Trekking rund um den Dhaulagiri
mit Besteigung Dhampus (Thapa) Peak, 6012 m,
leichtester Sechstausender in Nepal

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Highlight 14 Tage Trekking rund um den Achttausender Dhaulagiri, 8167 m
Highlight Besteigungsmöglichkeit Dhampus Peak, 6012 m
Highlight Basislager auf dem Chonbarbang-Gletscher auf 4740 m
Highlight Einsamkeit im Hidden Valley
Highlight Überschreitung French Col, 5360 m, und Dhampus-Pass, 5258 m
Highlight Abstieg ins Kali Gandaki, tiefste Schlucht der Erde
Highlight Anmarsch durch das wilde, subtropische Tal des Myangdi Khola
Highlight Pokhara und Kathmandu
Highlight Farewell Dinner in einem typisch nepalesischen Lokal

Anforderungssym 3

Großartiges Himalaya-Trekking: Die "Dhaulagiri-Runde" führt Sie im Uhrzeigersinn um den "Weißen Berg" und näher an dessen gewaltige Bergmasse als an jedem anderen Achttausender. Sie fliegen nach Kathmandu und gelangen mit dem Bus über Pokhara nach Beni im Kali Gandaki, Ausgangspunkt des Trekkings und der Expeditionen zum Dhaulagiri. Beim Anmarsch durch das ursprüngliche Tal des Myangdi Khola erblicken wir immer wieder die Gipfel des Dhaulagiri-Himal. Durch subtropischen Bergurwald stoßen Sie vor zum "Italo Basecamp" und stehen unvermittelt unter der gewaltigen Westwand des Dhaulagiri. Über den Chonbarbang-Gletscher wird das Dhaulagiri-Basislager auf 4740 Meter unter der riesigen Nordwand erreicht. Wir steigen weiter auf zum gletscherfreien Übergang des French-Col auf 5360 Meter und durch den oberen Teil des Hidden Valley zum Dhampus-Pass. Die Besteigung des technisch leichten Sechstausenders Dhampus Peak, 6012 m (auch Thapa Peak) bietet einen grandiosen Blick über das Tal des Kali Gandaki hinweg auf die Annapurna-Gruppe. Über Yak-Almen führt ein langer Abstieg in das Kali Gandaki, tiefste Schlucht der Erde zwischen Dhaulagiri und Annapurna, bis zur Ortschaft Marpha am alten Handelsweg von Nepal nach Tibet. Ein Flug führt vom nahe gelegenen Jomosom über Pokhara zurück nach Kathmandu, wo Sie sich im zentral gelegenen Komforthotel regenerieren und die Heiligtümer der Stadt besichtigen.

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Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
NP6-DH102 20 Tage
27.09.16
16.10.16
€ 3.280,00 München/Frankfurt Etihad Airways
Buchen gruen
NP7-DH101 20 Tage
28.04.17
17.05.17
€ 3.380,00 München/Frankfurt Etihad Airways
Buchen gruen
NP7-DH102 20 Tage
05.10.17
24.10.17
€ 3.650,00 München/Frankfurt Etihad Airways
Buchen gruen

Teilnehmerzahl: 7 bis 12 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Etihad Airways (oder anderer Fluggesellschaft) München/Frankfurt - Kathmandu - München/Frankfurt (30 kg Freigepäck)
- Inlandsflüge Kathmandu - Pokhara - Jomosom mit Buddha Air oder Simrik/Goma Air (15 kg Freigepäck)
- Vollverpflegung während des Trekkings
- 3 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Halbpension
- 1 Nacht in Lodge
- 13 Nächte im Zelt mit Liegematte
- Bustransfers laut Programm
- Begleitmannschaft bei Trekking bis 5 Teilnehmer: Trekking Guide, Koch
- je weitere 5 Teilnehmer ein Assistant Guide
- Zweipersonenzelte, Gruppenzelt, Küchenzelt, Toilettenzelt, Duschzelt
- Duschmöglichkeit während des Trekkings mittels Solaranlage
- Solar-Licht (mit Lademöglichkeit für Fotoakkus)
- Sicherheitsausrüstung Überdruckkammer und Satellitentelefon
- Träger/Tragtiere für Trekking (18 kg für persönliches Gepäck)
- ganztägige, deutschsprachige Besichtigungen in Kathmandu
- Farewell Dinner
- ein Geschenk Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

Zusatzinformation

Frühbucherrabatt: € 100,– bis 31.12.2016

Einzelzimmer-/zelt: € 395,–

Abflughafen: Gerne buchen wir Ihren Flug ab Ihrem gewünschten Abflughafen (ev. Aufpreis/Nachlass), z.B. ab Wien, Zürich, Bern..., bitte fragen Sie uns.

