TOP MOUNTAIN TOURS REISEMAGAZIN – Ausgabe # 8
Liebe Bergfreunde, in diesem Jahr dürfen wir Ihnen ein Heft präsentieren, das in besonderer Weise Tradition und Auf...
Ernst Vogt: Einer der Träume der Menschen ist es, sich in die Vergangenheit zurückzuversetzen – es muss ja nicht die Antike oder das Mittelalter sein, soweit wollen wir heute nicht gehen. Aber wir haben das Glück, dass wir anhand einer Persönlichkeit, die den Trekking-Tourismus geprägt hat, anhand von Günter Sturm, auf die Anfänge des Trekking-Tourismus zurückblicken. Günter, herzlich willkommen in unserer Runde mit Stefan Härter und Günther Härter. Wie hat es damals angefangen, Ende der 1960er Jahre, als du eingestiegen bist beim DAV Summit Club, der damals noch anders hieß?
Günter Sturm: Damals war es der Fahrtendienst und meine Vision war, die Berge der Welt für Allerweltsbergsteiger zu öffnen. Ich hatte das Glück, viel unterwegs zu sein, auch in Südamerika und im Himalaya. Und ich wollte, dass die Bergsteiger die Möglichkeit bekommen, die Schönheit der Berge der Welt zu erleben.
Ernst Vogt: Und du hast deine eigene Philosophie mitgebracht?
Günter Sturm: Ich hab‘ 1969 den Fahrtendienst des Deutschen Alpenvereins übernommen. Den hab‘ ich gleich umgetauft in DAV Berg- und Skischule. Bei meiner Einstellung hab‘ ich mir gesichert, dass ich auch Reisen in die Berge der Welt organisieren darf. Das war am Anfang allerdings ein Riesenproblem. Es gab 1969 nur einen einzigen Veranstalter in Nepal. Das war noch kein großer Veranstalter, das war Jimmy Roberts von Mountain Travel. Jimmy Roberts war ein Offizier der britischen Armee, der in Pension gegangen und in Nepal geblieben ist. Er hat die großen Expeditionen, wie z.B. von Dyhrenfurth, die amerikanischen Expeditionen zum Mount Everest, organisiert. Dieser Jimmy Roberts hat auch dem Deutschen Alpenverein einen Brief geschrieben, dass er Wanderungen in den Himalaya organisieren könnte. Der Alpenverein hat das abgelehnt und an Sport Schuster weitergegeben. Und dann sind wenig später die ersten Bergwanderer nach Nepal gereist und haben im Gebiet Lamjung – Machapuchare eine Wanderung gemacht. Wie ich dann beim Summit Club angefangen habe, habe ich dem Jimmy Roberts sofort einen Brief geschrieben und ihm mitgeteilt, dass ich die wiederholbare Bergsteigerreise plane, und zwar nicht nur in Nepal, sondern weltweit. Roberts hat zurückgeschrieben, es tue ihm leid, aber er habe einen Exklusivvertrag mit dem Münchner Sporthaus Schuster. Das war natürlich saublöd. Dann hab‘ ich gesagt: Wir müssen eine neue eigene Agentur gründen. Und bin damals mit dem ADAC in Kontakt gekommen. Der ADAC hat damals weltweit Kulturreisen gemacht, auch nach Nepal. Er hat mir dann eine Kontaktadresse in Nepal genannt, Yeti Travel, und die haben mir den ersten Agenten, den wir in Nepal hatten, vermittelt: Colonel Ongdi. Ongdi war ein Offizier der bhutanesischen Armee, der aus verschiedenen Gründen flüchten musste und in Kathmandu war. Ich dachte mir, das ist der perfekte Mann, der gut organisieren kann. Der wird in der Lage sein, unsere Reisen zu organisieren. Ich hab‘ natürlich gedacht, dass wir nicht ein oder zwei Reisen machen, sondern sehr viele.
Ernst Vogt: Aber angefangen hat es 1969 mit einer sehr überschaubaren Zahl von Reisen, die du angeboten hast?
Günter Sturm: 1969 haben wir mit insgesamt fünf Reisen angefangen, mit einer Türkeireise, mit Nepal zum Tent Peak, 5663 m, mit dem Jiliper Peak, 5206 m, in Pakistan, der Cordillera Vilcanota in Peru und dem Kilimandscharo, 5895 m.
Ernst Vogt: Stefan, wie mutet dir dieses „Pionier-Programm“ aus dem Jahr 1969 an, der Beginn dessen, was du heute mit Top Mountain Tours fortführst?
