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REISEN UND HELFEN

Corporate Social Responsibility bei TOP MOUNTAIN TOURS


HINSCHAUEN UND HANDELN – Wir übernehmen Verantwortung

Ein heißer, würziger Tee, an einem frischen Morgen vor dem Zelt. Eine saubere Lagerstatt und ein reichhaltiges Essen nach einem langen Trekkingtag. Ein kundiger Führer, der den Weg zum Gipfel kennt, ein netter Fahrer, der die Wanderer pünktlich abholt. Ein freundlicher Gruß, eine helfende Hand, ein kleines Gespräch, ein Lächeln. Wer sind die Menschen, die hinter diesen Momenten stecken? Es sind unsere Partner vor Ort, bestens ausgebildete Einheimische, die uns auf unseren Touren unterstützen: Organisatoren, Berg- und Trekkingführer, Köche, Träger, Fahrer.

Sie sind es, die unsere Trekking- und Bergtouren in dieser hohen Qualität überhaupt möglich machen. Sie sind es, dank derer wir seit nun 10 Jahren unsere bewährte Mischung aus Abenteuer und Verlässlichkeit bieten können. Und die – das berichten uns Kunden immer wieder – den Reisenden Einblicke in ihre Welt gewähren und so Momente des Kulturaustauschs und des Miteinanders schaffen.

WIE KOMMT SO EINE GUTE ATMOSPHÄRE ZUSTANDE?
DIE ANTWORT IST DIE: Wir können uns auf unsere Partner verlassen. Und sie sich auf uns.

Wir pflegen seit Jahren mit unseren Partnern in den Reiseregionen nicht nur gute geschäftliche, sondern auch gute persönliche Beziehungen. Wir nehmen uns die Zeit, sie und ihr Land wirklich zu verstehen, wir hören ihnen zu, und erklären ihnen umgekehrt, was wir suchen und brauchen. Wir achten ihre Arbeit und drücken das – neben einem wertschätzenden Umgang – auch durch gute Honorare aus. Mit der Mehrzahl unserer Partner arbeiten wir schon seit Jahren zusammen.

Wir übernehmen zudem Verantwortung. So streben wir an, dass alle Mitglieder der Begleitmannschaft, wenn sie mit TMT unterwegs sind, von uns unfallversichert werden. Denn oft sind die Männer, die als Guides, Träger oder Köche arbeiten, die Haupternährer einer Großfamilie. Fallen sie aus, trifft das viele Menschen hart, vor allem Kinder. In vielen der von uns besuchten Länder sorgt jedoch der Staat nicht für solche Strukturen. Kranken- und Unfallversicherungen, wie wir sie hierzulande kennen, gibt es nicht. Kommt es während eine Reise mit TMT zu einem Unfall, beteiligen wir uns daher zu einem erheblichen Anteil an den entstehenden Kosten für eine medizinische Behandlung oder Verdienstausfall.

Von unserer Gründung an gehört zudem zu unserer Philosophie: Wir möchten, dass auf unseren Touren alle Beteiligten angemessen entlohnt werden. Alle, die zur Begleitmannschaft gehören, erhalten daher bei uns ein Honorar, das deutlich über dem liegt, was ­üblicherweise auf dem Markt bezahlt wird, mancherorts bis zu ­ 50 Prozent mehr.

Auf Preiskampf und Dumping lassen wir uns nicht ein, auch nicht an so beliebten Zielen wie dem Kilimanjaro, wo der Preiskampf knallhart geführt wird. Denn solche „Einsparmaßnahmen“ be­deuten extrem schwankende Einnahmen für die Menschen, von denen wir uns ja andererseits wünschen, dass sie verlässlich für uns arbeiten. Daher kooperieren wir in Tansania mit einer Agentur, die ihre lokalen Mitarbeiter fair behandelt. Seit kurzem sind wir auch Mitglied bei dem Projekt Kilimanjaro Porters Assistance Project, KPAP, das wie ein Siegel funktioniert. Es wird regelmäßig überprüft, dass die Rechte und die Sicherheit der Träger gewahrt werden, beispielsweise eine gute Ernährung auf der Tour, Lasten von nicht mehr als 20 Kilogramm sowie angemessene Ausrüstung. Zudem engagieren sich die „Kili Porters“ für den Umweltschutz am Kilimanjaro.