Individualgruppen
Ab 2 Personen zu Ihrem Wunschtermin gerne möglich. Aufpreise pro Person: 2 Teilnehmer € 650,–, 3-4 Teilnehmer € 360,–, 5-6 Teilnehmer € 150,–, plus ev. Aufpreis/Nachlass bei Flugkosten. Beste Reisezeit: Mitte April bis Anfang Juni und Mitte September bis Mitte November. Bitte kontaktieren Sie unser Büro.

Flugpreise: Stand 25.07.2016

Nicht im Reisepreis enthalten:
Visumgebühr für Nepal; bei der Einreise am Flughafen in Kathmandu erhältlich, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 120,–), Flughafengebühren soweit anfallend, evtl. Erhöhung der Flugpreise nach dem 25.07.2016.

Sonstige Informationen:
Die Reise ist auch in 17 Tagen ab/an Deutschland machbar. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unser Büro.

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Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Abflug nach Kathmandu
Sie fliegen von Frankfurt oder München über Abu Dhabi nach Kathmandu.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m
Ankunft am frühen Abend in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, wo Sie die örtliche Reiseleitung begrüßt. Gemeinsam fahren Sie vom internationalen Flughafen zum Hotel im Stadtzentrum, anschließend können Sie vom Hotel weg zu Fuß einen ersten Stadtbummel unternehmen, zum Beispiel durch die belebten Straßen der Altstadt mit dem Tempelviertel oder in den Thamel mit zahlreichen Shops.
Fahrzeit ca. 1/2 Stunde, Fahrstrecke ca. 10 km, Hotel in Kathmandu, (A)

3. Tag: Flug nach Pokhara, 820 m und Fahrt nach Tatopani, 950 m
Entlang des Himalayas bringt uns der Flug vorbei am Achttausender Manaslu nach Pokhara, der zweitgrößten Stadt Nepals, die nur 40 Kilometer südlich der Annapurna-Gruppe liegt. Wir fahren über Naudanda, Khare, nach Beni in das breite Flusstal des Kali Gandaki, verlassen den breiten Handelsweg, der weiter nach Norden, nach Mustang und Tibet führt und fahren noch weiter bis zur Siedlung Tatopani (tato = heiß, pani = Wasser) im Myangdy Khola. Hier beginnt unser Trekkingabenteuer.
Fahrzeit 4 - 5 Stunden, Fahrstrecke ca. 110 km, Zelt, (FMA)

4. Tag: Trekking von Tatopani nach Darbang, 1180 m
Wer es noch nicht kennt, freundet sich nun mit dem Trekkingleben an: Die Küchenmannschaft bereitet das Frühstück vor und während Sie sich stärken, werden die Zelte abgebaut, das Gepäck verteilt und die Träger starten. Sie wandern nach dem Frühstück gemütlich los. Unterwegs gibt es entweder ein von der Küchenmannschaft zubereitetes warmes Mittagessen oder Sie haben ein Lunchpaket dabei und suchen sich einen schönen Platz für die Mittagsrast aus. Am nächsten Lagerplatz angekommen, bereitet die Küchenmannschaft als erstes warme Getränke zu. Die Zelte werden aufgestellt. Vor dem Abendessen können Sie noch kleine Exkursionen in die Umgebung unternehmen oder einfach das Treiben am Lagerplatz beobachten. Sinn und Zweck ist die möglichst ungestörte, intensive Beschäftigung mit der herrlichen Umgebung bei bester Gesundheit. Wir wandern im wenig begangenen Tal des Myangdi Khola (Khola = Fluss) durch besiedeltes Bauernland mit Reis-, Mais- und Hirsefeldern über Babichaur bis zur größeren Siedlung Darbang, wo auf rund 1200 Meter Höhe das nächste Zeltlager steht.
Gehzeit ca. 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 400 Höhenmeter, Abstieg ca. 200 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