Stefan Härter: Der Anfang ist immer klein, aber wenn etwas gut ist und Fundament hat, dann wächst es stetig. Wenn man sich die Branche heute anschaut, dann ist daraus sehr, sehr viel entstanden. Was mich interessieren würde: Es war wahrscheinlich auch extrem aufwendig, nur diese fünf Reisen zu organisieren. Du hast nach Nepal geschrieben und als Antwort bekommen, dass der Agent einen Exklusivvertrag hat – wahrscheinlich hat es mindestens einen Monat gedauert, bis dich diese Information erreicht hat. Heute kann ich die Gesprächspartner anrufen, kann sie sehen, es gibt jegliche Information im Internet. Wie waren die Abläufe damals: Hast du drei Monate vorher einen Brief geschickt mit der Information „Wir kommen mit so vielen Leuten am Flughafen an“? Wenn da keiner gewesen wäre, wäre das sicher blöd gewesen?
Günter Sturm: Es war dann so, dass Colonel Ongdi und Yeti Travel eine neue Agentur gegründet haben, und zwar Annapurna Trekking. Die Eigentürmer waren Ongdi und Yeti Travel. Danach habe ich mit Erich Reismüller die Tour zum Tent Peak mit genauen Tagesetappen ausgearbeitet und der Möglichkeit, den 5663 m hohen Tent Peak zu besteigen. Dann hab‘ ich dieses Programm an Ongdi geschickt. Die Ausrüstung war übrigens in der Anfangszeit ein Problem. Wir haben die komplette Ausrüstung, also Zelte usw. und die Sicherheitsausrüstung vorab nach Nepal geschickt. Wir sind in Vorkasse getreten, haben aber zu Ongdi gesagt: Du musst die Zelte bezahlen, denn nur wenn sie dir gehören, wirst du sie entsprechend hegen und pflegen. Dann ist die erste Gruppe, von Erich Reismüller geführt, zu diesem Annapurna Sanctuary aufgebrochen. Die Reise ist sehr erfolgreich verlaufen. Allerdings waren die Bergsteiger damals auch andere Klienten als heute. Das waren alles erfahrene Bergsteiger, meistens mit Westalpenerfahrung, die einmal die großen Berge der Welt sehen wollten. Die haben in den ersten Jahren viel auf sich genommen. Würde man heute eine Tour mit der Qualität von damals durchführen, würde man vor dem Rechtsanwalt oder vor Gericht landen.
Stefan Härter: Damals an Exklusivität nicht zu überbieten … Wie viele Leute gab es damals, mit denen du – wie mit Erich Reismüller – eine Planung der Tagesetappen machen konntest? In Deutschland wahrscheinlich keine Handvoll?
Günter Sturm: Es gab ja wenige expeditionserfahrene Bergsteiger. Trekking in dem Sinne gab es 1969 überhaupt nicht, es gab nur Expeditionen. Da waren wenige, wie Jürgen Steinmetz, der eine Expedition sehr früh in den Norden von Nepal gemacht hat. Dann gab es als Vermittler von Informationen noch Wissenschaftler, die in Nepal und mehr oder weniger in der Entwicklungshilfe tätig waren. Von Dr. Christian Kleinert, einem Architekten, habe ich viele Tipps bekommen. Zum Beispiel die Wanderung zum Kala Patthar oder Gokyo Peak oder die Tour rund um den Dhaulagiri. Kleinert hat mir Skizzen gegeben, die bin ich dann abgelaufen und dann haben wir die Reise ausgeschrieben.
Ernst Vogt: Wie bist du, Günter, damals an die Informationen gekommen? Du hast dir wahrscheinlich viel aus der Literatur zusammensuchen müssen?
Günter Sturm: Ich hab‘ mir sehr viel aus der Literatur geholt, z.B. hatte ich ein Buch über die Cordillera Huayhuash von einer österreichischen Expedition. Mit diesem Buch bin ich nach Peru gefahren und habe mit Freunden die Cordillera Huayhuash umrundet. Wir haben alles schriftlich festgehalten, die Tagesetappen festgelegt und dann die Tour ausgeschrieben und durchgeführt. Ich würde sagen, ein Großteil der klassischen Routen ist von uns, vom Summit Club, erstmals detailliert beschrieben und durchgeführt worden. Viele haben diese Programme einfach genauso übernommen wie sie waren.
Ernst Vogt: Wie war damals der Anspruch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das war ja eine ganz andere Stimmung als heutzutage, wo man auf Trekking mehr Komfort und Rundumbetreuung erwartet? Vermutlich war mehr Abenteuer und mehr Aufbruchstimmung im Spiel?