  • "BEI UNSEREN REISEN WÜNSCHEN WIR UNS, DASS MENSCHLICHKEIT UND EIN RESPEKTVOLLES MITEINANDER GELEBT ­WERDEN. Unsere Partner sind fast ausschließlich langjährige Freunde, mit denen wir Höhen und Tiefen ­gemeinsam durchschreiten und sich auf Vertrauen ­basierende Beziehungen entwickelt haben, die weit über das Geschäftliche hinaus gehen." [Stefan Härter, Geschäftsleitung TOP MOUNTAIN TOURS]

FÜR EIN BESSERES MORGEN – Wir unterstützen das ­Projekt Healing Haku

Im April und Mai 2015 erschütterten heftige Erdbeben den Himalaya. Sie hinterließen in Nepal apokalyptische Bilder der Zerstörung. Auch im Bergdorf Haku im Langtang, nördlich von Kathmandu, lag nach den Beben kaum noch ein Stein auf dem anderen: 95 Prozent der Infrastruktur, einschließlich der Schulen, sackten in sich zusammen. Etliche Menschen starben in den Trümmern. Kurz darauf erreichte uns die Nachricht: Auch Dinesh Tamang, Geschäftsführer der Agentur, mit der wir eng zusammenarbeiten, verlor Mitglieder seiner Familie in Haku.

Sofort nach dem Erdbeben richtete TOP MOUNTAIN TOURS einen Hilfsfond ein, in den Kunden, Freunde, Bekannte und natürlich wir selbst einzahlten. Von dem Geld wurde für Zelte, Planen, Trink­wasser und Nahrungsmittel gesorgt, zudem für Hygienemaß­nahmen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Alle Spenden kamen direkt und ohne Abzug den Erdbebenopfern zu Gute. Doch bei einer Ersthilfe, die die dringenste Not lindert, wollten wir es nicht beruhen lassen. Als kurz danach Healing Haku von ­Dinesh Tamang ins Leben gerufen wurde, war für uns schnell klar: Diesem wegweisenden Projekt stellen wir uns an die Seite, ­finanziell und ideell.

Denn bei Healing Haku geht es um mehr, als ein Dorf mit erd­bebensicheren Häusern zu versehen und ansonsten in seinem einstigen Zustand zu errichten. Nach dem Motto „built back better“ soll Haku ein Ort werden, an dem Heilung geschieht, ein Ort, an dem Dinge besser werden sollen als sie zuvor waren, und zwar so, dass nicht nur die Einwohner des Dorfes, sondern auch Menschen aus Nachbargemeinden davon profitieren, indem beispielsweise Kinder von dort in Hakus neue Bildungseinrichtungen gehen ­dürfen.

Im Zentrum von Healing Haku steht der Wiederaufbau eines ­stabilen Gebäudes für die Grundschule, die jedoch mehr sein wird als ein schönes Haus. Ein Ort, der dem Leben von Kindern wieder einen festen Rahmen bietet. Ein Ort, an dem sie, unterstützt von ihren Lehrern, Zuversicht und Hoffnung schöpfen und an dem sie Wissen erwerben. Ein Ort, an dem lebenswerte Zukunft entsteht.

Weiter ist geplant, Gesundheitsprogramme und Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene einzurichten sowie mittels des ­Tourismus neue Einkommensquellen zu eröffnen.

Wir unterstützen das Projekt und freuen uns, dass zahlreiche ­Kunden von TOP MOUNTAIN TOURS, die auf ihrer Trekkingtour ­Dinesh und das Healing Haku Projekt kennengelernt haben, es mit Geldspenden unterstützt haben.

WEGE AUS DER ARMUT – Wir unterstützen das Kinderhaus Kathmandu

Durch unsere zahlreichen Reisen nach Nepal wissen wir, wie wichtig in diesem Land die Bildung von Kindern ist, wenn eine breite Bevölkerungsschicht zu mehr Wohlstand und besseren Lebens­bedingungen gelangen soll. Seit über 15 Jahren bereits unterstützen wir daher das von einem deutschen Verein gegründete Kinderhaus Kathmandu. Es bietet verwaisten oder verlassenen ­Kindern eine geborgene Kindheit, eine gute Gesundheitsversorgung und die Chance, einen höheren Schulabschluss zu machen. Darüber hinaus finanziert das Kinderhaus auch nach dem Schul­abschluss weiterführende Ausbildungen und hilft über Spendengelder nepalweit rund 200 weiteren Schulen mit Patenschaften. ­ Zu dem Projekt gehören eine ökologische Landwirtschaft und ein Gesundheitszentrum sowie Bildungs- und Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene, von denen vor allem Frauen profitieren.

In der Fremdheit und Andersheit von Ländern, in ihren ­Bewohnern, ihrer Kultur, Geschichte und Religion begegnen wir Reisende auch immer uns selbst.

Das ist ein großes Geschenk.

Den Menschen, die diese Erfahrung möglich machen, respektvoll gegenüberzutreten und etwas zurückzugeben,­ ist uns ein wichtiges Anliegen.


Diesen Artikel, weitere Informationen und Geschichten finden Sie in unserem ONLINE-MAGAZIN, Ausgabe Oktober 2017.