5. Tag: Trekking von Darbang nach Phalai Gaon, 1810 m
Wir überqueren den Myangdy Khola auf einer Hängegrücke, wandern entlang des Flusses nach Phedi und steigen dann zur Magar-Siedlung Dharapani, 1530 Meter oberhalb des Flusses gelegen, auf. Von hier haben wir einen sehr schönen Blick auf die Schneegipfel der Dhaulagiri-Gruppe, an einem Punkt sehen wir sogar den Dhaulagiri I mit 8167 Meter Höhe. 1809 von Leutnant Webb auf 8190 Meter vermessen, war der Dhaulagiri I der erste entdeckte Achttausender und galt als höchster Berg der Erde, bis zur Vermessung des Kangchendzönga (8586 m) im Jahre 1838. Im steten Bergab und Bergauf führt unser Trekking durch fruchtbares Bergbauernland zur Siedlung Phalai Gaon (Gaon = Dorf), wo die Zelte stehen.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, Aufstieg ca. 800 Höhenmeter, Abstieg ca. 200 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

6. Tag: Trekking von Phalai Gaon nach Naura Bhir, 1400 m
Wir steigen ins Seitental des Dhara Khola über eine Hängebrücke ab und über teilweise steile Flanken an der Gegenseite zur Magar-Siedlung Muri auf 1800 Meter Höhe auf. Die Magaren sind ein tibeto-burmesisches Volk und sprechen eine dem Tibetischen verwandte Sprache. Über ein Seitental (Muri Khola) steigen wir zum Myangdy Khola ab und entlang des Flusses aufwärts zum Lagerplatz bei Naura Bhir.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, Aufstieg ca. 200 Höhenmeter, Abstieg ca. 600 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

7. Tag: Trekking von Naura Bhir nach Boghara, 2100 m
Heute gehen wir eine längere Etappe an. Sie führt entlang steiler Grasflanken, mit mehreren Auf- und Abstiegen sowie schönen Ausblicken zur höchstgelegenen (Magar-) Siedlung Boghara, die über einen kleinen Pass mit 2300 Meter Höhe erreicht wird. Das wildromantische, abgeschiedene Himalaya-Tal macht diesen Tag besonders unvergesslich. Unser Lagerplatz liegt bei der Schule der Siedlung.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, Aufstieg ca. 1100 Höhenmeter, Abstieg ca. 400 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

8. Tag: Trekking von Boghara nach Dobang, 2520 m
Heute tauchen wir in den dichten Bergurwald ein, der die südliche Himalaya-Abflachung umgibt, staunen über die Vielfalt exotischer Vögel, die vielen bunten Eidechsen und lauschen dem Knarzen der Bäume im Wind. Die Wegfindung in diesem Dickicht aus Schlingpflanzen, Farnen und Bambus ist nicht immer einfach und nach Regenfällen kann es unangenehm rutschig werden. Mittags legen wir bei Lapche Kharka (Kharka = Alm) auf 2310 Meter Höhe unsere Rast ein. Den Lagerplatz beziehen wir auf einer Lichtung bei Dobang.
Gehzeit ca. 6 Stunden, Aufstieg ca. 700 Höhenmeter, Abstieg ca. 300 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

9. Tag: Trekking von Dobang nach Pakhaban, 3100 m
Zunächst bleiben wir im dichten Bergurwald und werden zwei einfache Holzbrücken über den Myangdi Khola queren, ein Fotomotiv mit Seltenheitswert. Der Bergurwald geht nun in lichteren Rhododendron- und Nadelwald über. Über Bergflanken mit Geröll gelangen wir zu unserem Lagerplatz bei der Lichtung Pakhaban auf 3100 Meter Höhe.
Gehzeit ca. 5 Stunden, Aufstieg ca. 700 Höhenmeter, Abstieg ca. 100 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