Günter Sturm: Die haben das Abenteuer gerne auf sich genommen. Und sie kannten auch keine bessere Qualität. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren froh, dass sie in ferne Länder kamen. Sie haben es genossen, wie die Situation vor Ort war. Früher ist am offenen Feuer gekocht worden. Wenn es geregnet hat, hat sich die Küche unter einen Felsen zurückgezogen. Oder wenn man Glück hatte, war eine Almhütte in der Nähe. Der erste Fortschritt war, dass man Plastikplanen und Stangen dabeihatte und die Küche abdecken konnte, dass es nicht hereingeregnet hat. Die Kunden haben im Freien gesessen; die hatten ja nur ihre kleinen Zelte und sich zum Essen auf ihren Matten ums Feuer geschart. Wenn es geregnet hat, mussten sie sich in ihr kleines Zelt zurückziehen und dort ihr Essen löffeln. Der nächste Fortschritt war dann, dass man ein Messezelt mitgenommen hat. Am Anfang wurde mit Holz gekocht. Dann kam der Vorwurf von Umweltschützern, die Trekker brennen die Wälder in Nepal nieder. Allerdings waren die Hauptprobleme die Brandrodungen der Nepalesen. Aber die Kritik war stark und damit auch ein Grund, nachzudenken, wie wir die Umweltsituation verbessern können. Wir sind dann zu Kerosinkochern und zu Gaskochern übergegangen. Die Köche und Sirdars wurden von uns geschult. Am Schluss war es so, dass Kunden oft gesagt haben, auf Trekking ist das Essen besser als im Hotel in Kathmandu.
Ernst Vogt: Günther Härter, du warst damals ein Teenager Ende der 1960er Jahre, hast du etwas mitbekommen von dieser Aufbruchsstimmung, von dieser Abenteuerlust, von der Günter Sturm erzählt hat?
Günther Härter: Ende der 60er Jahre noch nicht unbedingt, aber bald darauf. Ich hatte das große Glück, dass meine Eltern mich als kleinen Jungen mit acht Jahren bereits zu Bergwanderungen mitgenommen haben. Damals sind wir allerdings nicht weltweit oder europaweit verreist, sondern mit dem Auto für eine Woche zur Sommerfrische in die Alpen gefahren. Ich kann mich noch gut an die kleine Pension im Pitztal erinnern, an den Bach, der vor dem Haus rauschend vorbeifloss. Meine Eltern haben mich dann mal auf eine Hüttenwanderung mitgenommen, rauf auf die Braunschweiger Hütte. Dort hat sich für mich eine völlig neue Welt eröffnet. Besonders eindrucksvoll war der riesige Gletscher, der von der Wildspitze herunterzieht. Das war eine faszinierende Welt für mich. Und aus dieser faszinierenden Welt kamen Menschen zur Hütte. Sie hatten eine ganz eigenartige Ausrüstung dabei, es hat geklimpert und geklirrt. Das waren die Steigeisen und Eispickel, und Seile hingen über den Rucksack. Das hat sich bei mir festgesetzt. Da wurde der Keim gelegt für mein Interesse an den Bergen und das Unterwegssein in ihnen. Meine Eltern haben das unterstützt. Ich bin dann über die damalige Alpenvereinssektion immer öfter in den Bergen unterwegs gewesen. Hatte Gott sei Dank sehr umsichtige und auch sehr nachsichtige Leiter, die uns sehr gut an das Thema herangeführt haben. Da wuchs auch mein Wunsch: Ich möchte einmal Bergführer werden. Und das habe ich relativ konsequent umgesetzt. Nach der Schule ging ich zum Militär, habe dort den Heeresbergführer gemacht und dann gleich darauf auch noch den staatlich geprüften Berg- und Skiführer. Damals war der Himalaya mit seinen Achttausendern dann schon das Thema Nummer eins für uns. Es gab ja bereits Leute wie Günter Sturm, die waren bereits dort und berichteten darüber. Die Sehnsucht, selbst einmal in den Himalaya zu kommen, wurde immer größer. Dann hatte ich wiederum großes Glück und durfte 1978 bei der ersten deutschen Everest-Expedition teilnehmen. Das war für mich der erste große Schritt aus dem Alpenraum hinaus in eine gänzlich andere, faszinierende Welt. Allein schon Kathmandu mit seiner für uns völlig neuen Kultur, mit den Basaren und dem Treiben auf den Straßen, und dann der wochenlange Anmarsch zum Everest-Basislager. Wir sind damals nicht nach Lukla geflogen, es war mitten im Monsun, sondern von Kathmandu aus mit dem Lastwagen losgefahren und wollten eigentlich die ersten hundert Kilometer auf der Straße hinter uns bringen. Aber kurz nach Kathmandu stoppte unser Tross. Einer Mure hatte die Straße verschüttet. Das Ergebnis war, dass wir dann vier Wochen zu Fuß durch Nepal unterwegs waren, durch subtropisches Bergbauernland mit Reisterrassen, über Höhenrücken, durch Bergwälder bis hinauf zu den Yak-Almen im Everest-Gebiet und zum Basislager auf dem Khumbugletscher. Wir begegneten damals keinen anderen Bergsteigern, lernten jedoch viel über das Leben der Menschen in Nepal und ihr der Natur angepasstes Leben. Das war faszinierend und für mich der Einstieg in das Thema „Bergreisen weltweit“, das mein Leben intensiv geprägt hat.

