ÜBERSICHT

3×3 Sicherheit & Risiko

Leidenschaftlich gerne sind wir in den Bergen unterwegs – als Trekker, Bergwanderer, Alpinisten und Expeditionsbergsteiger. Natürlich so sicher wie möglich. Dabei wissen wir: Das Gebirge birgt besondere, teils verborgene Gefahren.

Wer in die Berge geht, muss in der Lage sein, ein Gefahrenbewusstsein zu entwickeln, um diese speziellen Gefahren zu erkennen. Denn es gilt: Wer in einem Gefahrenraum – hier: die Berge – unterwegs ist, muss bereit sein, ein Risiko einzugehen. Ein Ziel jeder Bergtour ist es daher, das persönliche Risiko zu reduzieren und ein wohlüberlegtes Maß an Restrisiko bewusst zu akzeptieren.

Für eine strukturierte Herangehensweise zur Risikominimierung müssen wir das Rad nicht neu erfinden. Als Grundlage dient die bewährte 3×3-Methode, die der Bergführer und Lawinensachverständige Werner Munter für den Winter entwickelte. Das Prinzip lässt sich jedoch wunderbar auf den Bergsommer übertragen.

Nachfolgend sehen Sie die Übersicht zur Methode (dringend empfohlen: vertiefende Fachliteratur, Teilnahme an Ausbildungskursen).

3×3 – kurz erklärt

Nach der Tour gilt: Jede Erfahrung ist wertvoll, aber nur, wenn wir sie auch nutzen und daraus lernen. Hilfreich ist eine selbstkritische Reflexion:

  • Was war gut?
  • Was war weniger gut?
  • Was können wir beim nächsten Mal besser machen?

Mit dieser Haltung – und manchmal vielleicht auch mit einer schützenden Hand über uns – können wir die wilde, unberührte Bergnatur intensiv und mit innerer Ruhe ein Leben lang erleben.

Checkliste: Vorbereitung & Risikomanagement

Die ausführliche Checkliste „Sicherheit am Berg – Sommer“ gibt es als PDF-Download:
Checkliste herunterladen


Günther Härter
Bergführer

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