10. Tag: Trekking von Pakhaban zum "Italo-Basecamp", 3660 m
Die heutige Etappe ist kürzer und führt uns zum "Italo Basecamp" auf 3660 Meter Höhe. Die Baumgrenze ist nun erreicht und der Blick wird frei auf eine gewaltige Szenerie: Hier wurde große Himalaya-Geschichte geschrieben. Wir befinden uns unter der furchterregenden, felsigen Westwand des Dhaulagiri, die fast senkrecht 4000 Meter hoch aufragt. 1988 eröffnete hier eine kasachische Expedition im Alpinstil (!) eine kühne Linie über den direkten Westpfeiler, ein Unternehmen, das durchaus mit der ersten Durchsteigung der gewaltigen Südwand des Dhaulagiri vergleichbar ist.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 700 Höhenmeter, Abstieg ca. 150 Höhenmeter, Zelte, (FMA)

11. Tag: Trekking vom Italo-Basecamp zum "Japanese Basecamp" auf dem Chonbarbang-Gletscher, 4200 m
Wir queren das Tal im Ab- und Aufstieg über steile Passagen (falls nötig mit Seilsicherung) bis zur Terrasse von Pakoban. Nun betreten wir ein tief eingeschnittenes Tal, das im Westen von den Wänden der hohen Siebentausender Dhaulagiri II (7751 m), III (7715 m) und V (7618 m) und im Osten vom Dhaulagiri I begrenzt wird. Nach der Passage des engen Tals weitet sich das Gelände und der Chonbargang-Gletscher wird erreicht. Hier entspringt der Myagdy Khola, dessen Lauf wir neun Tage lang gefolgt sind. Wir beziehen den Lagerplatz neben oder auf dem geröllbedeckten Gletscher auf etwa 4200 Meter Höhe mit Blick in die wilde, vergletscherte Nordflanke des Dhaulagiri I.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 700 Höhenmeter, Abstieg ca. 150 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

12. Tag: Trekking vom Japanese-Basecamp zum Basislager des Dhaulagiri, 4650 m
Ein Tag für die Augen! Auf dieser großartigen Etappe warten auf uns Landschafts-Tableaus mit Himalaya-Szenerien, wie sie gewaltiger nicht sein können. Über den Chonbargan-Gletscher steigen wir sanft ansteigend aufwärts und gelangen nun direkt unter die riesige, fast 4000 Meter hohe Nordflanke des Dhaulagiri. 1953 erreichten die beiden Schweizer Expeditionsbergsteiger Peter Braun und Ruedi Schatz über die Nordflanke, über die "Birnenroute", nach einer Felsformation im oberen Wandteil so genannt, eine Höhe von 7600 Meter (mit Flaschensauerstoff). Nach Westen hin öffnet sich der Blick auf die gewaltigen Gletscherberge von Dhaulagiri II, III und V. Das große Ziel, das Dhaulagiri-Basecamp, liegt inmitten dieser Szenerie auf rund 4740 Meter Höhe auf dem Gletscher, mit Blick auf einen Teil der Aufstiegsroute zum Dhaulagiri I über den Nordost-Sporn (Normalweg).
Gehzeit ca. 4 Stunden, Aufstieg ca. 550 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

13. Tag: Reservetag
Dieser Tag dient als Reserve-/ und Puffertag, falls es beim Anmarsch in das Basislager zu Zeitverzögerungen gekommen sein sollte.
Zelt, (FMA)

14. Tag: Überschreitung French Col, 5360 m - Querung oberes Hidden Valley - Dhampus-Pass, 5258 m - Lager auf 5100 m
Eine weitere Etappe der Superlative steht uns bevor: "Hoch oben" im Himalaya, weit entfernt von jeglicher Zivilisation, besuchen wir legendäre Plätze der alpinistischen Geschichte. Nach einem frühen Aufbruch steigen wir zum French-Col auf. Den Namen hat er deswegen, weil 1950 die Franzosen Lionel Terray, Luis Lachenal und Gaston Rebuffat von hier aus den Dhaulagiri erstmals sahen, als "unmöglich zu besteigen" einstuften und darauf hin die Annapurna I (8091 m) erstbestiegen. Es war die erste Achttausenderbesteigung. Der Weg zieht sich nun flach ansteigend dahin und ist zuletzt gletscherfrei. Immer wieder halten wir inne und schauen zurück auf den mächtigen Dhaulagiri I, dessen Normalweg nun gut einsehbar wird: Nach dem Basislager durch den wilden Gletscherbruch unter dem „Eiger“ hindurch, über den anschließenden Gletscher mit riesigen Spalten zum weiten Nordost-Sattel auf 5800 Meter Höhe. 1960 wurde hier im Zuge der Erstbesteigung durch die von Max Eiselin geleitete Schweizer Expedition mit einem Flugzeug Material deponiert. Über den sich aufsteilenden Nordostsporn und den langen Grat führt die Route zum Gipfel, der am 13. Mai 1960 erstmals von Kurt Diemberger, Peter Diener, Ernst Forrer, Albin Schelbert und den beiden Sherpas Nawang Dorje und Nyima Dorje bestiegen wurde. Höchstes Lager war ein Zweimannzelt (!) auf 7800 Meter Höhe.