Ernst Vogt: Inwiefern war diese Everest-Expedition 1978, ein halbes Jahr nachdem Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel ohne Sauerstoffflasche erreicht und damit für eine Weltsensation gesorgt hatten, für dich der Einstieg in einen Beruf, der Berge zum Hauptthema macht?
Günther Härter: Unsere Everest-Expedition 1978 war eines meiner beiden wesentlichen beruflichen Sprungbretter. Ich hatte bei der Everest-Expedition festgestellt: Das ist ja eine irre Welt, die sich da auftut, unterwegs auf dem Anmarsch ins Basislager und dann oben in der dünnen Luft der gleißenden Gletscherwelt. Das möchte ich wieder erleben. Das zweite Sprungbrett war etwas später die Tätigkeit für Günter Sturm und die damalige Berg- und Skischule. Günter Sturm hatte mir 1982 eine Expeditionsgruppe für den Tilicho Paek in Nepal anvertraut. Das hat gut geklappt und so ist das Ganze gewachsen. Ab 1983 arbeitete ich für den DAV Summit Club auch im Büro mit und konnte Günter Sturm unterstützen. Dabei lernte ich das gesamte Handwerkszeug, das ein Reiseveranstalter für Bergreisen weltweit braucht, sowohl
im Büro als auch dann immer wieder draußen in den Bergen weltweit.
Ernst Vogt: Günter Sturm, bevor deine Programme mit einem immer dicker werdenden Katalog so richtig angelaufen sind, hast du alle Informationen dankbar aufgenommen und sogar eine Tour komplett mit der vorhandenen Literatur ausgearbeitet?
Günter Sturm: In der großen Palette von Touren hat der Norden von Indien gefehlt, der sogenannte Garhwal Himalaya. Da kannte ich niemanden, der dort war. Ich besaß aber viel Literatur über die Gegend. Unter anderem ein Buch von Rudolf Jonas, dem Bruder des Österreichischen Bundespräsidenten, mit dem Titel „Im Garten der göttlichen Nanda“. Dort war alles so detailliert beschrieben, auch der Weg in den Garhwal Himal Richtung Shivling, dass ich anhand dieses Buches eine Trekkingtour ausarbeiten konnte. Wir haben die Tour durchgeführt und sie ist exakt so abgelaufen wie beschrieben. Später ist sogar Günther Härter mit einer der ersten Trainingsexpeditionen des Deutschen Alpenvereins auf dieser Route zum Shivling unterwegs gewesen und war sehr erfolgreich.
Ernst Vogt: Inwiefern hast du in der Anfangszeit auch Lehrgeld bezahlt? Da gab es ja vielfältige Probleme, z.B. die Ausrüstung und das Essen in die besuchten Länder zu bringen?
Günter Sturm: Am Anfang war das Essen häufiger ein Problem. Wir haben kistenweise Salami, Schwarzbrot und Dosen aus Deutschland mitgeschickt. Mit der Zeit sind wir aber draufgekommen, dass wir die Köche vor Ort trainieren müssen. Das haben die Agenturen auch gemacht. Damit ist das Essen immer besser geworden. Ich kann mich erinnern, dass mich eine Agentin aus Peru, die bis dahin nur Sightseeing-Touren organisiert hat, gebeten hat, eine Verpflegungsliste zu schicken. Dann haben wir wie für eine Expedition ausgerechnet, was eine Person am Tag isst – wieviel Nudeln, Butter, Käse, Marmelade usw. Ich habe dann diese Liste an die Agentur in Lima geschickt.
Ernst Vogt: Stefan, du schmunzelst schon ein bisschen – schon spannend, diese Anfangszeiten?
Stefan Härter: Absolut und eine ganz andere Zeit. Gottseidank war damals die Ernährung einheitlicher und einfacher als sie heute ist. Heutzutage ist es für eine Agentur in Nepal eine Selbstverständlichkeit, vegetarisches oder veganes Essen in allen möglichen Varianten bereitzustellen.
Ernst Vogt: Wie wichtig war diese Pionierarbeit, die Günter Sturm beschrieben hat, für nachfolgende Trekking-Unternehmen wie Top Mountain Tours?
Günther Härter: Die Pionierarbeit von Günter Sturm – maßgeblich bei Trekkings und Expeditionen geleistet – war Basis für den weiteren Erfolg. Wir sammelten Erfahrungen, lernten schnell und konnten uns dadurch weiterentwickeln. Die Ausrüstung wurden verbessert, z.B. bei Komfort und Robustheit der Zelte, die Trekkingköche regelmäßig geschult, die Reisebeschreibungen wurden präziser. Wobei von Anfang an das Erlebnis, in den Bergen der Welt unterwegs zu sein, immer zentraler Bestandteil jeder Reise war. Das ist auch heute noch so. Als ich meine eigene Firma Top Mountain Tours gründete, konnte auf ich die Pionierarbeit von Günter Sturm und meine gesammelten Erfahrungen aufbauen. Top Mountain Tours steht für hochwertige Bergreisen weltweit und die Begegnung mit den Menschen und ihrer Kultur. Mein Sohn Stefan wird auf dieser Basis und mit modernem Konzept Top Mountain Tours in eine neue Zukunft führen.
