfehlen wir Ihnen regelmäßige längere Ausdauerbelastungen (Bergwandern, Radfahren) und nach Möglichkeit kurz vor der Abreise einen Aufenthalt auf einer hochgelegen Hütte (rund 3000 m) mit Wanderungen/Touren. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Bitte beachten Sie, dass die Überschreitung der Pässe wetterabhängig ist und nicht garantiert werden kann. Sollte eine Überschreitung aufgrund der örtlichen Bedingungen nicht möglich sein, wird auf demselben Weg zurück gegangen. Im Zweifelsfall wird eine Entscheidung auf Seiten der Sicherheit getroffen.

Die Fahrstrecken legen Sie im Bus oder Geländefahrzeug zurück. Die teils langen Überlandfahrten bei hohen Temperaturen erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, aufgrund ausgesetzter Passagen auch Mut. Bei den Fahrten werden Modelle mit landesüblicher Ausstattung benutzt, die Fahrzeuge können in schlechtem Zustand sein. Auf den Fahrtrouten kann es durch Erdrutsche, Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder Umwegen oder gar zu Umstellungen des Programms kommen. Die Geländefahrzeuge sind mit vier Personen plus Fahrer besetzt.

Die pakistanische Küche ist der indischen ähnlich. Die Mahlzeiten nehmen Sie in Hotels und landestypischen Restaurants ein. Während des Trekkings erhalten Sie Frühstück und Abendesssen sowie Lunchpakete und Getränke für unterwegs. Die örtliche Begleitmannschaft ist sehr bemüht, Ihnen die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Bitte vergleichen Sie den Service während des Trekkings aber nicht mit dem von Nepal oder asnderer bekannter Trekkingregionen

In Islamabad sind Sie in einem sehr guten Hotel untergebracht, unterwegs in guten örtlichen Hotels. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren europäischen Maßstäben entspricht. Während des Trekkings nächtigen Sie in Zelten.

Insgesamt trägt Ihre Bereitschaft zum Komfortverzicht (besonders beim Trekking), Anpassung an wechselnde Gegebenheiten, Gemeinschaftsgeist, Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung der Reiseleitung ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Klima und Ausrüstung

Wie bei allen Trekkingreisen nach Pakistan ist auch bei dieser Tour ein weites Spektrum an klimatischen Bedingungen zu erwarten. Sie reichen vom subtropischen Klima des Tieflands bis zum trocken-heißen Klima in den Bergen Pakistans. In den Höhenlagen oberhalb etwa 3500 Meter kühlt es in den Nächten regelmäßig unter Null Grad ab, untertags dagegen kann es bei Windstille und Sonne angenehm warm werden, auf Gletschern aufgrund der Strahlungswärme sogar “zu warm”. Mit Schneefall muss in diesen Höhen generell gerechnet werden. Wir empfehlen wir Ihnen einen Schlafsack mit Komfortbereich bis -15, besser bis -20 Grad. Die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, Kälte (bis minus 20 Grad), starken Wind (!), Schnee und Regen bieten. Für die Tagesetappen genügt ein geräumiger Tagesrucksack mit Regenschutz, Wärmekleidung, Thermosflasche, Gamaschen usw. Für den Mazeno-Pass sind steigeisenfeste Bergschuhe/robuste Trekkingschuhe, Pickel, Leichtsteigeisen und Anseilkombination notwendig. Tourenstöcke sind generell sehr empfehlenswert. Seile für die Gletscherbegehung werden gestellt.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise

Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner SPORT CONRAD gerne zur Verfügung.
Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
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Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Pakistan ist ein Visum erforderlich, das Sie bitte rechtzeitig vor der Abreise selbst besorgen. Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, wir empfehlen Ihnen daher, sich vor Ihrer Abreise bei der zuständigen Auslandsvertretung Auskünfte über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen einzuholen.

Impfungen sind für Reisende aus Europa für Pakistan nicht vorgeschrieben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen folgende Impfungen: Hepatitis A und B, Tetanus, Polio, Diphterie u. U. auch eine Masernimpfung. Bei besonderer Exposition kann ein Impfschutz gegen Grippe, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis sinnvoll sein. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn einen hochwertigen Artikel Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS.

Unterlagen

Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:

  • Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
  • ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
  • Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
  • Rechnung
  • Reisepreis-Sicherungsschein
  • Pakistan, Nanga Parbat mit der Diamir-Flanke. Foto: Archiv Härter.
  • Pakistan, Nanga Parbat Südwand, Rupalflanke. Foto: Michael Beek.
  • Trekkingreise Pakistan, Träger. Foto: Michael Beek.
  • Pakistan, LKW auf dem Karakorum Highway. Foto: Michael Beek.


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