Am 3. Mai 1986 erreichten Günther Härter als Expeditionsleiter und Sepp Hirtreiter den Gipfel. Zusammen mit weiteren Expeditionsmitgliedern überstanden sie auf dem ausgesetzten Gipfelgrat im Abstieg ein fürchterliches Höhengewitter. Zwei Tage später erreichten weitere drei Mitglieder der Expedition den Gipfel. Vom French-Col wird das obere Hidden Valley zum Dhampus-Pass gequert. Zahlreiche Sechstausender liegen vor uns ausgebreitet. Der nahe, mächtige Tukuche Peak (6920 m) ist der Nachbarberg des Dhaulagiri I und dominiert die Szenerie. Kurz danach wird auf rund 5100 Meter Höhe das Lager errichtet.
Gehzeit 7 - 8 Stunden, Aufstieg ca. 900 Höhenmeter, Abstieg ca. 300 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

15. Tag: Besteigung Dhampus Peak, 6012 m und Trekking zur Hochalm "Yak Kharka", 4200 m
Bei guten Bedingungen (Wetter, Verhältnisse, persönliches Befinden) wagen wir heute "unseren" Gipfel und brechen sehr früh zum Dhampus Peak (6012 m) auf, der gelegentlich auch Thapa Peak genannt wird. Der technisch leichte Gipfel ist ein fantastischer Aussichtberg: Wir blicken über das tief eingeschnittene Kali Gandaki hinweg auf die Annapurna-Gruppe mit dem Tilicho Peak und Nilgiri, weiter im Osten der Manaslu (8163 m), im Norden ins Königreich Mustang und nach Tibet, im Süden und Westen auf die gesamte Dhaulagiri-Gruppe. Wir steigen ab zu einer langen Querung, die uns schließlich auf den Weg hinunter zur Yak Karka (Karka = Alm) leitet. Ein langer Tag mit starken Eindrücken geht zu Ende.
Ohne Dhampus Peak: Gehzeit 3 - 4 Stunden, Aufstieg ca. 100 Höhenmeter, Abstieg ca. 1000 Höhenmeter, Zelt, (FMA)
Mit Dhampus Peak: Gehzeit 10 - 11 Stunden, Aufstieg ca. 1000 Höhenmeter, Abstieg ca. 2000 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

16. Tag: Trekking von der Yak Kharka nach Jomosom, 2720 m, im Kali Gandaki
Wir steigen weiter ab über die Alm Alubari durch Alm-, Strauch- und Waldregionen. Nach den Tagen im Gletscher- und Felsbereich ist das saftige Grün der üppigen Vegetation wieder eine Augenweide. Es geht weiter ins wüstenhafte Tal des Kali Gandaki zum stattlichen Thakali-Ort Marpha, der für seine Äpfel und Pfirsiche (und den Obstler) bekannt ist und nochmals kurz weiter bis Jomosom. Das Kali Gandaki ist ein Himalaya-Durchbruchstal und die tiefste Schlucht der Erde, eingebettet zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna. Bei schönem Wetter entwickeln sich untertags kräftige thermische Winde, die ähnlich der Ora am Gardasee durch das Tal hindurchfegen. Nach den Mühen hochalpiner Anstiege genießen wir die Landschaftseindrücke dieser einmaligen Topografie umso mehr. Am Abend beziehen wir eine Logde, wo das Abenteuer Dhaulagiri-Runde gefeiert wird.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Abstieg ca. 1550 Höhenmeter, Lodge, (FMA)