Stefan Härter: Was mich interessieren würde von dieser Anfangszeit: Hat die Entwicklung des Trekkings parallel in anderen Ländern auch stattgefunden? Oder waren die Deutschen weit vorn?
Günter Sturm: In Nepal war nur Mountain Travel, aber die haben nur den amerikanischen Markt bedient. In anderen Ländern, ob das Pakistan, Peru, Ecuador oder in Afrika war, habe ich die Adressen vom ADAC bekommen. Dann habe ich mit Dr. Herrligkoffer eine Tour zum Nanga Parbat ausgearbeitet. Auf die erste Tour bin ich selbst gegangen und hatte 14 Kunden dabei. Das war 1970, kurz nachdem ich die DAV Berg- und Skischule übernommen hatte. Ich muss sagen, diese Tour war schon ein wildes Unternehmen. Einmal standen uns an einem Ortseingang Einheimische gegenüber, die ihre Gewehre auf uns gerichtet und den Durchgang verweigert haben. Unser Sirdar, der auch unerfahren war, hat dann herausbekommen, dass die Einheimischen unsere Träger sein wollten. Als Kompromiss haben wir ein paar von ihnen zu den Hunza-Trägern dazugenommen, was gut war, weil sie die Wege gekannt haben und auch den Zustieg zum Jiliper und Buldar Peak.
Ernst Vogt: Es war sicher eine besondere Herausforderung, die Touren selber zu erkunden. Du warst wochenlang im Karakorum unterwegs, hast Land und Leute kennengelernt, ohne Berichte, zuverlässige Karten oder Internet zu haben?
Günter Sturm: Das war eine schöne Zeit und ich habe wirklich mein Hobby zum Beruf gemacht. Mein Beruf hat mir erlaubt, zwei bis drei Monate unterwegs zu sein, auf Expedition zu gehen. Selbst meine Expeditionen zu den Achttausendern, zum Kantsch, Lhotse und Manaslu, hatten einen beruflichen Hintergrund. Wir haben ja später die Expeditionen ins Programm aufgenommen. Einen der ganz großen Erfolge haben wir mit Günther Härter 1988 gefeiert, der damals die erste Doppelexpedition zu zwei Achttausendern in Tibet leitete. 15 Teilnehmer erreichten den Gipfel der Shisha Pangma, sechs den Gipfel des Cho Oyu. Eine immense Leistung!
Ernst Vogt: Es waren ja am Anfang sehr viele klassische Bergsteiger dabei, die am Gipfel orientiert waren. Wie hast du es geschafft, dass man sich auch der Landschaft, Kultur und den Menschen widmet?
Günter Sturm: Das war schon ein kleines Problem. Wenn eine Gipfelbesteigung z.B. aus Witterungsgründen nicht gelungen ist, dann kam Kritik auf. Ich habe mir überlegt, dass eine Reise durch so schöne Länder nicht nur danach bewertet werden sollte, ob man den Gipfel erreicht hat oder nicht. Damals habe ich den Satz des Geologen und Bergsteigers Henry Hoek als Motto für den Summit Club gewählt: „Der Weg ist das Ziel.“ Das kann ja nicht sein, dass eine Reise nur als erfolgreich galt, wenn man oben war.
Ernst Vogt: Hast du den Blick auf Natur, Kultur und einheimische Traditionen gelenkt, um Mensch und Natur mehr in den Mittelpunkt zu rücken?
Günter Sturm: Es gab verschiedene Kategorien. Es gab Touren, wo wirklich der Gipfel das Ziel war. Das war bei Sechs-, Sieben- und Achttausendern der Fall. In der Folge wurden auch mehr und mehr Reisen mit Schwerpunkt Kultur ins Programm aufgenommen.
Ernst Vogt: Wo knüpfst du, Stefan, als neuer Firmenchef von Top Mountain Tours an bei den Erzählungen von Günter Sturm? Welches ist der rote Faden, der dich optimistisch und zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt?
Stefan Härter: Bei der Neugierde, andere Orte zu entdecken, die Welt kennenzulernen, andere Kulturen zu erleben. Heutzutage kann man irrsinnig schöne Safari-Aufnahmen anschauen, aber selbst dort zu sein, um das Ambiente und Live-Erlebnis zu spüren, ist durch den besten Film nicht zu ersetzen. Wir bauen auf dem Fundament auf, das Günter Sturm als Pionier des Trekkings gebaut hat. Da hat sich einiges entwickelt. Schauen wir nur, was sich technisch getan hat: Wir haben vor sechzig Jahren angefangen, per Brief zu kommunizieren, und jetzt sind wir bei der aktuell viel diskutierten Thematik der Künstlichen Intelligenz, die in verschiedenen Bereichen gut eingesetzt werden kann.
Ernst Vogt: Günther Härter, welches sind die Parallelen, die du erlebt hast? Vergleichen wir einmal die Zeit von Günter Sturm mit deinen 15 Jahren bei Top Mountain Tours.
Günther Härter: Es gibt wunderschöne Parallelen. Als ich für den DAV Summit Club tätig war, habe ich angefangen, Trekkingtouren zu leiten. Das damalige Interesse war, immer etwas Neues kennenzulernen. Meine allererste Trekkingtour war der Kilimandscharo, ein Berg, der damals noch verhältnismäßig ursprünglich war. Ein tolles Erlebnis. Wir kehrten erfolgreich zurück. Auf den Kilimandscharo folgten Trekkings und Expeditionen in Nepal und Tibet, dann Kanada, Südamerika mit dem Aconcagua und die ganze Palette von Trekking- und Expeditionszielen. Selbstverständlich gab es daneben immer die Büroarbeit, damit die Reisen organisiert und mit Kunden durchgeführt werden konnten. Auch das habe ich gerne gemacht. Als ich Top Mountain Tours 2009 gründete, war die Zielsetzung exakt die gleiche. Einerseits für unsere Kunden, für interessierte Bergsteiger und Trekker tolle Reisen ermöglichen, zusätzlich auch selbst unterwegs zu sein. Auch ist es erforderlich, neue Reiseziele selbst zu erkunden. So habe ich in den letzten 15 Jahren sehr viele neue Ziele selbst kennengelernt und in das Programm von Top Mountain Tours aufgenommen. Zum Beispiel ein abgeschiedenes Trekking auf den Fünftausender Ruwenzori, eines der ursprünglichsten Bergziele in Afrika. Oder eine Expedition nach Westpapua zur Carstensz Pyramide, zu einem der Seven Summits. Oder Skitouren in Sibirien, auf Grönland und im Kaukasus. Das eigene Erlebnis einer Bergtour ist das Authentische, das einen Bergreiseveranstalter auszeichnen soll. Das sind ganz wertvolle Erfahrungen, die einen selbst bereichern, die man aber auch sehr gut beruflich nutzen und umsetzen kann. So betrachtet sind meine 15 Jahre mit Top Mountain Tours unglaublich intensiv gewesen. Es war eine herrliche Zeit.

Ernst Vogt: Günter, hat es bei deinen vielen hundert Auslandsfahrten, die du organisiert hast, eine gegeben, auf die du besonders stolz bist, wo du besonders viel Herzblut hineingesteckt hast?
Günter Sturm: Das ist schwer zu sagen, wo ich dreißig Jahre so extrem unterwegs war. Aber eine davon war besonders eindrucksvoll. Das Karakorum war ja viele Jahre gesperrt. Es war eine Region, die nicht betreten werden durfte, weil die Chinesen den Karakorum Highway gebaut haben und nicht wollten, dass sie gestört werden. 1979 ist dann das Karakorum wieder geöffnet worden. Nachdem ich nur den Nanga Parbat kannte – ich war ja 1970 schon dort – habe ich gedacht, jetzt machen wir eine große Tour durch das gesamte Karakorum von Süden bis nach Norden. Wir sind mit vier meiner besten Freunde von Süden über den Gondogoro-Gletscher, Baltoro-, Biafo- und Hispar-Gletscher bis ins Hunzaland gegangen. Alleine mehr als 300 Kilometer nur auf Gletschern mit sechs Trägern, die unsere Verpflegung und Ausrüstung geschleppt haben. Das war eine meiner eindrucksvollsten Reisen überhaupt.
Ernst Vogt: Ihr wart ja viele Wochen im Karakorum – inwiefern hast du daraus, die eine oder andere Trekkingtour entwickeln können?
Günter Sturm: Daraus haben sich mehrere Touren entwickelt. Die Tour, die wir gemacht haben, haben wir Megatrekking genannt und auch tatsächlich mal durchgeführt. Aber die war doch sehr anspruchsvoll, sehr lang und auch sehr teuer. Das Megatrekking
hat insgesamt fünf Wochen gedauert.
Ernst Vogt: Wie bist du seinerzeit auf immer neue Ideen gekommen? Zum Beispiel die Durchquerung von Tibet mit dem Fahrrad. Du warst ja der Erste, der solche Projekte angepackt hat?
Günter Sturm: Eigentlich sind das Dinge, die ich selber gerne gemacht habe. Ich dachte mir: Das sollen auch andere erleben können. Und Geschäft ist Geschäft. Wir sind Ende der 1980er Jahre eine Tour mit dem Rennrad gefahren, von Kathmandu bis nach Darjeeling, von dort ins indische Shiliguri und dann hinauf nach Bhutan bis nach Punakha. Das wäre heute schon wegen des starken Verkehrs undenkbar.