17. Tag: Flug nach Kathmandu, 1300 m
Am frühen Morgen fliegen wir zuerst von Jomosom nach Pokhara, etwa 40 Minuten lang dauert der Weiterflug entlang der Himalaya-Kette nach Kathmandu. Mit etwas Wehmut sehen wir Dhaulagiri und Annapurna am Horizont verschwinden. Anschließend fahren wir ins zentral gelegene Komfort-Hotel.
Hotel (FA)

18. Tag: Kathmandu
Am Vormittag besichtigen wir das Hindu-Heiligtum Pashupatinath am Bagmati und die Altstadt von Kathmandu. Den Nachmittag gestalten Sie nach Lust und Laune. Vom zentral gelegenen Hotel ist ein Stadtbummel und der Einkauf von Souvenirs problemlos zu Fuß möglich. Dazwischen können Sie sich im gepflegten Hotelgarten mit Pool erholen. Abends Farewelldinner in einem landestypischen Lokal.
Hotel (FA)

19. Tag: Kathmandu und Abflug

Der letzte Tag in Kathmandu dient nochmals der Erholung und dem Genießen, danach Transfer zum Flughafen und Abflug Richtung Deutschland,
(F)

20. Tag: Ankunft in Deutschland.

Unterkunft

Hotel
Kathmandu: 3x Yak & Yeti*****

Trekking
13 Nächtigungen im Zelt
1 Lodge-Nächtigung

(Änderungen vorbehalten)

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Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Für erfahrene Trekker und selbständige Hochalpinisten ist die Dhaulagiri-Runde, ein Trekking mit Expeditionscharakter, bei guten Verhältnissen ein großartiges Erlebnis und gut machbar. Auf der Dhaulagiri-Nordseite sind Sie jedoch sehr abgeschieden unterwegs, bei starken Neuschneefällen kann dieser Bereich zur „Falle“ werden, da im Extremfall dann weder ein vor noch ein zurück möglich ist und bessere Bedingungen abgewartet werden müssen. Sie müssen bereit sein, dieses Risiko zu akzeptieren.

Die Passübergänge French Col und Dhampus-Pass sind technisch leicht, die Besteigung des Dhampus Peak erfordert sicheres Gehen auf Schnee und Firn und in Blockgelände, ev. mit Steigeisen, bis zu einer Neigung von etwa 30 Grad, passagenweise etwas steiler, auch noch nach vielen Stunden Gehzeit. Bei den Gletscherbegehungen ist das Risiko eines Spaltensturzes eher gering, doch es kann nicht ausgeschlossen werden. Deshalb müssen Sie das angeseilte Gehen auf dem Gletscher und die Spaltenbergung beherrschen.

Gefahrenhinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Unternehmung mit den alpinen Gefahren im Hochgebirge verbunden ist. Sie sind bereit, ein erhöhtes Risiko zu übernehmen und nehmen an dieser Tour als selbständiger erfahrener Bergsteiger teil.

Während des Trekkings sind Sie mehrere Tage in Höhen oberhalb von 4000 Meter unterwegs, die größten Schlafhöhen erreichen Sie im Basislager (4740 m) und am Dhampus-Pass (5100 m). Gute Höhenanpassung ist während dem Anmarsch zum Dhaulagiri-Basislager möglich, bevor Sie die das 5360 m hohe French Col und den fast gleich hohen Dhampus-Pass angehen. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Bei den Inlandsflügen und bei den Fahrten mit Fahrzeugen werden landesübliche Transportmittel benutzt, die nicht unbedingt mitteleuropäischen Maßstäben entsprechen. Durch Unwetter, Baustellen und allgemein schlechte Bedingungen kann es zu Verzögerungen, Umwegen oder gar zu Umstellungen des Programms kommen.

Wichtiger Hinweis: Bei dem Flug von Jomosom nach Pokhara kann es wetterbedingt (Sichtflugbedingungen erforderlich) Verspätungen, im Extremfall sogar Annullierungen geben. Für daraus resultierende Folgen, evtl. Programmumstellungen und die damit verbundenen Kosten kann Top Mountain Tours nicht haftbar gemacht werden.