Ernst Vogt: Die Pionierzeit von Günter Sturm hat viele Herausforderungen mit sich gebracht. Stefan Härter, welches sind deine Herausforderungen, wenn du Top Mountain Tours in die Zukunft führst?
Stefan Härter: Im Gegensatz zu früher sind in den bekannten Destinationen Agenturen da und meistens nicht nur eine, sondern mehrere. Es gibt jetzt mehr die Notwendigkeit, den Leuten zu erklären, welches sind die Vor- und Nachteile, wenn man bei einer Agentur in Nepal bucht. Was ist der Vorteil eines deutschen Reiseveranstalters, was ist der Unterschied zwischen einer Gruppen- und einer privaten Individualreise. Wieso kostet eine Reise zum Everest-Basislager 2000 Euro und eine andere das Doppelte? In der Trekking-Branche gibt es heute ganz viele Spezialisten. Ich denke, es ist heute eine ganz große Notwendigkeit, fair und offen zu beraten.
Ernst Vogt: Fair und offen – das sind Stichworte. Günter, du hast sehr schnell erkannt, wie wichtig natur- und sozialverträglicher Tourismus ist.
Günter Sturm: Es war mir ein Anliegen von Anfang an. Zu Beginn waren die Träger ganz schlecht ausgerüstet. Wenn man über einen Pass gegangen ist, hatten die Träger oft schlechtes Schuhwerk, meist Plastik-Sandalen. So sind sie über 5000 m hohe schneebedeckte Pässe gegangen. Da gab es u.U. Erfrierungen oder Schneeblindheit, wenn sie keine Brillen hatten. So haben wir die Träger ausgerüstet, die Köche geschult und die Sirdar von unseren Bergführern, die wir nach Nepal oder Peru geschickt haben, ausbilden lassen.
Ernst Vogt: Wie wichtig war dir der Aspekt, dass „viel Geld im Land bleiben soll“? Dass es bei den Trägern und Köchen ankommt?
Günther Härter: Das ist ein ganz wesentlicher Punkt für mich. Gerade bei den Bergreisen bietet sich die Möglichkeit, dass die Einheimischen in ihren Gebirgstälern vor Ort Geld verdienen können und nicht das Land verlassen müssen, um sich als Gastarbeiter zu verdingen. Das habe ich auch von Günter Sturm übernommen, die Menschen, mit denen man es zu tun hat, entsprechend wertzuschätzen. Es ist meines Erachtens völlig verkehrt, den Preis immer mehr drücken zu wollen. Wo landet dieser Druck? Normalerweise ganz unten. Dort sind die Träger, die Köche, die Fahrer. Das sind aber genau diese Leute, auf die wir angewiesen sind, dass unsere Bergreisen gut gelingen. Die Bergmenschen geben uns auf jeder Reise auch außerhalb ihrer engagierten Arbeit viel mit. Deshalb ist es uns ein ganz großes Anliegen – auch Stefan hat dieses Konzept weiter fortgeführt – dass wir die einheimische „Staff“ überdurchschnittlich gut bezahlen und gut versichern. Das erhöht den Wert einer jeden Bergreise, denn die Gäste bekommen in der Regel ein tolles Feedback von einer gut abgesicherten Begleitmannschaft.
Ernst Vogt: Es steht heutzutage auch das Stichwort Overtourism im Raum. Zwar nur an wenigen Punkten, wie zum Beispiel am Pragser Wildsee in Südtirol, was tut ihr, um für eine gute Verteilung der Wanderer und Trekker zu sorgen?
Stefan Härter: Es ist logisch, dass Gegenden, die besonders gefragt und bekannt sind, mehr besucht werden. Nehmen wir das Everest-Gebiet als Beispiel. Da können wir mit eigenen Erfahrungswerten die Kunden beraten. Nepal wird sehr gerne im Oktober gebucht. Das ist sicher eine gute Reisezeit. Aber dann sind auch die meisten Leute unterwegs. Die Everest-Region ist einfach das „Filetstück Nepals“. Und eine der schönsten Bergregionen weltweit. Von Lukla bis Namche Bazar ist es der gleiche Weg für alle. Da ist man im Oktober nicht allein, sondern eher kolonnenartig unterwegs. Man kann aber auch im Dezember dort wandern. Es ist nur etwas kälter, aber deutlich weniger los. Ich hatte im Dezember die Lodge oberhalb von Namche Bazar mit der Everest View Terrasse, wo man das herrliche Panorama mit Mount Everest und Ama Dablam genießen kann, fast ganz allein für mich – nur eine einzige kanadische Trekkerin war noch da. Wer mal gegen den Strom schwimmt und flexibler in der Zeitplanung ist, kann auch wunderschöne „Hotspots“ in Ruhe erleben …
Ernst Vogt: Wer reist, ist auch mit Klimawandel, Erderwärmung, C02-Ausstoß konfrontiert. Warum ist es in euren Augen nach wie vor wichtig, fremde Länder und Kulturen wandernd und radelnd zu erkunden?
Günther Härter: Es ist in jedem Fall wichtig, dass der Mensch immer wieder zu neuen Zielen aufbricht. Denn dabei lernt er neue Kulturen und Lebensweisen kennen. Neue Blickwinkel öffnen sich. Es ist immer wieder spannend, in einem Land unterwegs zu sein, das medial und politisch bei uns nicht so gut wegkommt. Das Unterwegssein ist eine große Bereicherung, speziell bei den Bergreisen, und dient letztendlich auch der Völkerverständigung.
Günter Sturm: Wenn ich Günther Härter ergänzen darf: Es kommt dazu, dass manche Länder vom Tourismus abhängig sind. Würden in Nepal die Touristen gänzlich ausbleiben, würden ganze Familien gerade im Norden Nepals, in den Sherpa-Gebieten, brotlos sein. Sie könnten sich vom Land selbst nicht ernähren. Die Folge wäre eine Entvölkerung und dass noch mehr nach Kathmandu ins Zentrum ziehen würden. In Nepal stellt der Tourismus auch Arbeitsplätze, die enorm wichtig sind für das Land.
Ernst Vogt: Vorhin hast du den Leitspruch „Der Weg ist das Ziel“ erläutert. Du hast aber auch schwierige Gipfel gemacht und Expeditionen organisiert – welche war besonders?
Günter Sturm: Das war eine der ersten kommerziellen Siebentausender-Expeditionen zum Dhaulagiri 7. Ein wunderschöner Berg, der nach Süden steil vergletschert abfällt und nach Norden etwas flacher ist. Die Südseite ist wesentlich interessanter und wurde nur einmal von einer japanischen Expedition bestiegen. Obwohl ich den Berg nicht kannte, bin ich mit 14 Oberammergauern zu einer Expedition hingefahren, lauter gute Bergsteiger und Bergwachtler. Schon der Weg zum Basislager war imponierend und sehr ursprünglich. Es war ein schwieriger Berg mit einer relativ steilen, 700 m hohen Gipfelwand. Alle sind auf den Gipfel gekommen. Das war ein Highlight für mich und die Teilnehmer. Es war erst die zweite Begehung über die Südseite.
Ernst Vogt: Wohin geht die Reise, Stefan Härter? Auch zurück zur Einfachheit, wie du es selbst praktiziert hast, zum Beispiel mit dem Esel durch die Cevennen in Südfrankreich oder nach Asturien?
Stefan Härter: Man muss nicht weit fliegen, um wunderschöne Natur oder auch andere Kulturen kennenzulernen. Mit meiner Familie bin ich in den letzten Jahren auch immer sehr gerne in Europa, auch im Norden, in Norwegen, unterwegs gewesen. Die neue Form, mit der wir Top Mountain Tours in die Zukunft führen, bietet uns die Möglichkeit, ein sehr großes Portfolio anzubieten, wo alle angebotenen Termine bereits gesichert sind und somit alle besser planen können. Wir vermitteln künftig auch eine große Anzahl an Gruppenreisen von ausgewählten Reiseveranstaltern mit z.B. einem starken Europa-Programm. Bei Top Mountain Tours hatten wir bisher nicht die Ressourcen, ein großes Europa-Wanderprogramm aus dem Boden zu stampfen. Ich halte das Reisen mit eigener Muskelkraft, sei es wandernd oder mit dem Fahrrad, für eine der schönsten Arten, die Einheimischen eines Landes kennenzulernen. Wer fünfzig Länder in einem All-Inclusive-Resort besucht, wird vermutlich nicht dasselbe Erlebnis haben wie jemand, der von Dorf zu Dorf radelt oder wandert. Da ergeben sich Begegnungen auf Schritt und Tritt. Ich bin meinem Vater und Günter Sturm sehr dankbar, dass sie das authentische Reise-Erlebnis in den Mittelpunkt gerückt haben. Es haben auch ganz viele zum Gelingen beigetragen: von Erich Reismüller über Sigi Hupfauer bis zu Andi Heckmair und vielen anderen. Top Mountain Tours steht für langfristige, vernünftige Zusammenarbeit, bei der ein Geflecht aus persönlichen Beziehungen entstanden ist, das weit über Firmenlogos hinweg Bestand hat. Dass man sich wertschätzt, sich gerne trifft und gemeinsam, kontinuierlich authentische Reisen und persönliche Begegnungen weltweit ermöglicht – das möchte ich in diesem Stil weiterführen.
Günter Sturm: Ich wünsche euch, dass Top Mountain Tours weiterhin vielen Interessierten die Möglichkeit eröffnet, besondere Wander- und Bergerfahrungen zu machen, sowie Menschen und Kulturen kennenzulernen!
Das, was jetzt geplant ist, ist eine logische Entwicklung. Es wird mit Stefan Härter hervorragend weitergehen.
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