In Kathmandu sind Sie in einem sehr guten Hotel untergebracht. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren mitteleuropäischen Maßstäben entspricht. Während des Trekkings nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten, die Verpflegung wird von einer Küchenmannschaft zubereitet, für untertags erhalten Sie ein Lunchpaket. Bitte beachten Sie, dass gerade bei widrigen Bedingungen Ihre Mithilfe erforderlich sein kann. Die landesübliche Küche ist kräftig gewürzt und schmackhaft, wobei die Zubereitung nicht immer den Hygienebestimmungen unserer Gastronomie entspricht.

Insgesamt trägt Ihre Bereitschaft zum Komfortverzicht, Anpassung an wechselnde Gegebenheiten/Gemeinschaftsgeist (auch bei widrigsten, "expeditionsartigen" Bedingungen), Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung des Trekking Guides und der örtlichen Mannschaft ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Klima und Ausrüstung

In den Höhenlagen oberhalb etwa 3500 m kühlt es in den Nächten regelmäßig unter Null Grad ab, untertags dagegen kann es bei Windstille und Sonne angenehm warm werden, auf Gletschern aufgrund der Strahlungswärme sogar "zu warm". Mit Schneefall muss in diesen Höhen generell gerechnet werden. Wir empfehlen wir Ihnen einen Schlafsack mit Komfortbereich bis -15, besser bis -20 Grad. Die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, Kälte (bis minus 20 Grad), starken Wind, Schnee und Regen bieten. Für die Tagesetappen genügt ein geräumiger Tagesrucksack mit Regenschutz, Wärmekleidung, Thermosflasche, Gamaschen usw. Für den Bereich ab "Italo-Basecamp" bis nach dem Dhampus-Pass und speziell für die Dhampus Peak-Besteigung sind steigeisenfeste Bergschuhe (Kälteschutz!), Leichtsteigeisen und Anseilkombination notwendig. Für die normalen Trekkingetappen sind bei guten Bedingungen leichte Trekkingschuhe ausreichend. Tourenstöcke sind generell sehr empfehlenswert. Seile für die Gletscherbegehungen werden gestellt.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

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Onlineshop www.sport-conrad.com
Telefon 08856 9367133
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Telefax 08856 81115
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Chamonixstraße 3-9
Telefon 08821 732270
Telefax 08821 7322714
SPORT CONRAD Wielenbach bei Weilheim
Blumenstraße
Telefon 0881 934115
Telefax 0881 934199
SPORT CONRAD Murnau
Obermarkt 18
82418 Murnau
Telefon 08841 9611

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Nepal wird ein Visum benötigt, das sowohl vor Reisebeginn bei den zuständigen Behörden, als auch bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu beantragt werden kann. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei der Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein und eine freie Seite enthalten.

Die Gebühren für ein Touristenvisum am Flughafen von Kathmandu oder jedem anderen Grenzpunkt sind wie folgt (Stand: September 2015):
- mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: USD 25,-
- mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-

Die Gebühren für ein Touristenvisum bei vorab Beantragung im Honorarkonsulat bzw. der Botschaft in Berlin (Stand: September 2015):
- mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: EUR 25,-
- mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: EUR 40,-

Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren finden Sie auf der Website des Department of Immigration unter www.immi.gov.np. Es wird geraten, die aktuellen Informationen vor Abreise zu prüfen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Europa bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,98 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

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Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn einen hochwertigen Artikel Ihrer Wahl aus dem Shop von TOP MOUNTAIN TOURS

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Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
- Rechnung
- Reisepreis-Sicherungsschein

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Zelt-Trekking Nepal, Dhaulagiri-Runde. Das gewaltige Massiv des Dhaulagiri 1, 8167 m, von Nordosten. Foto: Archiv Härter.

Zelt-Trekking Nepal, Rund um Dhaulagiri. Majestätisch: der Dhaulagiri-Himal über dem Myangdi Khola. Foto: Günther Härter.

Zelt-Trekking Nepal, Rund um Dhaulagiri. Opferritual "Puja" im Dhaulagiri-Basislager. Foto: Günther Härter.

Zelt-Trekking Nepal, Rund um Dhaulagiri. Im Myangdi Khola, Anmarsch zum Dhaulagiri-Basislager. Foto: Archiv Härter.

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